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		<title>Klaviersdelikte</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire & Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Reimkultur Musikverlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Bodo Wartke Klaviersdelikte Reimkultur Musikverlag, 2011 1 CD, 13 Lieder, inkl. Text-Booklet Musikkabarett, Liebe, Gesellschaft ISBN 978-3-941439-09-2 Produzenten: Sven Schütze &#38; Bodo Wartke Musik &#38; Texte: Bodo Wartke (außer „Teenager zu sein“ und Zitat aus „Santa Maria“) www.bodowartke.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Amazon.de Eigentlich wird das Genre Musikkabarett Bodo Wartke nicht gerecht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-941439-09-2" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22540" title="Klaviersdelikte" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Klaviersdelikte.gif" alt="" width="213" height="182" /></a>Bodo Wartke<br />
Klaviersdelikte</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Reimkultur Musikverlag, 2011<br />
1 CD, 13 Lieder, inkl. Text-Booklet<br />
Musikkabarett, Liebe, Gesellschaft<br />
ISBN 978-3-941439-09-2<br />
Produzenten: Sven Schütze &amp; Bodo Wartke<br />
Musik &amp; Texte: Bodo Wartke<br />
(außer „Teenager zu sein“ und Zitat aus „Santa Maria“)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.bodowartke.de/"><em>www.bodowartke.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-941439-09-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-941439-09-2&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel erhältlich bei Amazon.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich wird das Genre Musikkabarett Bodo Wartke nicht gerecht, denn der Mann hat deutlich mehr drauf. Natürlich hat er Humor (z. B. „Probleme, die ich früher noch nicht hatte“ und „Frühlingsgefühle“) und natürlich sieht er all den Schwachsinn und schrägen Dinge um uns herum (z. B. „Architektur in Deutschland“ und „Das Schweigen der Spammer“).</p>
<p style="text-align: justify;">Aber er zeigt auch, dass er ein moderner Mann ist, der durchaus Gefühle kennt, hat und sie gekonnt zu äußern vermag („Sie“, „Dein Duft“ und absolut herausragend: „Christine“!). Letzteres Lied hat mich echt überrascht und sofort begeistert. Es hat wirklich gar nichts mit Kabarett zu tun, sondern mit Schicksal und Liebe. Und ich meine das in keiner Weise schmalzig oder in einer anderen Weise gekünstelt oder aufgesetzt. Mit diesem Lied hat er mich umgehauen und sicher wird es – leider – Familien geben, die sich in „Christine“ wieder finden werden … und Trost. Mein Highlight auf dieser CD.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch alle anderen Lieder halten ein Niveau, von dem ältere, erfolgreichere und bekanntere Sänger, Kabarettisten, Poeten und Entertainer sich eine dicke Scheibe abschneiden können. Die Vielfalt Wartkes, seine Tiefgründigkeit, sein Spaß an verschiedenen Musikrichtungen, Themen und ein hellwaches Auge für unsere Gesellschaft wirken auf mich wie ein ungeschliffener Diamant. Von dem ich hoffe, dass er noch lange nicht abgeschliffen wird, egal von wem.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Wartke sich diesen Mix bewahren kann, wenn er so stark ist, dass er sich von den Mediengewaltigen nicht in irgendeine Schublade quetschen lässt, dann müssen sich viele Andere in o.g. Genre warm anziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012 by Werner Karl</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-941439-09-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
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<p><span style="font-size: medium;"><strong><a href="http://www.bodowartke.de/seiten/index.php?nav=16&amp;STp=searchRegion&amp;regMarker=all" target="_blank">Tourdaten</a></strong></span></p>
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		<title>Nevada Pass</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
		<category><![CDATA[Heyne]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Wilden Westen des Winters 1873 soll Militär ein durch Krankheit entvölkertes Grenzfort entsetzen. Indianer, Desperados und Saboteure versuchen alles, um den Zug, mit dem die Soldaten fahren, vor der Überquerung des Nevada-Passes in ihre Gewalt zu bringen ... – Seltene Mischung aus Western und Thriller: eine Art actionbetonte Version von Agatha Christies „Mord im Orientexpress“, die dem Konflikt zwischen Gut und Böse noch den Kampf gegen eine lebensfeindliche Natur hinzufügt; handwerklich solide, spannend und immer noch lesenswert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Nevada Pass" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-20879" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/MacLean-Nevada-Pass-BRC.jpg" alt="" width="111" height="180" /></a>Alistair MacLean<br />
Nevada Pass</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">Breakheart Pass</span> (London : Collins 1974)<br />
Übersetzung: Georgette Skalecki u. Erika Nosbüsch<br />
<span style="text-decoration: underline">Deutsche Erstausgabe</span> (geb.): 1975 (Lichtenberg Verlag)<br />
201 S.<br />
ISBN-10: 3-7852-1166-X<br />
<span style="text-decoration: underline">Als Taschenbuch</span>: 1977 (<a href="http://www.randomhouse.de/heyne" target="_blank">Wilhelm Heyne Verlag</a>/Allgemeine Reihe Nr. 01/5330)<br />
201 S.<br />
ISBN-10: 3-453-00707-7<br />
<span style="text-decoration: underline">Neuausgabe</span>: 1993 (<a href="http://www.randomhouse.de/heyne" target="_blank">Wilhelm Heyne Verlag</a>/Allgemeine Reihe Nr. 01/8732)<br />
201 S.<br />
ISBN-13: 978-3-453-06364-8</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Nevada%20Pass" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783453063648&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Nevada im Winter des Jahres 1873. Durch die trostlose Eis- und Schneewüste kämpft sich ein Eisenbahnzug gen Westen. An Bord: Colonel Claremont und 80 Soldaten, die im Fort Humboldt ihre an der Cholera erkrankten Kameraden verstärken sollen. Sie werden begleitet von Fairchild, dem Gouverneur von Nevada, und Marica, seiner Nichte, die zu ihrem Vater, dem Kommandanten des Forts, unterwegs ist.</p>
<p>Ein letztes Hindernis tut sich vor diesem Ziel auf: der Nevada-Pass – hoch, eisig, stürmisch. Kommt es hier zu einem Zwischenfall, wird niemand den Reisenden helfen können. Im Drecksnest Reese City am Fuß der Berge hält der Zug ein letztes Mal, um Holz und Verpflegung aufzunehmen. Hier kommt noch ein Passagier an Bord. US-Marshal Nathan Pearce soll den in Fort Humboldt festgesetzten Schmuggler, Aufrührer und Mörder Sepp Calhoun der Justiz überstellen. Ausgerechnet in Reese City läuft Pearce der steckbrieflich gesuchte Spieler, Revolverheld und Mörder Jack Deakon in die Arme. Er nimmt ihn fest und mit in den Zug.</p>
<p>Die Fahrt zum Pass wird zu einer Kette von Katastrophen. Mindestens ein Saboteur ist an Bord, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Soldaten ihr Ziel erreichen. Die Telegrafenleitung ist gekappt, Fort Humboldt längst von Calhouns Schurken und den mit ihnen im Bunde stehenden Paiute-Indianern unter ihrem kriegerischen Häuptling White Hand erobert und besetzt. Selbst wenn der Zug den Pass erreicht, werden ihn dort die Indianer und Calhouns Bande erwarten.</p>
<p>Der undurchsichtige Deakon schürt das stetig wachsende Misstrauen. Er ist nicht der, als welcher er sich ausgibt. Heimlich und unter großen Schwierigkeiten überprüft er den Zug und seine interessante Ladung und kommt einem Komplott auf die Spur. Auf dem schmalen Gleis entbrennt im und auf dem Zug ein mörderischer Kampf, in dem Freund und Feind nicht voneinander zu unterscheiden sind &#8230;</p>
<p><strong>Rätsel-Krimi im Thriller-Gewand</strong></p>
<p>In der ersten Hälfte Kriminal-, zum Finale hin Action-Thriller, beide beheimatet im Wilden Westen des 19. Jahrhunderts: eine ungewöhnliche Kombination, die indes reizvoll aufgeht. „Nevada Pass“ ist zudem ein Unterhaltungsroman aus der guten, alten Zeit, verfasst von einem Profi des Genres, d. h. sauber geplottet, gut besetzt und ‚altmodisch‘ entwickelt, was bedeutet, es gibt einen Auftakt, einen Mittelteil mit sich steigernder Spannung und ein rasantes Finale.</p>
<p>Autor MacLean scheut sogar die Nähe zum klassischen Kriminalroman nicht. „Nevada Pass“ präsentiert eine Skizze des Zuges, auf den sich der Hauptteil der Handlung konzentriert, sowie einen Lageplan von Fort Humboldt und Umgebung. So raffiniert wie der „Mord im Orientexpress“ ist „Nevada Pass“ natürlich nicht, aber es beeindruckt doch die Akkuratesse, mit der MacLean seine turbulente Story in das historische Umfeld eingepasst hat.</p>
