Bartimäus – Das Amulett von Samarkand

bartimaeus-iJonathan Stroud
Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Band I

(sfbentry)
Originaltitel: The Bartimäus Trilogy ? The Amulet of Samarkand (2003)
by Random House ChildrenŽs Books, London
Verlag der deutschen Ausgabe: cbj Verlag in der Verlagsgruppe Random House, München
ISBN: 9783570305881
Genre: Fantasy (All-Age-Fantasy)
Erschienen: 2004 (deutsche Fassung)
Sonderausgabe cbt Taschenbuch Oktober 2009
Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerhard Jung
Umschlaggestaltung: Atelier Langenfass
Umschlagbild: David Wyatt
Taschenbuch, 540 Seiten

Bartimäus ? Das Amulett von Samarkand ist der erste Teil einer Reihe.
Der vierte Band soll im Herbst 2010 erscheinen.
Filmrechte wurden von Filmgesellschaften erstanden.

www.randomhouse.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Buch:

Arthur Underwood, ein eher unbedeutender und unfähiger Zauberer von mittlerem Rang, der einen kleinen Posten in der britischen Regierung inne hat, bekommt eines Tages einen kleinen, schüchternen Jungen namens Nathanel als Zauberlehrling zugeteilt. Nathanel, sehr wissbegierig und intelligent, geht es mit seiner Zaubererausbildung nicht schnell genug und so kommt es, dass er sich aufgrund der stattlichen Bibliothek seines Meisters selbst heimlich in den Zauberkünsten weiterbildet. So beschwört Nathanel eines Tages einen Dschinn namens Bartimäus herauf, der seinem Meister uneingeschränkt zu Diensten sein muss. Bartimäus, ein Dschinn der vierzehnten Klasse, ca. 5000 Jahre alt, diente bereits den Pharaonen und war mit König Salomon per Du. Und nun kommt ein kleiner, 12 jähriger Junge, beschwört ihn herauf  und er muss im nun zu Diensten sein. Bartimäus kann dies nicht bekämpfen, da Nathanel bei der Beschwörung fehlerfrei gearbeitet hat. 

Als Nathanel dann eines Tages von einem bösartigen und gemeinen Zauberer namens Simon Lovelace gedemütigt wird, gibt er seinem Dschinn den Auftrag, Lovelace ein mächtiges Amulett, was den Besitzer vor allen magischen Angriffen beschützt, zu stehlen. Dies erweist sich als sehr schwierig, da Lovelace als großer und mächtiger Zauberer die besten magischen Sicherheitsvorkehrungen für dieses Artefakt heraufbeschworen hat. Und nun kommt so richtig Fahrt auf. Zauberer, Jugendbanden, die britische Polizei der Gewöhnlichen (so werden die Normalsterblichen von den Zauberern genannt) sind hinter den Beiden her. Bartimäus, mit jede Menge Tricks im Ärmel, gelingt es immer wieder, Nathanel und sich selbst aus der Patsche zu helfen.

Bartimäus, als 5000 Jahre alter Dschinn, vielen bekannten Persönlichkeiten treu zu Diensten gewesen ist es ein Gräuel, diesem kleinen Zauberlehrling immer zu Diensten zu sein, und so sucht er nach einer Schwachstelle, um entlassen zu werden. Eines Tages ist Ihm das Glück hold und er erfährt den wahren Namen seines Meisters, was unter gar keinen Umständen hätte passieren dürfen und somit versucht er seine Freilassung zu erpressen. Aber selbst da zeigt Nathanel, was er so alles im stillen und geheimen gelernt hat. Ein genialer Zauber wurde getätigt und Bartimäus muss sich leider geschlagen geben. So kommt es, dass die Beiden als Team irgendwie super zusammen arbeiten. Als die Beiden noch eine Verschwörung in den höchsten Regierungskreisen erkennen, überschlagen sich die Ereignisse. Aus den Jägern werden Gejagte, die mit List und Tücke noch so einiges durchzustehen haben.

Fazit:

Bartimäus, das Amulett von Samarkand, ist eine witzige, spritzige, humorvolle und spannungsgeladene Story. Der Autor hat es hier verstanden, den sarkastischen und humorvollen Stil dieses Dschinn mit einem hochintelligenten Jungen zu paaren und präsentiert dem Leser ein wahrhaft geniales Buch. Keine Harry-Potter Imitation trotz gleichem Schauplatz, sondern eine einfallsreiche, ideenvolle und vor allem spannende Story. Die Hauptcharaktere erfahren ein Leben aufgrund des tollen facetten- und detailreichen Schreibstils. Erzählt wird die Story kapitelweise aus Nathanels Sicht in der dritten Person, und aus einer Ich-Perspektive von Bartimäus, dem eigentlichen Star des Buches.

Lediglich die am Anfang häufig vorkommenden Fußnoten von Bartimäus Erklärungen trüben aus meiner Sicht den Lesefluss, da man sehr schnell die gelesene Zeile mit der Fußnote verliert. So wird man leider gezwungen, von Seitenanfang wieder zu beginnen oder man sucht diese Fußnote. Dieses Buch ist ein humorvolles, spritziges und spannendes Lesevergnügen. Der Schreibstil lässt einen alles um einen vergessen. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ein geeigneter Lesespaß ab 12 Jahren.

Copyright by Walter Gasper 2010

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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