HarteTherapie – Harley Quinn 2

Amanda Conner, Jimmy Palmiotti
HarteTherapie
Harley Quinn 2

Harley Quinn 4 – 7: Very Old Spice/The Hunt for Red Octogenarians/Better Nuthead than Red/Nocturnal Omission (Harley Quinn 4 – 7:
Ganz alter Stoff/Jagd auf roter Oktobär/Lieber Schrot als rot/In geheimer Mission), DC, USA, 2014
Panini Comics, Stuttgart, 01/
2015
PB, Comic, Superhelden, Comedy, Action, SF 9783957981974, 100/999
Aus dem Amerikanischen von Jörg Fassbender
Titelillustration von Amanda Conner, Paul Mounts
Zeichnungen von Chad Hardin, Stephane Roux

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Harley Quinn 02

Nachdem Harley Quinn in einer Familienangelegenheit für Gerechtigkeit gesorgt hat, gibt sich einer ihrer Patienten im Seniorenheim ihr gegenüber als ehemaliger Spion Sy Borgman alias Syborg zu erkennen, der in jüngeren Jahren gegen russische Agenten gekämpft hat und nach einem Bombenangriff teilweise mit künstlichen Gliedmaßen ausgestattet wurde. Borgman eröffnet Harley auch, dass er um ihre Geheimidentität weiß und dass er ihre Hilfe braucht, um einen alten Auftrag zu Ende zu bringen, nämlich einige weitere russische Rentneragenten auszuschalten.

Nachdem der Auftrag erledigt ist, hat Poison Ivy noch eine Überraschung für ihre Freundin; sie hat herausgefunden, wer das Kopfgeld auf Harley ausgesetzt hat.

Ohne Atempause geht es weiter für die ehemalige Geliebte des Jokers, die nun mit eigener Immobilie auf Coney Island (siehe „Harley Quinn 1“) auf eigenen Füßen steht. Das Herzstück des Bandes bietet die Doppelfolge 5 und 6, in der Harley mit dem rollstuhlfahrenden Sy Borgman, stoisch und unaufhaltsam wie eine Schildkröte sich durch die Reihen ebenso in die Jahre gekommener Gegner schiebt. Dazwischen gibt er einige jiddische Bonmots zum Besten, woraus die Story einen Großteil ihres Humors bezieht. Selbstredend werden noch alle denkbaren Agentenklischees durch den Kakao gezogen, s dass hier kein Auge trocken bleibt.

Die Auftaktstory zeigt einmal mehr, wie sehr sich Harley von ihrem Gerechtigkeitssinn leiten lässt und dabei auch ohne Rücksicht auf Verluste den vermeintlich Schwachen beisteht. Ein klein wenig düsterer wird es in Folge 7, denn wen Poison Ivy als Auftraggeber hinter den Anschlägen auf ihre Freundin identifiziert, ist wirklich eine Überraschung.

Wie schon in Band 1 ist das alles herrlich überzogen, mit gepfefferten Dialogen und albernem Slapstick, und nicht selten bleibt der gute Geschmack auf der Strecke. Alles in allem also eine willkommene Abwechslung zur ansonsten grassierenden Gigantomanie im DC-Universum.

Wunderbar passen dazu die üppigen Zeichnungen von Hauptzeichner Chad Hardin und Stephane Roux, der als Gastzeichner Ausgabe 4 übernommen hat.

Girls (still) just wanna have fun.” Grandios albernes Kontrastprogramm zu den schwer beladenen Kollegen aus dem Haus DC.

Copyright © 2016 by Elmar Huber (EH)

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