<p>Der Plot ist ohnehin komplexer als dies viele Kritiker zugeben mochten. MacLean kann und mag seine Nähe zum Agententhriller nicht leugnen. Gleich mehrere Parteien treiben im Zug zum Nevada-Pass ihr undurchsichtiges Spiel. Niemandem darf getraut werden, Profis leisten erfolgreich schmutzige Arbeit. Maclean nimmt seine Geschichte und seine Leser sehr ernst. Entschärfend-zynische Witzeleien gibt es nicht.</p>
<p><strong>Ein Mann mit rätselhaften Zielen</strong></p>
<p>Jack Deakon = James Bond? Der Vergleich ist schlüssig: Man nehme einen professionellen Troubleshooter in Regierungsdiensten, dem es nichts ausmacht mörderische Drecksarbeit ohne Ruhm und Ehre zu verrichten, weil er solches Handeln für ‚richtig‘ hält. Bei Bedarf kann ihn sein geistiger Vater mit einigen seelischen Macken schlagen; das macht ihn menschlicher, und die Kritiker lieben es.</p>
<p>Diese Mühe hat sich MacLean erspart. Deakon ist vielleicht ein Profi, aber einer hart an der Grenze zum Psychopathen. Er wirkt nicht nur hart und emotionsarm, er ist es auch. Fällt einmal die Maske, kommt dahinter ein unangenehmer Zeitgenosse mit ausgeprägten Killerinstinkten zum Vorschein. MacLean begründet dies damit, dass der Westen von 1873 in der Tat wild und folglich von emotional recht abgestumpften Menschen bewohnt war. Harte Winter, heiße Sommer, Seuchen, wilde Tiere, dazu Indianer, Galgenvögel, Unruhestifter: Da braucht es nach MacLean schon Männer wie Deakon, um dem Recht Geltung zu verschaffen.</p>
<p><strong>Eingleisige Action mit austauschbaren Figuren</strong></p>
<p>Jack Deakon wurde als Figur geschaffen, die man als Leser bei ihren Aktivitäten begleiten soll. Was Deakon denkt und fühlt, ist für MacLean Nebensache. Die Story steht für ihn im Vordergrund. Deshalb fallen die übrigen Charaktere sogar noch flacher aus. Der Gouverneur, der Marshal, der Colonel, der Häuptling, der Bandit: Sie benötigen im Grunde nicht einfach Namen. Auf der anderen Seite passt diese Austauschbarkeit durchaus zur Story, die ja vor doppelten Identitäten förmlich überquillt.</p>
<p>Die Leserin sei gewarnt, dass die energische Marica nur deshalb mit im Zug sitzt, weil sogar Alistair MacLean in den 1970er Jahren gelernt hatte, dass ein Roman (auch als Vorlage eines zukünftigen Films) mindestens eine weibliche Hauptrolle aufweisen muss. Ihre bloße Existenz ist aber auch alles, was MacLean ihr zugestehen möchte. Für den Fortgang der Handlung ist Marica absolut entbehrlich.</p>
<p><strong>„Nevada Pass“ – der Film</strong></p>
<p>„Nevada Pass“ wurde zum Bestseller und erregte umgehend das Interesse Hollywoods. MacLean kannte dort seine Pappenheimer und sorgte dafür, dass er selbst das Drehbuch schrieb, um allzu grobe Verfälschungen zu verhindern. Tatsächlich ist „Breakheart Pass“, den Tom Gries 1975 inszenierte, ein schnörkelloses B-Movie der 1970er Jahre geworden. In der Rolle des mysteriösen Deakon sehen wir den oft unterschätzten Charles Bronson. Auch die übrigen Rollen wurden mit guten Schauspielern der zweiten Hollywood-Garnitur (Ben Johnson, Richard Crenna, Jill Ireland, Charles Durning, Ed Lauter) besetzt.</p>
<p><strong>Autor</strong></p>
<p>Alistair Stuart MacLean wurde am 21. April 1922 im schottischen Glasgow geboren. Er wuchs in den Highlands nahe Inverness auf und besuchte die Hillhead High School in Glasgow. Der II. Weltkrieg prägte das Leben des jungen Alistair. 1941 meldete er sich zur Royal Navy. Zweieinhalb Jahre diente er auf einem Kreuzer und geriet u. a. in japanische Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg studierte er an der Glasgow University Englisch. Ab 1953 arbeitete er als Schullehrer für Englisch und Geschichte an der Gallowflat Secondary School in Glasgow.</p>
<p>In dieser Zeit begann MacLean zu schreiben .Seine Kurzgeschichte „The Dileas“ gewann 1954 einen Preis, was ihm die Aufmerksamkeit des Verlegers William Collins sicherte. Dieser riet MacLean, ein Buch zu schreiben. „HMS Ulysses“ (dt. „Die Männer der Ulysses“) erschien 1955. Es basiert auf MacLeans Kriegserlebnissen auf See und wurde umgehend ein Bestseller.</p>
<p>In den nächsten drei Jahrzehnten reihte der Verfasser Erfolg an Erfolg. Der typische MacLean-Roman schildert die gefährlichen Abenteuer eines stoischen Einzelgängers oder einer isolierten Gruppe, die gegen eine feindliche Übermacht und mindestens einen Verräter in den eigenen Reihen kämpfen muss. Platziert wurde dieser Plot im II. Weltkrieg, im Geheimdienst-Milieu, später auch im internationalen Terrorismus. Ihre recht simple, aber höchst effiziente Konstruktion ließ diese Geschichten für den Film interessant werden. Zahlreiche MacLean-Werke wurden erfolgreich und vor allem in den 1960er Jahren mit großem Staraufgebot verfilmt; der Autor schrieb nicht selten selbst die Drehbücher.</p>
<p>Bestseller-Ruhm, Reichtum, Anerkennung: In den 1980er Jahren gehörte MacLean zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. 1983 ehrte ihn die Glasgow University mit einem Ehrendoktorhut. Aber MacLean war zu diesem Zeitpunkt bereits ein durch Alkoholismus zerstörter Mann. Am 2. Februar 1987 starb er nach einer Serie von Schlaganfällen in München; begraben wurde er in Celigny in der Schweiz, wo er als Steuerflüchtling residierte und seit den späten 1950er Jahren auch als Hotelier tätig war. Er hinterließ eine Anzahl von Exposés, die zum Teil in Filmdrehbücher verwandelt wurden. Da Geschäft außerdem Geschäft ist, arbeiteten Lohnautoren (John Denis, Simon Gandolfi, Alastair MacNeill, Hugh Miller) diese Fragmente in „Romane nach Alistair MacLean“ um, dessen Name selbstverständlich in besonderer Größe auf den Titelbildern prangte.</p>
<p><em>[md]</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Nevada Pass" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
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		<title>Cocktail mit einem Vampir</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Cora]]></category>
		<category><![CDATA[Mira]]></category>

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		<description><![CDATA[Michele Bardsley Cocktail mit einem Vampir Broken Heart 4 (sfbentry) Originaltitel: Wait till your Vampire gets home, USA, 2008 MIRA Taschenbuch im CORA Verlag, Hamburg, 10/2010 PB, Dark Romance ISBN 978-3-89941-782-1 Aus dem Amerikanischen von Volker Schnell Titelgestaltung von pecher und soiron, Köln www.mira-taschenbuch.de www.michelebardsley.com Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Und weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-89941-782-1" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22520" title="Cocktail mit einem Vampir" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Cocktail-mit-einem-Vampir.jpg" alt="" width="193" height="237" /></a>Michele Bardsley<br />
Cocktail mit einem Vampir<br />
Broken Heart 4</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: Wait till your Vampire gets home, USA, 2008<br />
MIRA Taschenbuch im CORA Verlag, Hamburg, 10/2010<br />
PB, Dark Romance<br />
ISBN 978-3-89941-782-1<br />
Aus dem Amerikanischen von Volker Schnell<br />
Titelgestaltung von pecher und soiron, Köln</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.mira-taschenbuch.de/"><em>www.mira-taschenbuch.de</em></a><br />
<a href="http://www.michelebardsley.com/"><em>www.michelebardsley.com</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-89941-782-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-89941-782-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und weiter geht es mit den Geschehnissen in und rund um „Broken Heart“, der Stadt der paranormalen Wesen in Oklahoma:<br />
