Säugetiere der Alpen – Der Bestimmungsführer für alle Arten

Laura Canalis
Säugetiere der Alpen – Der Bestimmungsführer für alle Arten

I mammiferi delle Alpi Italien, 2012
Haupt Verlag, Bern (CH), 09/2013
PB mit Flexicover, Sachbuch, Natur & Tier, Bestimmungsbuch/Bildband,
9783258077901, 270/2990
Aus dem Italienischen von Tabea Turrini-Biedermann
Titelfoto „Hermelin“ von G. Forneris – C. Balestro
Farbige Zeichnungen im Innenteil von Elena Bunino, Grafiken von Stefano Crosetto, Nach Bruno Caula

www.haupt.ch

Säugetiere der Alpen

Die Alpen mit ihren bis über 4000 Meter hohen Gipfeln bieten auf den verschiedenen Höhenstufen und aufgrund der durch die Bodenzusammensetzung, Sonneneinstrahlung und Temperaturen bedingte abwechslungsreiche Vegetation geschätzten 30.000 Tierarten Lebensraum. Die 86 bislang bekannten Säugetiere werden von Lauta Canalis in „Säugetiere der Alpen“ vorgestellt.

Bei dem Titel handelt es sich um einen „Bestimmungsführer für alle Arten“ von ganzjährig in den Alpen lebenden Säugetieren, angefangen bei Spitzmäusen, Fledermäusen und Nagetieren bis hin zu Paarhufern und Raubtieren. Adressiert ist dieser Band nicht nur an Tierfreunde, sondern auch an Wanderer, die Freude daran haben, Tiere zu beobachten und zu bestimmen.

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Zunächst bietet das Buch einen Überblick über die Höhenstufen des Gebirges sowie die Tierarten und ihre Merkmale. Es folgen Verhaltens- und Beobachtungstipps für Wanderer, zu denen auch Hinweise und Übersichten zu Spuren und Aufenthaltsorten der Tiere gehören. Abgerundet wird mit einer kurzen Erläuterung, wie der Band zu benutzen ist und welche Bedeutung die Symbole haben, welche den jeweiligen Steckbrief kurz und prägnant auf den Punkt bringen.

Der Hauptteil des Buchs ist den heimischen Arten gewidmet, beispielsweise der „Hausspitzmaus“, dem „Großen Mausohr“, dem „Schneehasen“, dem „Rotfuchs“, dem „Braunbär“, dem „Iltis“, dem „Wildschwein“, dem „Alpensteinbock“ und vielen anderen.

Wenige Extra-Seiten erfassen eingewanderte Arten, Neozoen, wie den „Waschbär“. Den Abschluss bilden ein Glossar, ein Verzeichnis weiterführender Titel und Links sowie je ein Stichwortverzeichnis der deutschen und wissenschaftlichen Namen.

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Zu jedem Tier gibt es einen Steckbrief, bestehend aus dem deutschen und wissenschaftlichen Namen, ferner der Bezeichnung auf Englisch, Französisch, Italienisch und Slowenisch. Die Symbole liefern Auskünfte zur Größe, der Silhouette, der Nahrung und dem Lebensraum; die Diagramme zur lokalen Verbreitung im Alpengebiet bzw. ihrem Vorkommen auf den Höhenstufen. Die kurzen Texte beschreiben das Aussehen des Tieres näher, schildern sein Jagd- und Fressverhalten, die Aufzucht der Jungen usw.

Sehr schön und wirklich gelungen sind die zahlreichen Farbfotos, die das Tier in der für ihn typischen Umgebung zeigen – es sind ausnahmslos großartige, vielseitige Naturaufnahmen, die man durchaus für einen Bildband hätte verwenden können. So haben die Bilder etwa Kreditkartenformat und nehmen maximal eine habe Seite ein. Dennoch kann man die Tiere immer sehr gut erkennen.

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„Säugetiere der Alpen“ ist ein informativer Bestimmungsführer, der durch wunderschöne Fotos beeindruckt – ein tolles Buch für Wanderer und Naturfreunde.

Copyright © 2016 by Irene Salzmann (IS)

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