Den Wahnsinn den man Liebe nennt

Clara Römer
Den Wahnsinn den man Liebe nennt

Diana Verlag
ISBN 9783453358799
Roman
Erschienen: 09.05.2016
Umschlaggestaltung: t.mutzenbachdesign, München
Umschlagmotiv: © Willyam Bradberry, Irtsya/shutterstock
Umfang: 320 Seiten, Taschenbuch, Klappenbroschur

www.diana-verlag.de

Der Wahnsinn den man Liebe nennt von Clara Roemer

Der Wahnsinn den man Liebe nennt von Clara Roemer

Zur Autorin:

Clara Römer hat Germanistik studiert und als Redakteurin gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sie mag Familiengeschichten mit und ohne Happy End, geht gern ins Museum, weiß, wie wichtig Freundinnen im Leben sein können, und hat ein ausgesprochenes Faible für große und kleine Katzen. Sie lebt mit ihrem Mann in München.

 

Zum Buch:

Wie sagt man? Irgendwann kommt immer alles ans Licht? In diesem Fall durch die Bestellung eines Kühlschranks! Susa ist mit Wolf verheiratet, Wolf bestellt diesen Kühlschrank, doch leider an eine für Susa unbekannte Adresse. Da auf ihre Nachfragen niemand reagiert, schaut sie sich in Eigenregie die genannte Adresse genauer an. Und findet sich bei einer Frau und ihrer kleinen Tochter wieder, die sehr große Ähnlichkeit mit ihrem Mann Wolf hat …

Für Susa bricht eine Welt zusammen, als sie realisiert, dass ihr Mann seit Jahren ein Doppelleben führt. Sie trennt sich, wünscht ihm alles Schlechte an den Hals aber leidet parallel aufgrund ihrer Enttäuschung sehr. Es fällt ihr sehr schwer, sich selbst zu sehen, da sie sich bisher nur über ihren Mann definiert hat.

Und doch bekommt sie mit viel Witz letztendlich die Kurve und ein unerwartetes Ende bahnt sich an. Denn auch Susa hat eine neue Liebe verdient!

 

Mein Fazit:

Susa stellt sich zu Beginn des Romans als naive und leichtgläubige Frau dar, die jedoch durch die Trennung und ihre Wut auf Wolf für mich zu einer selbstbewussteren und charakterstärkeren Frau wächst. Das typische Szenario – Frau bemerkt, dass ihr Mann sie betrügt – treibt Susa trotz anfänglicher Verzweiflung voran. Sie entwickelt sich zu einer interessanten Frau, die den Gockel als Mann neben sich nicht mehr nötig hat. Und diese Entwicklung ist mit vielen witzigen Handlungen und Tipps ihrer Freundin gespickt. Trotz der mir zweifelhaften anfänglichen Naivität der Protagonistin hat mich die Geschichte im Verlauf sehr amüsiert, unterhalten und stellenweise etwas nachdenklich gemacht. Sie lässt sich leicht lesen und die Aktionen von Susa und ihrer Freundin lassen mich schmunzeln. Sicher ein leichter Roman – ein sogenannter Pageturner – aber doch mit einer Botschaft, die sehr aktuell und authentisch wirkt. Ich kann das Buch von der Autorin Clara Römer gerne empfehlen! Herz, Schmerz und ein bejahendes Kopfnicken sind mit dieser Geschichte garantiert!

Copyright © 2016 by Sandra Stockem

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Heidewinter

 

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