Serephina Liberty Windsong Monroe, kurz Libby genannt (23 Jahre), befindet sich mit ihren Eltern Dora und Elmore Monroe in den Wäldern rund um Broken Heart, da sie auf der Suche nach paranormalen Wesen sind, an die sie – besonders Libbys Mutter – glauben. Sie alle sind Mitglieder des PRIS-Teams (Paranormal Research &amp; Investigation Service), das das Übernatürliche erforscht. Libby beobachtet auf einem Friedhof einen Mann, in dessen Nähe sich zwei Wölfe befinden. Es handelt sich um Ralph Genessa, mit dem sie ins Gespräch kommt, woraufhin sie mit Erstaunen feststellt, dass er mit den Wölfen spricht. Ralph steht am Grab seiner Frau Therese, die vor drei Jahren gestorben ist. Während ihres Gesprächs tauchen ein Zombie und ein Vampir auf –und schon steckt Libby mittendrin im munteren Treiben in und um Broken Heart.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie Libby bald erfährt, ist auch Ralph ein Vampir, aber sie hat sich längst in ihn ‚verguckt‘, findet ihn äußerst sexy und anziehend. Während sie sich nach Broken Heart aufmachen,  entdecken sie zwei Drachen, die sich scheinbar jagen. Einer von ihnen, eine Drachenfrau, landet schwerverletzt in ihrer Nähe und flüstert Libby zu, dass ihr Bruder (der andere Drache) nicht ihre Fähigkeiten besitzen darf, haucht Feuer/Energie in Libby und überträgt ihr somit ihre Seele und (Drachen-) Fähigkeiten. Und auch Ralph erhält etwas von ihrer Energie. Libby und Ralph erreichen Broken Heart und gelangen dort in die Fürsorge von Patrick und Lorcan O’Halloran. Libby wird zu Patsy, der Königin von Broken Heart, und ihrem Werwolf-Mann Gabriel geführt. Patsy befragt Libby, was sie auf dem Friedhof gemacht hat, und will Libbys Erinnerung an Broken Heart und das dort Erlebte löschen, um siewieder  gehen zu lassen – was aber misslingt. Somit muss Libby in Broken Heart bleiben, um dessen Existenz nicht zu gefährden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber das ist nicht das Einzige, das Libby beschäftigt, sondern auch die Veränderung, die mit ihr vorgeht. Wenn sie wütend ist, gerät sie außer Kontrolle (durch die neue Drachenenergie), und ihre elektrisch geladenen Energieausbrüche zerstören ihr Umfeld, alles explodiert oder fängt Feuer. Flammen und Feuer ‚singen‘ fortan für sie und Ralph, und das Feuer kann ihnen nichts mehr anhaben. Im Gegenteil, es übt eine magische und erotische Wirkung auf sie aus. Als Libby untersucht werden soll, erlebt sie die nächste Überraschung: Sie steht ihrem tot geglaubten Onkel Archie (Dr. Stan Michals) gegenüber. Libby erfährt von Ralph, dass er 3-jährige Zwillingssöhne hat: Michael und Stephan, und dass er für seine Söhne dasein muss und nicht für die Gefühle für Libby, die er nur auf die Magie der Drachen zurückführt. Er lässt Libby allein in dem Labor ihres Onkels zurück. Libby ist enttäuscht und fragt sich, was mit ihren Eltern ist, ob sie nach ihr suchen, und sie sehnt sich nach Ralph, weil er eine unfassbare Anziehungskraft auf sie ausübt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Libby gegen ihren Willen von ihrem Onkel untersucht werden soll, erfolgt eine heftige Explosion, und Teile des Gebäudes brechen über ihnen zusammen. Ihr Onkel wird schwer verletzt. Ralph und einige andere retten ihn und Libby – und Ralph küsst Libby das erste Mal. Ralph übernimmt für Libby die Verantwortung, damit sie nicht gefangen gehalten werden muss, und bringt sie zu sich nach Hause. Sollte sie fliehen, würde er zum unreinen Vampir gewandelt, weil er versagt hat. Libby begehrt ihn. Sie wird von ihm zu einer Ratsverasammlung des Konsortiums gebracht und erfährt dort von ihrem genesenen Onkel, dass sie kein Mensch mehr ist. Als sie Patrick nach einer ‚Turbulenz‘ retten will und ihm von ihrem Blut zu trinken gibt, erkrankt er lebensbedrohlich. Um ihm zu helfen, erklärt sie sich zu weiteren Untersuchungen bereit, sofern Ralph ihr Beistand ist. Sie lernt Ash, die Seelenwandlerin, kennen, und diese erklärt ihr, dass Sybinas (die gestorbene Drachin) Seelenenergie, die Libby und Ralph geschenkt wurde, eigentlich Ash versprochen war. Aber auch Synd, Sybinas Drachenbruder, will sie.</p>
<p style="text-align: justify;">Libby und Ralph kommen sich immer näher. Als sie nackt aus der Dusche steigen, erscheinen Ralphs ehemalige Schwiegereltern und sind natürlich wenig begeistert. Libby lernt nun auch Ralphs kleine Söhne kennen, die sie gleich mögen. Ash gibt Libby und Ralph eine Art ‚Crashkurs‘ in Dragonologie, damit sie besser mit ihren neuen Wesenszügen zurechtkommen. Synd greift Broken Heart immer häufiger an, um Libbys habhaft zu werden. Libby gelingt es, ihren Eltern per Anruf ein Lebenszeichen zu geben. Das Chaos wird perfekt, als diese auch noch in Broken Heart auftauchen. Für Libby gibt es viele Fragen zu klären, und zwei bewegen sie besonders: Können sie sich Synds Angriffen erwehren? Hat ihre Liebe für Ralph eine Chance?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Roman ist durch die geschickt eingestreuten kleinen Rückblicke auch bestens alleine für sich verständlich. Aber es wäre eine Schande, diese lebhaft erzählte Serie nicht komplett zu lesen – und auf die kommenden Romane vorfreudig zu warten. Lustig und anrührend sind in „Cocktail mit einem Vampir“ oft die Momente von Libby und Ralph, z. B. deren Erotikszenen, wenn dank der Drachenenergie das Bett in Flammen aufgeht. Aber auch die anderen Charaktere überzeugen durch ihre Profile. Was der Autorin hoch anzurechnen ist, ist, dass sie eine spannende, munter erzählte, mit Humor durchzogene paranormale Handlung spinnt, die zwar Romance-Elemente aufweist, aber nicht auf Para-Romance getrimmt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Aufmachung dreht den eher klischeehaften, langweiligen Stockfoto-Liebespaar- Covermotiven den Rücken und bemüht sich um einen anderen Weg, den man gerne mit dem Verlag zusammen einschlägt. Alles andere ist ebenfalls wie bei den Vorgängern bestens: augenfreundlicher Satz und ein professionelles, handliches Taschenbuchformat. Und das Preis-Leistungsverhältnis ist auch nicht von schlechten Eltern.</p>
<p style="text-align: justify;">„Cocktail mit einem Vampir“ ist die vierte Episode aus „Broken Heart“, die voll und ganz zu überzeugen weiß. Weiter so! (AB)</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Alisha Bionda (AB)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-89941-782-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-89941-782-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Plötzlich Fee &#8211; Herbstnacht</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Heyne]]></category>

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		<description><![CDATA[Julie Kagawa Plötzlich Fee &#8211; Herbstnacht Plötzlich Fee Band 3 (sfbentry) The Iron Queen (2011) Heyne Verlag ISBN 978-3-453-26726-8 Liebe &#38; Romantik, Kinder &#38; Jugend, Fantasy Erschienen 2012 Übersetzer: Charlotte Lungstrass Titelbild GGP Media Umfang 508 Seiten www.heyne-fliegt.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Autorenporträt Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-453-26726-8" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-22514" title="herbstnacht" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/herbstnacht-187x300.jpg" alt="" width="168" height="270" /></a>Julie Kagawa<br />
Plötzlich Fee &#8211; Herbstnacht<br />
Plötzlich Fee Band 3</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
The Iron Queen (2011)<br />
Heyne Verlag<br />
ISBN 978-3-453-26726-8<br />
Liebe &amp; Romantik, Kinder &amp; Jugend, Fantasy<br />
Erschienen 2012<br />
Übersetzer: Charlotte Lungstrass<br />
Titelbild GGP Media<br />
Umfang 508 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.heyne-fliegt.de/"><em>www.heyne-fliegt.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-453-26726-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-453-26726-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Autorenporträt</p>
<p style="text-align: justify;">Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher spukten &#8211; nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorwort</p>
<p style="text-align: justify;">“Plötzlich Fee – Herbstnacht” ist der dritte Band der Reihe, Vorgänger sind die Titel “Plötzlich Fee – Sommernacht”  und “Plötzlich Fee – Winternacht” die 2011 erschienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch</p>
<p style="text-align: justify;">Meghan konnte den König der Eisernen Feen besiegen und erfolgreich das gestohlene Zepter an den Winterhof zurück bringen. Doch nun steht sie vor neuen Herausforderungen. Sie und Ash wurden aus dem Nimmernie verband, denn sie wollte der Liebe füreinander nicht abschwören. Leider musste Meghan dabei ihren besten Freund Puck im Nimmernie zurücklassen und vermisst ihn nun schmerzlich. Doch auch in der Welt der Menschen ist Meghan weiterhin in großer Gefahr und wird von den Eisernen Feen bedroht. Als sie dann eine Nachricht von ihrem Vater erhält, der gegen eine Gefälligkeit ihre Verbannung wieder aufheben möchte, geraten Sie und Ash in große Gefahr und auch ihre Liebe wird auf die Probe gestellt …</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der dritte Band der Reihe konnte mich vollkommen überzeugen. Die Hauptcharaktere entwickelten sich zu ihrem Vorteil oder Nachteil, wilde Schlachten wurden geschlagen, große Schwüre geschworen, Freundschaften auf die Probe gestellt, Herzen gebrochen und zurückerobert und so manches Mal Blut und Tränen vergossen. Viele Wendungen in der Handlung des Bandes vermochten den Leser zu überraschen und die Charaktere herauszufordern. Schnell verlor man sich mitten in einer fantastischen Welt, voller Magie und Zauber, fabelhaften Wesen und erschreckenden Monstern. Das Ende dieses Bandes kam viel zu schnell und schockierte mich über alle Maßen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz um: Auch dieser Teil ist ein Muss für alle Fans der Romantik-Fantasy.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012  by Yvonne Rheinganz</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-453-26726-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
