Freunde

Mies van Hout
Freunde

aracari Verlag
ISBN 978-3-905945-36-2
Bilderbuch
Erschienen 2012
Illustrationen Mies van Hout
Umfang 32 Seiten

www.aracari.ch

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Autorenporträt

Mies van Hout wurde 1962 geboren und studierte an der Kunstakademie in Groningen Grafikdesign. Seit 1989 arbeitet sie als freischaffende Illustratorin und Grafikdesignerin und hat seitdem viele Bilderbücher illustriert. Ihr Buch »Brave Ben« wurde mit dem niederländischen Kinderbuchpreis ausgezeichnet.

Inhalt und Fazit

In ihrem Bilderbuch erschafft die Autorin eine wunderbar farbenprächtige Fantasiewelt rund um das Thema Freundschaft. Hierbei zeichnet sie ein sehr umfassendes Bild, geht auf die guten Seiten einer Freundschaft ein, zeigt aber auch, dass es in einer Freundschaft nicht immer glatt laufen kann. Die Bebilderung ist in diesem Buch herausstechend und vermittelt mehr Inhalt als der dabei stehende Text. Dennoch bietet das Buch reichlich Raum für Gesprächsstoff über die bunten Wesen, die das Buch bevölkern und den Gefühle, die diese haben. Die Schrift ist groß gedruckt und in Druckbuchstaben geschrieben, so können Leseanfänger das Buch ihren jüngeren Geschwistern vorlesen.

Besonders fangelungen d ich die Art der Illustrationen, auf schwarzem Papier gezeichnet, recht kindlich und sehr bunt, was intensiv die jeweils dargestellten Empfindungen hervorhob. Hier kann ich mir gut vorstellen, dass ich das Buch einmal einsetze, um meinen Schülern einen Schreibanlass für eine Fantasiegeschichte zu bieten. Auch kann hier weitergesponnen werden, was Freundschaft noch alles beinhaltet und wie die Auflistung fortgeführt werden könnte. Schon durch die vorgegebenen Verben erfahren die Kinder eine Wortschatzerweiterung, weil hier viele Verben eingesetzt werden, die einem im Alltag nicht allzu häufig begegnen.

Ein rund um gelungenes Bilderbuch, das man sowohl im Kindergarten, wie auch in der Vorschule und zu Beginn von Klasse 1 einsetzen kann.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

… und noch eine Rezi zu diesem Titel:

Zum Buch:

Nachdem ich mir nach dem vorherigen Buch von Mies van Hout „Heute bin ich“ ein weiteres gewünscht habe, werde ich jetzt mit ihrem neuen Kinderbuch „Freunde“ belohnt! Zuletzt wurden im bekannten graphischen Stil mit leuchtenden Ölpastellfarben viele verschiedene Gefühle anhand von Fischen dargestellt, diesmal beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Thema Freunde in Form von jeweils zwei lustigen Monstern auf einer Doppelseite und allem, was mit Freundschaft verbunden ist: Zusammen spielen und lachen, aber auch mal gegeneinander kämpfen und sich streiten sowie gemeinsam weinen.
 
Interessant ist, dass es sich meist um besonders unterschiedliche Monster handelt. Sie haben buntes Fell, tragen Pullis, haben Hörner oder auch große Ohren, sehen niedlich oder fast schon gefährlich und gruselig aus. Doch bei einer Freundschaft ist das äußerliche nicht wichtig, ob man groß oder klein, dick oder dünn oder schön oder hässlich ist. Wichtig sind die Dinge, die man gemeinsam teilt. Und dazu gehören positive wie negative Emotionen. Die farbenfrohen Gestalten vermitteln diese Botschaft sehr eindeutig.

Mies van Hout hat wieder ein tolles ansprechendes Buch in strahlenden Ölpastellfarben kreiert. Das lustige Cover regt meine Neugier an, welche Gestalten mich dieses Mal erwarten. Auch dieses Buch ist wieder ein tolles Mittel, um Kindern anschaulich zu vermitteln, was Freundschaft ausmacht. Denn die tollen bunten und leuchtenden Farben springen mit dem schwarzen Hintergrund wieder sofort ins Auge!

„Freunde“ zieht mit einfachen Mitteln und der Wahl der Farben das Interesse der Kinder auf sich. Es schult das Auge, genauer hinzusehen und auch Kleinigkeiten sowie Unterschiede zu erkennen. Und natürlich zudem die wechselnden Emotionen von Seite zu Seite. Schaut man das Buch öfters mit Kindern, entdecken diese immer wieder etwas Neues. Also lernt man auch hier wieder als Erwachsener ein anderes „Sehen“. Ein tolles Bilderbuch, das ich nur empfehlen kann!
 
Copyright © 2012 by Sandra Stockem

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Comments

  1. Ich habe es trotzdem ausgetauscht. 1. Weil es trotzdem ein Amazoncover sein kann, auch auf der Verlagsseite selbst. Manche Verlage machen so was. Ausserdem wirkt es wie ein Amazoncover, was uns AbmahnRA auf den Hals hetzt, selbst wenn wir recht bekommen, haben wir Zeit und Geld verschwendet am Ende, was wir nicht zurück bekommen ohne selbst zu klagen, wozu ich keine Zeit habe. 2. Sieht so ein Cover mit weissem Rand einfach scheisse aus und 3. gibt es keinen Grund nicht eins von zum Beispiel librie zu nhemen, die das ausdrücklich uns als Partner genehmigen.

  2. Wo hast du denn das Cover her? Unter Buchhandel ging mein Laptop in die Knie, weil wieder mal meine Vampirsöhne mir die Datenleitung nicht abgezapft sondern ausgesaugt haben. Oder hattest du eine andere (legale) Quelle?

    mgg
    galaxykarl

  3. Wie – Verlage nehmen Amazon-Cover auf? Womöglich zum offiziellen Download für Rezensenten? 🙁 Und Buchhandel, welche Cover benutzen die?

    Jedenfalls könnte ich das nicht erkennen, woher die Cover ursprünglich kommen. Gibt es von euch jetzt neue allgemeine Verhaltensregel, wie die Rezensenten das mit den Covern in Zukunft handhaben müssen?

  4. Galaxy: habe ich doch geschrieben: „gibt es keinen Grund nicht eins von zum Beispiel librie zu nhemen, die das ausdrücklich uns als Partner genehmigen.“ Also: LIBRI !

    Micha: Die Cover von „buchhandel.de“ sind immer für uns benutzbar, weil die durch den Börsenverein freigegeben wurden. Wenn es da keine Cover gibt, kann man immer, die von Libri nehmen, wir sind deren Parnter im Prtnerprogramm von Affilinet, wo das ausdrück erlaubt wird. Nur wenn beides versagt, sollte man bei den Verlagen selbst schauen. Einige von denen nehmen tatsächlich Cover, die von amazon auf deren Seite eingestellt wurden. Selbst wenn der Verlag das in seinem Namen auf seine Seite stelle, sind in diesen Grafiken Schutzkodes, die die Rechtsabteilung von Amazon auslesen kann um uns dann abzumahnen. Dabei spielt es keine Rolle woher das Cover stammt, ich hafte dann dafür!

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