Tape Art: Kunst mit Klebeband – Ideen und Projekte

Eva Hauk und die Klebebande (Texte)
Tape Art: Kunst mit Klebeband – Ideen und Projekte

Haupt Verlag, Bern (CH), 09/2015
HC, Sachbuch, Bildband, Kleben/Werken & Basteln, 9783258601311, 168/3990
Titelgestaltung und Layout von Susanne Nöllgen, GrafikBüro, Berlin nach einem Entwurf von Klebebande, Berlin
Farbige Fotos im Innenteil von Thomas „Toums“ Gosset und die Klebebande u. a.

www.haupt.ch

www.derspringendepunkt.de

www.klebebande-berlin.com

www.toums.fr

Tape Art

Es müssen nicht immer Buntstifte, Farbe und Pinsel, Tusche und Feder etc. sein, um ein Bild zu erschaffen. Auch mit anderen Materialien lässt es sich malen’, z. B. mit Klebebändern. Wie das funktioniert, führt die Klebebande, unterstützt von Eva Hauk, in Tape Art” vor.

Auf das Vorwort nebst kleiner Einführung in die Tape Art” folgt ein Überblick über die verschiedenen Materialien, denn Klebeband ist nicht gleich Klebeband, und Werkzeuge, ihre Vor- und Nachteile, abhängig auch vom Untergrund. Das nächste Kapitel ist den Techniken gewidmet. Gerade Linien sind noch relative einfach zu ziehen, doch schon für Kurven sind einige Tricks notwendig. Auch erfährt man, was zu beachten ist, wenn man wahlweise auf Kontraste oder bunte Muster setzt – und vieles mehr.

Hat man sich durch diese Grundlagen gelesen, darf man sich den Projekten zuwenden, die relativ einfach beginnen und sich zu immer schwierigeren Herausforderungen steigern, von einer Skyline über einen Stuhl bis hin zu einem großflächigen Wegeleitsystem.

Alle Erläuterungen werden von anschaulichen Abbildungen begleitet, sodas man leicht nachvollziehen kann, worum es geht und wie es funktioniert, selbst wenn es der Anfänger nicht gleich so perfekt hinbekommt. Es ist jedenfalls erstaunlich, welche Wirkung Bilder aus Klebebändern entfalten!

Als Tüpfelchen auf dem I ist noch eine Galerie enthalten, welche die Werke internationaler Tape Art-Künstler zeigt. Manche Motive sind so genial ausgeführt, dass man gar nicht auf die Idee käme, dass hier geklebt, statt gezeichnet oder fotografiert wurde (beispielsweise die Werke von Max Zorn). Schade, dass man bei den Namen nicht auch die Homepages der jeweiligen Künstler angegeben hat.

Die Fotos haben wenigstens gutes Kreditkartenformat und können sich bis über eine und eine halbe Seite ziehen – angemessen für die wirklich schönen Bilder.

Tape Art” ist nicht nur eine Einführung in eine moderne Form der Kunst, die sowohl flächig als auch dreidimensional sein kann, sondern auch ein ganz toller Bildband mit vielen, vielen beeindruckenden Motiven, die den Betrachter staunen lassen.

Den Titel möchte man Sammlern schöner Bildbände empfehlen und allen (Hobby-) Künstlern, die mal etwas Neues ausprobieren wollen, auch jenen, die von sich sagen, dass sie gern zeichnen würden, wenn sie es könnten.

Copyright © 2016 by Irene Salzmann (IS)

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