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		<title>Ein Toter meldet sich</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/historisch/ein-toter-meldet-sich/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Scherz]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ein junger Kriminalreporter eine übel beleumundete Kaschemme erbt, kommt es dort zu Raub und Mord. Im Wettlauf mit Scotland Yard ermittelt der Reporter im Alleingang, wobei ihn eine hübsche Pfarrerstochter unterstützt. Dabei geraten die neugierigen Amateure in gefährliche Situationen ... – Nicht klassischer aber sehr solider "Whodunit" der britischen Krimi-Schule, dessen Plot aus heutiger Sicht ein wenig zu leicht durchschaubar gerät, was trockener Witz und unterhaltsam überzeichnete Figuren weitgehend wettmachen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Ein Toter meldet sich" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-19783" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/truss-toter-cover-177x300.jpg" alt="" width="177" height="300" /></a>Seldon Truss<br />
Ein Toter meldet sich</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">One Man&#8217;s Death</span> (London : Robert Hale 1960) [US-Titel: <span style="color: #800080">One Man's Enemies</span>; New York : Garden City, published for the Crime Club by Doubleday 1960]<br />
Übersetzung: Maria Meinert<br />
Deutsche Erstausgabe: 1964 (Alfred Scherz Verlag/Die Schwarzen Kriminalromane Nr. 220)<br />
187 S.<br />
[keine ISBN]</em></p>
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<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Auf der Straße nach Lavender Hill, einem kleinen Vorort von London, wird Fred Horace, der die Spelunke „Rettungsanker“ führte, überfahren und tot aufgefunden. Der alte Mann hat ein seltsames Testament hinterlassen: James, sein Neffe, den er vor acht Jahren zuletzt sah, soll den „Rettungsanker“ erben, wenn er die Gaststätte mindestens sechs Monate als Wirt führt. Der junge Mann, der als Kriminalreporter für ein Boulevardblatt arbeitet, lässt sich darauf ein.</p>
<p>Über der Gastwirtschaft lebt die Alkoholikerin Sandra Sutherland, die mit Onkel Horace verbandelt war. Als James ihr einen Besuch abstatten möchte, findet er sie tot in ihrem Bett. Die Gasleitung wurde manipuliert, Sandra ermordet. Das ruft Chefinspektor Gidleigh von Scotland Yard auf den Plan. Bedächtig beginnt er seine Ermittlung, bei der ihm der neugierige James mehrfach in die Quere kommt. Der hat inzwischen den aufdringlichen James Whittaker kennen gelernt, der angeblich als Handlungsreisender tätig ist und unbedingt im „Rettungsanker“ Logis nehmen wollte. James will klären, warum dies so ist. Ungebeten unterstützt wird er durch die neugierige Pfarrerstochter Felicia, die sich ebenfalls als Detektivin versuchen möchte.</p>
<p>Als James und Felicia den verdächtigen Mr. Whittaker per Auto beschatten, lockt der sie in die Docks von London. Er fragt James (erfolglos) über die Angelegenheiten des verstorbenen Onkels aus und lässt ihn gefangen zurück, um ungestört den „Rettungsanker“ zu durchstöbern. James kann von Felicia befreit werden, und das Paar kehrt gerade rechtzeitig zum nächsten Mord nach Lavender Green zurück.</p>
<p>Die Zeit drängt, findet auch auch Chefinspektor Gidleigh, denn die nächtlichen Aktivitäten in und um das alte Gasthaus lassen keineswegs nach, und die nächste Leiche lässt nicht lange auf sich warten &#8230;</p>
<p><strong>Rätselhafter geht Krimi kaum</strong></p>
<p>Nichts ist so altmodisch wie ein britischer Rätsel-Krimi aus der klassischen Ära dieses Genres. „Ein Toter meldet sich“ ist sogar noch angestaubter, denn als dieses Buch veröffentlicht wurde, ging es im Kriminalroman schon längst wesentlich härter und ungeschminkter zur Sache. Allerdings wohnt diesen „Whodunits“ eine bemerkenswerte Zeitlosigkeit inne, wenn sie denn unter Beachtung der geltenden Regeln und von einem fähigen Autor niedergeschrieben wurden. Seldon Truss ist unter dieser Prämisse im Mittelfeld anzuordnen. Er gehört zu den zumindest in Deutschland vergessenen Krimi-Schriftstellern, obwohl sein einschlägiges Werk durchaus titelreich ist; allein die Serie um Chefinspektor Gidleigh von Scotland Yard, dessen 18. Abenteuer wir hier lesen, umfasst insgesamt 23 Bände.</p>
<p>„Ein Toter meldet sich“ enthält alle Elemente, die der Freund des Miträtselns so liebt. Die Kulisse ist quasi kein Ort von dieser Welt. In Lavender Hill scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Im Zentrum dieser reizvoll nostalgischen Kulisse erhebt sich der „Rettungsanker“, eine mysteriöse Gastwirtschaft mit vielen, verwinkelten und schwer zugänglichen Räumen, in denen des Nachts Seltsames vorgeht: „Whodunit“ und Mystery waren schon immer literarische Nachbarn.</p>
<p>Dass der erfahrene Leser den Ausgang der Geschichte schon etwas (zu) früh ahnt, liegt zum einen am aus heutiger Sicht recht durchsichtig gestrickten Plot mit seinen genretypisch fairen, aber eben ziemlich auffällig eingestreuten Hinweisen. Den Rest gibt ihm der ungeschickt gewählte deutsche Titel.</p>
<p><strong>Gegenwart muss draußen bleiben</strong></p>
<p>Die formelhafte Gestaltung der Figuren muss ihren Teil dazu beitragen, dass die Geschehnisse länger als nötig ungeklärt bleiben. Onkel Freds großer Coup und die Attacken seiner Gegner sind von herzerfrischender Naivität. Um 1960 dürften sich echte Gauner über ihre jeweiligen Pläne amüsiert haben.</p>
<p>In Lavender Hill leben freilich in kriminalistischer Beziehung durchweg unbedarfte Zeitgenossen. Die Dorfprominenz repräsentiert der Pfarrer, der direkt dem 19. Jahrhundert entsprungen zu sein scheint. Er ignoriert die Gegenwart mit ihren gewandelten moralischen Grundsätzen völlig und vergräbt sich in seiner kleinen klerikalen Welt.</p>
<p>Nicht klüger, sondern nur neugieriger ist seine Tochter Felicia, die in unserer Geschichte die weibliche Hauptrolle übernimmt. Sie langweilt sich in ihrem Heimatdorf und stürzt sich deshalb mit Wonne auf die Rolle der Privatdetektivin, in der sie jedoch kläglich dilettiert und im Grunde nur dafür zuständig ist, durch voreilige Entscheidungen für gefährliche aber spannende Zwischenfälle zu sorgen. Insofern ist es gerechtfertigt, dass Felicia im Finale eben nicht wie erwartet dem rasenden Reporter James Horace in die Arme sinkt, sondern allein zurückbleibt.</p>
<p><strong>Rasender Reporter im Dauerstress</strong></p>
<p>Der junge James ist selbstverständlich ein Zeitungsmensch, der aus den üblichen Klischees besteht. Er lebt nur für die nächste Story, der er mit Feuereifer und ohne Rücksicht auf Vorschriften hinterher jagt. Die eindimensionale Dramaturgie dieses Romans erfordert es, dass prompt immer neue Leichen auftauchen, sobald James den „Rettungsanker“ übernimmt. Seine Dynamik wirkt indes aufgesetzt, denn er stümpert kriminalistisch genauso herum wie die lästige Felicia.</p>
<p>So ist es womöglich klug von Chefinspektor Gidleigh, immer wieder auf seinen Status als Polizist und Profi in Sachen Verbrechen zu pochen. Da er sich mit Erklärungen sehr zurückhält und auch uns Lesern nie mitteilen mag, was in seinem Kopf vorgeht, darf er sich nicht wundern, dass niemand auf ihn hört. Die Zeit für Gidleighs Appelle an Moral und Zurückhaltung ist sogar in der Märchenwelt von Seldon Truss längst vorbei.</p>
<p>Erst im großen Finale lässt sich Gidleigh über seine Ermittlung aus. Wie es sich gehört, hat er zuvor alle Verdächtigen zusammenkommen lassen. Mit für die Leser (und die Täter) quälender Langsamkeit erklärt er, wie die Ereignisse zu deuten sind, mit denen uns Verfasser Truss zuvor konfrontiert hat. Obwohl wir wie schon beklagt ahnen oder sogar wissen, wer die Dunkelmänner sind, gelingen dem Autoren auf diesen letzten Zeilen doch ein, zwei Überraschungen, die zwar für die Story nicht unbedingt notwendig sind, sie aber schön rund machen.</p>
<p><strong>Kriminelle und komische Käuze</strong></p>
<p>„Whodunit“-typisch bevölkern allerlei drollige Zeitgenossen Lavender Hill. Ein gutes Beispiel für den unaufdringlichen, gut getimten und manchmal sogar schwarzen Humor, den Truss immer wieder einfließen lässt, ist die Doppelidentität der Ardmore-Schwestern, die von lieben, viktorianisch vertrockneten Großmütterchen zum ausgekochten Gaunerduo mutieren. Auch die Folgen des Entschlusses, den toten Onkel Fred mit einem schweren Lastwagen mehrfach zu überrollen, werden ebenso liebe- wie geschmackvoll ausgemalt: britischer Humor ist unvergleichlich.</p>
