Am Anfang war Ägypten – Die Geschichte der pharaonischen Hochkultur von der Frühzeit bis zum Ende des Neuen Reiches

Michael Höveler-Müller
Am Anfang war Ägypten – Die Geschichte der pharaonischen Hochkultur von der Frühzeit bis zum Ende des Neuen Reiches

Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt/Mainz, aktualisierte und neu bearbeitete 2. Auflage: 03/2013 (Originalausgabe: 2005)
HC, Sachbuch, Geschichte & Archäologie, Reise, 9783805346078, 272/2999ayout und Titelgestaltung von TypoGraphik, Anette Klinge, Gelnhausen unter Verwemdung des Fotoss „Kolossalfigur Ramses II. in Memphis“ © Dominik Knippel
Fotos und Abbildungen im Innenteil aus verschiedenen Quellen

www.zabern.de

Am Anfang war Ägypten

Den Titel „Am Anfang war Ägypten“ gab Michael Höveler-Müller ganz bewusst diesem Buch: Auch wenn es bereits anderenorts und früher blühende Kulturen gegeben hat, ist keine so richtungsweisend gewesen für Europa wie die ägyptische, deren Einfluss sich durch die Juden, die Griechen und Römer weit über die Landesgrenzen hinaus verbreiten konnte, sei es durch die Schaffung eines Königtums über ein geeintes Großreich, die Errichtung von beeindruckenden Bauwerken für die (lebenden und toten) Herrscher und Gottheiten, der erste Versuch, eine monotheistische Religion zu etablieren, die Erfindung von Schrift und ‚Papier‘ (Pypyrus) u. a. m.

Dieses faszinierende Ägypten, das eine der ältesten und langlebigsten Hochkulturen hervorgebracht hat, möchte der Autor einer interessierten Leserschaft nahebringen, nämlich den wissbegierigen Hobby-Historikern und Bildungsreisenden sowie den Studenten der Ägyptologie, Archäologie und verwandten Fachbereichen. Dabei weist er darauf hin, dass das Thema im Rahmen dieses Buchs natürlich nicht erschöpfend behandelt werden konnte, weil der Stoff zu umfangreich ist, doch für Grundlagenkenntnisse sollte es reichen – und tiefergehende bzw. spezialisierte Lektüren sind im Anhang gelistet.

Erfasst wurden in diesem Band Ägyptens Frühzeit und Frühdynastische Zeit (ca. 6000 – 2707 v. Chr./1. – 2. Dynastie, ca. 3032 – 2707 v. Chr.), das Alte Reich (3. – 8. Dynastie, ca. 2707 – 2202 v. Chr.) und die sogenannte Erste Zwischenzeit (9. – 11. Dynastie, ca. 2202 – 2014 v. Chr.), das Mittlere Reich (11. – 12. Dynastie, ca. 1976 – 1794 v. Chr.) und die sogenannte Zweite Zwischenzeit (13. – 17. Dynastie, ca. 1794 – 1550 v. Chr.) sowie das Neue Reich (8. – 20. Dynastie, ca. 1550 – 1093 v. Chr.).

–– Somit unberücksichtigt blieben die sogenannte Dritte Zwischenzeit (21. – 25. Dynastie, ca. 1093 – 664 v. Chr.), die Spätzeit (26. – 31. Dynastie, ca. 664 – 332 v. Chr.) und die Griechisch-Römische Zeit (332 v. Chr. – 395 n. Chr.). ––

Im Anhang des Buchs befindet sich eine Zeittafel, die einen schnellen Überblick über die Epochen, die Dynastien und die jeweiligen Herrscher liefert. Es wäre schön gewesen, wenn der Vollständigkeit halber die späten Epochen hier ebenfalls einen Platz gefunden hätten, auch wenn sie darüber hinaus nicht weiter erwähnt werden.

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Der Autor nähert sich dem Thema, indem er zunächst als Grundlage ein Verständnis für die Art der Geschichtsschreibungen der Ägypter, ihren Kalender und ihre Religion (Mythen) zu vermitteln versucht. Davon ausgehend fasst er zusammen, was über die jeweiligen Epochen nach aktuellem Stand bekannt ist, welche Leistungen den jeweiligen Dynastien und ihren Herrschern zuzuordnen sind, mit welchen Konflikten und Problemen sie sich konfrontiert sahen, woran sie scheiterten und was zu Fortschritten verhalf.

Da die jeweiligen Kapitel nicht allzu lang und detailiert sind, wirkt die theoretische Lektüre nicht allzu trocken, und man bleibt gern am Ball. Farbige und Schwarz/Weiß-Fotos, Zeichnungen und Karten, die passend ausgewählt wurden, lockern die Texte auf. Sie haben die Größe von wenigstens einer Kreditkarte bis zu einer Seite.

Möchte man mehr über die Geschichte Ägyptens erfahren, und das auf die wesentlichen Dinge zusammengefasst, dann wird man „Am Anfang war Ägypten“ sehr viele Informationen entnehmen können und bei Bedarf besonders interessante Punkte mit Hilfe des Literaturverzeichnisses vertiefen können.

Copyright © 2016 by Irene Salzmann (IS)

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