Quest

Andreas Eschbach
Quest

Bastei Lübbe Taschenbuch 24381
ISBN 978340424381
1. Auflage März 2009

In ferner Zukunft haben die Menschen Tausende von Welten im All besiedelt und sind dabei auf zahllose fremde Lebewesen gestoßen. Und doch hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass alles Leben im Universum miteinander verwandt ist und dass es einen Planeten geben muss, auf dem dieses Leben einst seinen Anfang nahm. Dies ist die Geschichte des Raumschiffkommandanten Eftalan Quest, der sich aufmacht, diesen sagenhaften Ort des Ursprungs zu suchen.

Das Sternenreich Gheera, regiert von dem gottgleichen Pantap kämpft gegen den Untergang. Die Invasoren aus dem Reich des Sternenkaisers fegen mit unaufhaltsamer Gewalt durch die Galaxis. Die Megatao, das größte Fernschiff der Flotte bricht zu einer geheimen Mission auf. Der Kommandant Eftalan Quest, legendärer Held und einziger Überlebender der ersten Schlacht gegen die Truppen des Feindes, ist auf der Suche auf dem Planeten des Ursprungs. Jenem sagenhaften Planeten, auf dem einst alles Leben seinen Ursprung genommen haben soll und auf dem es möglich sein soll, Gott zu begegnen.

Um sich auf den Weg machen zu können überfällt man zuerst einmal einen Tempel, einer Bruderschaft, die sich zum Ziel gemacht hat, das gesamte Wissen der Menschheit durch die Jahrhunderte zu hüten. Dort erbeutet man historisches Material, das den Weg zum Planeten des Ursprungs und zu ausserirdischen Rassen leitet, die mit einem Lidschlag ganze Sonnensysteme versetzen können.

Was die Protagonisten schliesslich finden ist alles ander als das, was sie selbst vordergründig von dieser Expedition erwartet haben. Und so ähnlich geht es auch dem Leser, der einerseits seine Erwartunghaltung nicht bestätigt bekommt, andererseits aber dafür etwas erhält, mit dem er ebensowenig gerechnet hat.

Ein wunderbarer, poetischer und fesselnder Roman, ein Gleichnis über die Werte der Menschlichkeit und das Leben, welchen den Leser zwar fesselt, aber eine atemberaubende Spannung vor dem Auge des Lesers nicht ensteht, da es teilweise zu einigen Längen kommt, in denen die Geschichte ein wenig zäh vor sich hintröpfelt, was aber nicht unbedingt als abwertend betrachtet werden sollte, denn zum Nachdenken regt das vorliegende Buch den Rezipienten alle mal an.

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung für „schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs“ schrieb er 1995 seinen ersten Roman „Der Teppichknüpfer“. Bekannt wurde er aber vor allem durch seinen Thriller „Das Jesus-Video“ (1998). Copyright (C) 2009 by Detlef Hedderich

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