<p>Unterm Strich stellt „Ein Toter meldet sich“ eine dieser seltenen Entdeckungen dar, die dem eifrigen Leser von Kriminalromanen nicht sehr häufig gelingen und die ihn (oder sie) nach weiteren Werken desselben Verfassers Ausschau halten lassen. Eine Sensation bedeutet diese Ausgrabung nicht, aber sie bringt einen Schriftsteller zurück ins Tageslicht, der es nicht verdient hat, im literaturgeschichtlichen Nirgendwo verloren zu gehen!</p>
<p><strong>Autor</strong></p>
<p>Über das Leben von Leslie Seldon Truss ist – obwohl es beinahe ein Jahrhundert währte – nicht viel bekannt. Geboren wurde er 1892, und zunächst zog es ihn zum gerade erfundenen Film: Truss gehört zu den Gründergestalten des britischen Kinos, für das er in den 1910er und frühen 20er Jahren als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur tätig war.</p>
<p>In den 1920er Jahren begann Truss eine zweite Karriere als Schriftsteller. Erfolg hatte er mit seinen Kriminalromanen, von denen der erste („The Stolen Millionaire“) 1929 erschien. Sieben Jahre später schuf Truss mit dem Scotland-Yard-Beamten Gidleigh eine Serienfigur, die zwischen 1936 und 1965 in 23 Romanen – klassischen „Whodunits“ – auftrat.</p>
<p>1969 beschloss Truss – der auch einige Bücher unter dem Pseudonym „George Selmark“ veröffentlichte – seine Schriftsteller-Laufbahn mit dem Roman „The Corpse That Got Away“. Sein Ruhestand währte lange, denn Sheldon Truss starb erst 1990 im gesegneten Alter von 98 Jahren.</p>
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<p><strong>Die Gidleigh-Romane von Seldon Truss:</strong></p>
<p>(1936) <em>Draw the Blinds</em>/<em>The Crooks&#8217; Shepherd</em><br />
(1937) <em>Footsteps Behind Them</em><br />
(1937) <em>The Man Who Played Patience</em><br />
(1940) <em>The Disappearance of Julie Hintz</em><br />
(1948) <em>Where&#8217;s Mr. Chumley?</em> (dt. <span style="color: #993300">Das verschlossene Haus</span>)<br />
(1950) <em>Ladies Always Talk</em> (dt. <span style="color: #993300">Frauen reden zuviel</span>)<br />
(1950) <em>Sweeter for His Going</em> (dt. <span style="color: #993300">Besser tot!</span>)<br />
(1951) <em>Never Fight a Lady</em><br />
(1952) <em>Death of No Lady</em><br />
(1953) <em>Always Ask a Policeman</em> (dt. <span style="color: #993300">Nur kein Skandal!</span>)<br />
(1953) <em>The Doctor Was a Dame</em>/<em>Put Out the Light</em><br />
(1955) <em>False Face</em>/<em>The Long Night</em> (dt. <span style="color: #993300">Harry mit dem großen Hut</span>)<br />
(1955) <em>The High Wall</em> (dt. <span style="color: #993300">Auf einem kahlen Hügel</span>)<br />
(1956) <em>The Barberton Intrigue</em><br />
(1957) <em>The Truth About Claire Veryan</em> (dt. <span style="color: #993300">Die Wahrheit über Claire Veryan</span>)<br />
(1958) <em>In Secret Places</em> (dt. <span style="color: #993300">Die Frau von nirgendwo</span>)<br />
(1959) <em>The Hidden Men</em><br />
(1960) <em>One Man&#8217;s Death</em>/<em>One Man&#8217;s Enemies</em> (dt. <span style="color: #993300">Ein Toter meldet sich</span>)<br />
(1961) <em>Seven Years Dead</em> (dt. <span style="color: #993300">Sieben Jahre tot</span>)<br />
(1962) <em>A Time to Hate</em><br />
(1963) <em>Technique for Treachery</em><br />
(1964) <em>Walk a Crooked Mile</em><br />
(1965) <em>The Town That Went Sick</em></p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>Ein Herzschlag bis zum Tod</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Dtv]]></category>
		<category><![CDATA[dtv premium]]></category>

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		<description><![CDATA[Sara J. Henry Ein Herzschlag bis zum Tod dtv premium Verlag ISBN 978-3-423-24888-4 Thriller Originaltitel: Learning to Swim 1. Auflage Oktober 2011 Deutsche Übersetzung: Susanne Goga-Klinkenberg Umfang: 336 Seiten, kartoniert www.dtv.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei booklooker.de Zur Autorin: Sara Henry, geboren in Tennessee, hat unter anderem als Journalistin, Lektorin, Bodenkundlerin, Webdesignerin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783423248884" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22509" title="ein_herzschlag_bis_zum_tod" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/ein_herzschlag_bis_zum_tod.jpg" alt="" width="163" height="254" /></a>Sara J. Henry<br />
Ein Herzschlag bis zum Tod</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>dtv premium Verlag<br />
ISBN 978-3-423-24888-4<br />
Thriller<br />
Originaltitel: Learning to Swim<br />
1. Auflage Oktober 2011<br />
Deutsche Übersetzung: Susanne Goga-Klinkenberg<br />
Umfang: 336 Seiten, kartoniert</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.dtv.de/"><em>www.dtv.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783423248884" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783423248884" target="_blank">Titel erhältlich bei booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Autorin:</p>
<p style="text-align: justify;">Sara Henry, geboren in Tennessee, hat unter anderem als Journalistin, Lektorin, Bodenkundlerin, Webdesignerin und Fahrradmechanikerin gearbeitet. Dies ist ihr erster Roman.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Handlung:</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Schwimmen ist ein Sport, der nicht jedem liegt.&#8221; &#8211; Aus einem Blog zum Thema Schwimmen lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gekonnte Einleitung einer im Wasser beginnenden Geschichte:<br />
Auf der Fährüberfahrt nach Vermont entdeckt die junge Journalistin Troy einen Schatten im Wasser und stürzt sich selbstlos hinein. Ihr Instinkt gibt ihr Recht; in einer sehr aufwändigen Schwimmaktion für eine eher ungeübte Schwimmerin zieht sie einen fast leblosen Jungen aus dem See und bringt ihn zunächst zu sich nach Hause. Jedoch hält sie irgendetwas auch davon ab, die Polizei einzuschalten. Sie versorgt den kleinen französisch sprechenden Jungen Paul und begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach seiner Herkunft und der Frage, wer ihn mit Mordabsichten ins eiskalte Wasser geworfen haben könnte. Denn die Ärmel seinen viel zu großen Sweatshirts waren vorsorglich gut verknotet, bevor er in den See gestoßen wurde. Von einem Versehen kann daher nicht die Rede sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kleine wächst ihr immer mehr ans Herz, und als sie seinen Vater ermittelt hat, kämpft sie zunehmend mit dem Gedanken, ob dieser vielleicht sogar etwas mit dem geplanten Verbrechen zu tun hat und nur vorgibt, auf der Suche nach seinem Sohn gewesen zu sein. Und auch seine Mutter bleibt weiterhin vermisst, doch auch hier scheinen weder der kleine Paul noch der Ehemann ein großes Interesse an ihrer Wiederkehr zu haben. Was steckt hinter den Ereignissen?</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Fazit:</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen! Es ist zwar unter dem Genre Thriller zu finden, es geht auch um einen Mordversuch sowie auch weitergehend um Mord, doch nicht in der sonst so gewohnten reißerischen und psychologisch ausgefeilten Art, die man bei einem Thriller vermuten würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Kern lebt diese Geschichte von einer unsicheren jungen Frau, die eine zunehmend intensive Bindung zu einem kleinen Jungen aufbaut und ihn am liebsten nicht mehr hergeben mag. Trotzdem bringt Troy ihn zu seinem Vater zurück, ist aber ehrgeizig entschlossen, die ganze seltsame Geschichte auch ohne die Polizei aufzuklären und den Schuldigen zu finden, der den Jungen töten wollte. Zunehmend intensiviert sich auch ihr Verhältnis zu Pauls Vater, was sie zusätzlich in Schwierigkeiten bringt. An diesem Punkt muss sie auch ihr bisheriges Leben in Frage stellen. Was ist richtig, was falsch?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auflösung der ganzen verworrenen und spannenden Geschichte ist gut gewählt, obwohl man das Unheil als Leser kommen sieht, sorgt das Ende doch für eine kleine Überraschung! Die Art der Autorin, die Erzählung überaus bildhaft darzustellen, hat mich sehr überzeugt. Ich fühlte mich auf allen Seiten gut unterhalten, die Figuren wirken sehr glaubhaft und auch mir ist der kleine Paul im Buch ans Herz gewachsen. Die vielen Gedanken und Verhaltensweisen von Troy sind gut nachvollziehbar und machen die Protagonistin für mich sehr sympathisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher scheint die Intention der Autorin hier mehr als erfüllt! Ich würde mich freuen, von Sara J. Henry demnächst noch mehr lesen zu können!</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012 by Sandra Stockem</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783423248884" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783423248884" target="_blank">Titel erhältlich bei booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Fabelheim &#8211; Die Schattenplage</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Penhaligon]]></category>

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		<description><![CDATA[Brandon Mull Fabelheim &#8211; Die Schattenplage (sfbentry) Originaltitel: Grip of the Shadow Plague (2009) München: Verlagsgruppe Random House 2011 Penhaligon Tradepaperback ISBN 978-3-7645-3089-1 Fantasy 442 Seiten Deutsch von Hans Link Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Nach den beiden Auftaktromanen um Kendra und ihren jüngeren Bruder Seth und deren Abenteuer im magischen Reservat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-7645-3089-1" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22498" title="Die Schattenplage" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Die-Schattenplage.bmp" alt="" width="157" height="251" /></a>Brandon Mull<br />
Fabelheim &#8211; Die Schattenplage</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: Grip of the Shadow Plague (2009)<br />
München: Verlagsgruppe Random House 2011<br />
Penhaligon Tradepaperback<br />
ISBN 978-3-7645-3089-1<br />
Fantasy<br />
442 Seiten<br />
Deutsch von Hans Link</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-7645-3089-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-7645-3089-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach den beiden Auftaktromanen um Kendra und ihren jüngeren Bruder Seth und deren Abenteuer im magischen Reservat Fabelheim bei ihren Großeltern werden die Protagonisten diesmal von einer ganz neuen Gefahr bedroht: Überall in Fabelheim beginnen die magischen Geschöpfe dunkel und damit böse zu werden. Ein Biss der düsteren Verwandelten reicht aus, andere ebenfalls zu transformieren. Auch die im Reservat lebenden Menschen sind davon bedroht. Und während Kendra in einem anderen Reservat ein magisches Artefakt bergen soll und dabei ihr Leben riskiert, wechseln immer mehr magische Geschöpfe in Fabelheim gegen ihren Willen die Seite. Als auch noch die menschlichen Freunde der beiden Jugendlichen ebenfalls von der Krankheit infiziert und zu hilflosen Schatten degradiert werden, die nur noch Seth wahrzunehmen vermag, schließt sich der Belagerungskreis immer enger um das Wohnhaus der Großeltern. Schließlich scheint auch Fabelheim endgültig zu fallen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Erneut ist Brandon Mull ein wunderbares weil spannendes und sehr unterhaltsames Fantasyabenteuer gelungen. Waren schon die beiden Auftaktbände gut geschrieben, einfallsreich und packend, so verliert der Autor auch in Band 3 keinerlei Schwung. Erfreulich dass Mull immer wieder interessante Ideen generiert, die doch von den genretypischen Klischees abweichen, wenn auch der enervierende Kampf Gut gegen Böse leider immer im Hintergrund steht. Die glaubhaften, differenziert beschriebenen Charaktere sind ein weiterer Gewinn für jeden Leser, dem die üblichen farblosen Typen auf die Nerven gehen. Vor allem der widerborstige, sture und manchmal einfach kindische Seth ist eine Figur, mit der sich sicherlich viele gut identifizieren können.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut auch dass nicht alle Fabelwesen sympathische Charaktere sind, was diesmal (neben den mörderischen Najaden) durch die arroganten Zentauren besonders gut belegt wird, die sich trotz drohendem Untergang aus Narzissmus nicht den Verteidigern Fabelheims anschließen wollen. Ebenfalls positiv fällt der Fortgang der Geschichte auf, denn so wird eine der wichtigsten Fragen, welche im letzten Band aufgeworfen worden war, nicht noch lange hinaus gezögert, sondern hier tatsächlich in diesem Buch geklärt (nämlich die Frage, wer die Verschwörung maßgeblich mit anführt).</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt ist der vorliegende Roman also ein vergnüglicher Lesespaß, der kurzweilig und nicht allzu plump gut unterhält.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012 by Gunther Barnewald</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-7645-3089-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-7645-3089-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Ärger im Bellona-Club</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/film/arger-im-bellona-club/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kompliziertes Testament erfordert die minutengenaue Fixierung eines Todeszeitpunkts; dabei stößt der ermittelnde Privatermittler auf die Spur eines (beinahe) perfekt eingefädelten Mordes … – Der vierte Roman um Lord Peter Wimsey gehört zu den besten der Serie; der Plot ist verzwickt, die Spannungskurve auf hohem Niveau stabil und der Witz ausgeprägt: Nostalgie und Krimi in perfekter Symbiose.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Aerger im Bellona Club" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-22503" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Sayers-Wimsey05-Bellona-Club-Cover-RoRoRo-2003-178x300.jpg" alt="" width="178" height="300" /></a>Dorothy L. Sayers<br />
Ärger im Bellona-Club</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">The Unpleasentness at the Bellona Club</span> (London : Ernest Benn 1928/New York : Harper &amp; Row 1928)<br />
<span style="text-decoration: underline">Deutsche Erstausgabe</span> (unter dem Titel „Es geschah im Bellona-Club“): 1951 (Nest Verlag/Die Krähenbücher 133)<br />
Übersetzung: Hilde-Maria Martens<br />
306 S.<br />
[keine ISBN]<br />
<span style="text-decoration: underline">Letzte Auflage dieser Ausgabe (gekürzt)</span>: 1998 (<a href="http://www.randomhouse.de/goldmann" target="_blank">Wilhelm Goldmann Verlag</a>/Goldmann Krimi 202)<br />
285 S.<br />
ISBN-13: 978-3-442-00202-3<br />
<span style="text-decoration: underline">Ungekürzte Ausgabe (geb.)</span>: Juli 1980 (Wunderlich Verlag)<br />
Übersetzung: Otto Bayer<br />
301 S.<br />
ISBN-13: 978-3-8052-0211-4<br />
<span style="text-decoration: underline">Als Taschenbuch</span>: 1983* (<a href="http://www.rowohlt.de" target="_blank">Rowohlt Verlag</a>/RoRoRo 5179)<br />
254 S.<br />
ISBN-13: 978-3-499-15179-8</em></p>
<p><span style="font-size: x-small">* mehrfache Neuauflagen</span></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Aerger%20im%20Bellona%20Club" target="_blank">Titel bei Booklooker.de (Rowohlt-Ausgabe)</a><br />
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<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783442002023&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de (Goldmann-Ausgabe)</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Der alte General Arthur Fentiman besitzt nicht nur die Rücksichtslosigkeit, im Salon des ehrwürdigen Bellona-Clubs zu London das Zeitliche zu segnen. Sein Tod ruft außerdem die Justiz auf den Plan, denn beinahe zeitgleich verblich Lady Felicity Dormer, Arthurs Schwester, die ebenfalls betagt sowie ungemein vermögend war. Mindestens eine halbe Million Pfund sind im Topf, doch wer wird sie erben? Das Geld der Lady sollte an den Bruder fallen und würde nunmehr an dessen überlebenden Nachkommen, die Enkel und Brüder George und Robert Fentiman, gehen. Ist der General jedoch vor seiner Schwester gestorben, erbt Ann Dorland, Lady Felicitys Gesellschafterin und Quasi-Tochter.</p>
<p>Die beiden Erben-Fraktionen sind zu keinem gütlichen Vergleich bereit. Um die delikate Angelegenheit ohne Erregung öffentlichen Aufsehens zu klären, bittet Mr. Murbles, Familienanwalt der Fentimans, Lord Peter Wimsey um Hilfe. Dieser gehört zum britischen Hochadel und ist Mitglied des Bellona-Clubs. Außerdem gilt er als bekannter und erfolgreicher Hobby-Ermittler, der sich in der Tat zutraut diskret festzustellen, wann genau General Fentiman starb.</p>
<p>Das „Wann“ ist freilich gar nicht so wichtig, die Frage nach dem „Wie“ schiebt sich stattdessen in den Vordergrund: Der alte General starb weder zum bisher angenommenen Zeitpunkt noch ohne meuchelnde Nachhilfe. Zum Schrecken aller Beteiligten wird aus einem juristischen Dilemma ein ungeklärter Mordfall. Die Erben avancieren zu Verdächtigen, die Polizei schaltet sich ein, und die Presse wird aufmerksam. Glücklicherweise ist Charles Parker, Kriminalinspektor bei Scotland Yard, ein alter Freund Peter Wimseys, der deshalb seine Nachforschungen fortsetzen und sogar intensivieren kann. Eile tut Not, denn die Aktivitäten der meist alibischwachen Verdächtigen könnten den womöglich erfolgreichen Versuch des Täters oder der Täterin belegen, seine oder ihre Spuren endgültig zu verwischen …</p>
<p><strong>Zeiten ändern sich</strong></p>
<p>1928 scheint die britische Welt zumindest in der Welt der Londoner Clubs noch in Ordnung zu sein. Hier findet man einen sicheren Hafen, in den man sich vor den Stürmen des Alltags- und Ehelebens flüchten und von servilen Bediensteten bauchpinseln lassen kann. Gefürchtete Feinde in Gestalt adelsfreier oder nicht militärischer Emporkömmlinge, neugieriger Reporter sowie emanzipierter Frauen bleiben ausgesperrt. Man ist buchstäblich unter sich und kultiviert in beruhigender Langeweile Animositäten und Feindseligkeiten.</p>
<p>Bei näherer Betrachtung ist die Zeit aber auch im Bellona-Club nicht stehengeblieben. Dies betrifft nicht nur die von Autorin Sayers herausgestellte Präsenz kriegsversehrter Mitglieder und Club-Angestellter, sondern auch den zwar gern verschwiegenen aber nicht wirklich ignorierbaren Druck der Gegenwart. Auch und gerade die Oberschichtler müssen sich nach der Decke strecken. Seit dem Ende des I. Weltkriegs zwingt man sie, die einst in Privilegien schwelgten, sogar Einkommenssteuern zu zahlen! Hochrangige Offiziere wurden außer Dienst gestellt und auf karge Pensionen gesetzt. Das Geld ist so knapp, dass manchmal darüber gesprochen werden muss; für einen Gentleman der alten Schule der Gipfel der Schmach, wie George Fentiman in einem unkontrollierten Gefühlsausbruch deutlich macht.</p>
<p>So ist es möglich, dass eine Oase wie der Bellona-Club als Kulisse für einen schnöden Erbschaftsbetrug missbraucht wird. Wer die tief eingeschliffenen Gewohnheiten der Mitglieder und Angestellten kennt, kann fast risikolos mit einer Leiche hantieren. Die ostentativ zur Schau gestellte Club-Gleichgültigkeit erleichtert die Tat. Hinzu kommt umgekehrt der clubkollektive Drang, die eigentlich zuständige Polizei auszusperren. Die Zeremonie und der Schein sind allemal wichtiger als die Realität. Ein Club kann daher durch einen Skandal seinen Ruf verlieren und auf diese Weise zerstört werden.</p>
<p><strong>Eine unerwartete Wendung</strong></p>
<p>General Fentimans Tod, zunächst nur ein ärgerlicher Zwischenfall, wird paradoxerweise deshalb zum Skandal, weil der um Klärung gebetene Peter Wimsey zwar von hohem Adel ist, ohne jedoch die daraus resultierende Vorrechte über das Gesetz zu stellen. Er ist ‚einer der Jungs‘ und tief dort in die Oberschicht eingebettet, wo diese Einfluss und Vermögen wahren konnte. Doch der Kriminalist gewinnt stets die Oberhand über den Lord. Da er ‚nur‘ der zweite Sohn seines Vaters ist, besteht für Wimsey kaum die Gefahr, den ohnehin ungeliebten Titel des Herzogs von Denver übernehmen zu müssen. Er hat daher das Geld, die Muße sowie die intellektuelle Ausstattung, seinem Hobby – der Schurkenjagd – zu frönen.</p>
<p>Nur Wimsey, der Insider, entdeckt, dass sich hinter Arthur Fentimans Tod mehr als ein juristisches Planspiel verbirgt. Bereits die stringente und jederzeit nachvollziehbare Aufklärung eines komplizierten Erbbetrugs ist eine literarische Meisterleistung. Sayers gelingt ein Plot, der zwar komplex aber nicht überkonstruiert ist: So wie beschrieben hätte der Betrug tatsächlich funktionieren können.</p>
<p>Für angenehme Verwirrung sorgt die Erkenntnis, dass bei Entlarvung der Schuldigen gerade die Hälfte des Romans gelesen ist. Hinter dem Erbstreit kommt plötzlich und unerwartet ein ‚richtiges‘ Verbrechen zum Vorschein. War der Ton bisher leicht, wird es nun zunehmend dramatischer. Dorothy Sayers begnügte sich bereits in ihren frühen Schriftstellerjahren nicht mit dem Entwurf gut geschürzter Krimi-Plots. Anders als die Mehrheit jener Autoren, die mit ihr das goldene Zeitalter des klassischen „Whodunits“ prägten, legte sie Wert auf eine psychologische Unterfütterung des Geschehens.</p>
<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Es geschah im Bellona Club" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-22504" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Sayers-Wimsey05-Bellona-Club-Cover-Goldmann-1998-183x300.jpg" alt="" width="183" height="300" /></a>Scharfe Kehre, das Tempo zieht an</strong></p>
<p>Der Mensch ist bei Sayers kein Zahnrad im Getriebe eines Verbrechens, das wie eine gut geölte Maschine aber ohne Schmierung durch Emotionen funktioniert. Sie hatte begriffen, dass Handlungen eine psychologische Vorgeschichte haben. Davon sind Detektiv wie Gauner gleichermaßen betroffen. Da Sayers diese Ursachen überzeugend ins Leben rufen konnte, bleiben ihre Romane aktuell: Sie bieten mehr als Rätselnüsse.</p>
<p>Lord Peter Wimsey ist eine interessante Figur; er besteht aus „Nerven und Nase“, wie ihn ein fiktiver Verwandter treffend in einer ebenso fiktiven Kurzbiografie beschreibt, die Sayers ihrem Serienhelden 1926 verfasste bzw. 1935 ergänzte. Auf der einen Seite ist Wimsey ein begeisterter Schurkenjäger, auf der anderen ein Mensch mit charakterlichen Stärken und Schwächen, der immer wieder mit der ihn in Seelennot stürzenden Erkenntnis konfrontiert wird, dass am Ende seiner stimulierenden Ermittlungsarbeit der Galgentod eines überführten Mörders steht. Eine andere unerfreuliche Nebenwirkung ist der Zwiespalt, als intimer Freund eines hochrangigen Scotland-Yard-Beamten in Gefahr zu geraten, zum ehrlosen Spitzel abzugleiten.</p>
<p>Die daraus resultierenden Konflikte kennen die meisten der ‚klassischen‘ Krimi-Detektive nicht, zumal es schwierig ist, die Balance zwischen Figurenzeichnung und Seifenoper zu halten. Sayers ist selbst ins Rutschen geraten, als sie Lord Peter in eine schwierige, sich über mehrere Romane erstreckende Liebesgeschichte verwickelte. In „Ärger im Bellona-Club“ deutet sich der Hang, den Krimi zugunsten der Nebenhandlung auszusetzen, bereits an.</p>
<p><strong>Autobiografische Spiegelungen</strong></p>
<p>In diesem Zusammenhang muss freilich berücksichtigt werden, dass Sayers das emotionale Element wirklich wichtig war. Sie wusste darüber hinaus, worüber sie schrieb. Die in Liebesangelegenheiten ungeschickte und enttäuschte Ann Dorland erinnert an ihre geistige Mutter. Auch Dorothy Sayers tat sich schwer mit Männern. Ihre erste große Liebesbeziehung ging sie 1921 mit dem Schriftsteller John Cournos (1881-1966) ein. Sie endete tragisch und erinnert sehr an den Schiffbruch, den die unerfahrene Ann Dorland mit einem fiktiven aber treulosen und manipulativen Maler erlitt.</p>
<p>Über die Problematik überlebender aber durch Traumata gezeichneter Soldaten des I. Weltkriegs wusste Sayers Bescheid, nachdem sie 1926 Captain Oswald Atherton Fleming, einen schottischen Journalisten, geheiratet hatte. Schon vorher hatte sie Lord Peter Wimsey selbst mit einer entsprechenden Neurose geschlagen, was sie in weitere Romanen der Serie thematisierte.</p>
<p>Das Frauenbild, mit dem wir in „Ärger im Bellona-Club“ konfrontiert werden, stellt eine sorgfältig austarierte Mischung aus weiblichem Selbstbewusstsein und zeitgenössischer Zurückhaltung dar. Obwohl Sayers eine gebildete und selbstständige Frau war, achtete sie die Konventionen. Eine Feministin war sie keineswegs, sondern realistisch darum bemüht, ihren Standpunkt deutlich zu machen, ohne anders gesonnene Leser zu irritieren oder abzuschrecken.</p>
<p>Die Wahl eines Mannes als Hauptfigur ist eine der daraus resultierenden Konzessionen: Nur ein Lord Peter Wimsey kann sich innerhalb aller gesellschaftlichen Milieus wie ein Fisch (und ein wenig zu glatt, wie bereits zeitgenössische Kritiker anmerkten) im Wasser bewegen. Immerhin ist er anders als Sherlock Holmes oder Hercule Poirot freilich weder ein Frauenverächter noch ignoriert er die Frauen. In diesem Punkt ist Wimsey so modern, wie es der zeitgenössische (Kriminal-) Roman ermöglichte. In Kombination mit dem ausgefeilten Talent einer Krimi-Autorin auf dem Höhepunkt ihrer Fähigkeiten sichert dies ein Lektürevergnügen auf hohem Niveau bei höchstmöglichem Unterhaltungswert.</p>
<p><strong>Anmerkung</strong></p>
<p>„Ärger im Bellona-Club“ wurde von der BBC 1972 als vierteilige Mini-Serie verfilmt. Die Rolle des Peter Wimsey spielte Ian Carmichael (1920-2010), der dem neugierigen Lord zwischen 1971 und 1975 insgesamt fünfmal sein Gesicht lieh und damit Fernsehgeschichte schrieb.</p>
<p><strong>Autorin </strong></p>
<p>Dorothy Leigh Sayers wurde am 13. Juni 1893 in als Tochter eines Kaplans und Chorschuldirektors in der Universitätsstadt Oxford geboren. Sie war sowohl intelligent als auch entschlossen, was ihr als einer der ersten Frauen ihrer Zeit ein Universitäts-Studium ermöglichte. Sayers studierte ab 1912 am Somerville College zu Oxford klassische und moderne Sprachen. Dort schloss sie 1920 mit der Bestnote „summa cum laude“ ab.</p>
<p>Beruflich versuchte sich Sayers im Anschluss als Lehrerin und (kurz) als Buchhändlerin, bevor ab 1922 als Texterin in der Londoner Werbeagentur S. H. Benson; eine Tätigkeit, die sie bis 1933 ausübte. In diese Jahre fielen zwei unglückliche Liebesbeziehungen und die uneheliche Geburt eines Sohnes, dessen Existenz Sayers stets sorgfältig geheim hielt. 1926 heiratete sie den Journalisten Oswald Atherton Fleming; die Ehe verlief unglücklich und endete mit Flemings Tod im Jahre 1950.</p>
<p>Mit religiösen Gedichten war Sayers bereits 1916 literarisch aktiv geworden. Vier Jahre später begann sie mit den Vorarbeiten zu einem Kriminalroman – ein Genre, in dem Publikumszuspruch und literarischer Anspruch durchaus zusammenfließen können, wie Sayers selbst ab 1923 bewies. In diesem Jahr erschien „Who&#8217;s Body“ (dt. „Der Tote in der Badewanne“/„Ein Toter zu wenig“), gleichzeitig der Auftakt zu einer ungemein erfolgreichen Serie um den Edelmann und Privatdetektiv Lord Peter Wimsey, die Sayers 1938 nach dem elften Band beendete.</p>
<p>Die Romanautorin kehrte nach dem II. Weltkrieg zu ihren akademischen Wurzeln zurück. Sayers schrieb stark religiös geprägte, gleichnishafte Theaterstücke und Essays, hinzu kommt eine (kommentierte) Übersetzung von Dantes „Divina Commedia“, die sie 1949 begann und die erst 1962 (postum) abgeschlossen wurde, nachdem Sayers – die nie wieder einen Kriminalroman schrieb – am 17. Dezember 1957 an einem Schlaganfall gestorben war.</p>
<p>Es gibt viele Dorothy-L.-Sayers-Websites, die oft miteinander verlinkt sind. An dieser Stelle sei daher nur <a href="http://www.sayers.de" target="_blank">diese</a> genannt.</p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Aerger im Bellona Club" target="_blank">Titel bei Booklooker.de (Rowohlt-Ausgabe)</a><br />
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<p><strong>Lord-Peter-Wimsey-Serie:</strong></p>
<p>(1923) <span style="color: #993300">Ein Toter zu wenig / Der Tote in der Badewanne</span> <em>(Whoes Body?)</em><br />
(1926) <span style="color: #993300">Diskrete Zeugen / Lord Peters schwerster Fall</span> <em>(Clouds of Witness)</em><br />
(1927) <span style="color: #993300">Keines natürlichen Todes / &#8230; eines natürlichen Todes</span> <em>(Unnatural Death)</em><br />
(1928) <span style="color: #993300">Ärger im Bellona-Club / Es geschah im Bellona-Club</span> <em>(The Unpleasentness at the Bellona Club)</em><br />
(1929) <span style="color: #993300">Starkes Gift / Geheimnisvolles Gift</span> <em>(Strong Poison)</em><br />
(1931)<em> Fünf falsche Fährten / Fünf rote Heringe</em> <em>(The Five Red Herrings)</em><br />
(1932) <span style="color: #993300">Zur fraglichen Stunde / Mein Hobby: Mord</span> <em>(Have His Carecase)</em><br />
(1933) <span style="color: #993300">Mord braucht Reklame</span><em> (Murder Must Advertise)</em><br />
(1934) <span style="color: #993300">Der Glocken Schlag / Glocken in der Neujahrsnacht / Die neun Schneider</span> <em>(The Nine Tailors)</em><br />
(1935) <span style="color: #993300">Aufruhr in Oxford</span> <em>(Gaudy Night)</em><br />
(1937) <span style="color: #993300">Hochzeit kommt vor dem Fall / Lord Peters abenteuerliche Hochzeitsfahrt</span> <em>(Busman‘s Honeymon)</em><br />
(1998) <span style="color: #993300">In feiner Gesellschaft. Lord Peters letzter Fall</span> (<em>Thrones, Dominations</em>; mit Jill Paton Walsh)<br />
(2002) <span style="color: #993300">Mord in mageren Zeiten</span> (<em>A Presumption of Death</em>; mit Jill Paton Walsh)<br />
(2010) <em>The Attenbury Emeralds</em> (von Jill Paton Walsh)</p>
<p><strong>Storybände:</strong></p>
<p>(1928) <span style="color: #993300">Der Mann mit den Kupferfingern / Die Katze im Sack</span> <em>(Lord Peter Views the Body)</em><br />
(1933) <span style="color: #993300">Das Bild im Spiegel / Der Mann, der Bescheid wußte</span> <em>(Hangman´s Holiday)</em><br />
(1939) <span style="color: #993300">Figaros Eingebung / Feuerwerk</span> <em>(In the Teeth of the Evidence)</em></p>
<p><span style="font-size: x-small">Anmerkung: Werden für ein Buch oder eine Story-Sammlung zwei deutsche Titel genannt, so bezeichnet der erste (oder einzige) stets die ungekürzte &amp; neu übersetzte Version, die gebunden im Wunderlich Verlag und später als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschien.<br />
</span><br />
<em>[md]</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Krähenturm</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/fantasy/der-krahenturm/</link>
		<comments>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/fantasy/der-krahenturm/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=22491</guid>
		<description><![CDATA[Kerstin Pflieger Der Krähenturm (sfbentrry) München: Verlagsgruppe Random House 2012 Goldmann Tradepaperback 47679 ISBN 978-3-442-47679-4 Fantasy, Mystery 476 Seiten Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Nachdem Icherios Ceihn sein erstes Abenteuer, eine gefährliche Ermittlung für die “Kanzelley zur Inspektion unnatürlicher Gegebenheiten” im Schwarzwald des Jahres 1771, glücklich überstanden hat, führt ihn ein neuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-47679-4" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22492" title="Der Krähenturm" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Der-Krähenturm.bmp" alt="" width="165" height="252" /></a>Kerstin Pflieger<br />
Der Krähenturm</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentrry)<br />
München: Verlagsgruppe Random House 2012<br />
Goldmann Tradepaperback 47679<br />
ISBN 978-3-442-47679-4<br />
Fantasy, Mystery<br />
476 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-47679-4" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-47679-4" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Icherios Ceihn sein erstes Abenteuer, eine gefährliche Ermittlung für die “Kanzelley zur Inspektion unnatürlicher Gegebenheiten” im Schwarzwald des Jahres 1771, glücklich überstanden hat, führt ihn ein neuer Auftrag von Karlsruhe aus mit der Geisterkutsche nach Heidelberg. Dort hofft der junge Gelehrte, der ein Studium an der dortigen Universität beginnen soll, auch endlich die genaueren Umstände des Todes seines guten Freundes zu erfahren, kann er selbst sich an nichts mehr erinnern und argwöhnt selbst an dessen Ableben Schuld zu haben. Dabei kreuzen ein Hexenjäger auf heißer Spur, ein seltsamer Untoter namens der Glasfürst, magische Puppenmacher, Auftragsmörder, Hexen, Geister, Vampire und sonstige Gelichter seinen Weg und bald ist Ceihn in ein Komplott verwickelt, welches zum Untergang der ganzen bekannten naturwissenschaftlich basierten Welt führen könnte&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Haben Sie es nicht eine Nummer kleiner, so möchte man die Autorin fragen. Tatsächlich vergaloppiert sich Kerstin Pflieger hier mächtig was Tempo und Konstruktion der Geschichte angeht. War der Auftaktband der Serie um Icherios Ceihn noch ein sensationell gelungenes Debüt, so ist der Nachfolgeband eine arge Enttäuschung. Zu viele Handlungsstränge mit zu vielen Figuren, die alle in jedem Kapitel eine oder mehrere sensationelle Entdeckungen machen und/oder haarsträubende Abenteuer erleben müssen. Da wird mal kurz und nebenbei dein Hexenfluch nebst der untoten Verursacherin gebannt, eine ermordete Nixe ihren Artgenossinnen zurückgegeben und einige Auftragskiller entlarvt und über den Jordan befördert. Hier hat die Autorin eindeutig zu viel gewollt, durch ihren Supergau an Action die wunderbare Atmosphäre, die noch ihren Erstling auszeichnete, gar nicht erst generieren können.</p>
<p style="text-align: justify;">Da der Leser kaum Zeit hat, zu Atem zu kommen, fallen wunderbare Figuren wie der Glasfürst erst gar nicht ins Auge, die tolle Idee mit den Geistern der Brandopfer einer größeren Stadt kann erst gar nicht ausgereift geschildert werden, sondern wird nur kurz angerissen und damit verschenkt. Pflieger verbaselt ihr Potential leider nur allzu leichtfertig, fühlte sich wohl bemüßigt, Icherios erstes Abenteuer unbedingt weit übertreffen zu müssen, was leider genau zum Gegenteil führt. Und so wie der Effekt einer an jedem Tag genossenen Lieblingsspeise irgendwann zum Überdruss führt, so vergällt auch ein Übermaß an Handlung und Action meist den Lesegenuss.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommen noch kleinere handwerkliche Fehler wie die Erwähnung einer “blauen Rose” als Lieblingsblume des Verstorbenen (hier hätte eine real existente Blume auch gereicht, man muss doch nicht immer gleich so maßlos übertreiben!) und vor allem die seltsame Literatur, die auf dem Bücherbord der örtlichen Niederlassung des “Ordo Occulto” in Heidelberg steht, nämlich Bücher von Shakespeare, Goethe und Lenz (Seite 73)!!! Abgesehen davon, dass die meisten Leser automatisch beim Schriftstellernamen Lenz an Siegfried Lenz denken, da sein Namensvetter, der Autor Jakob Lenz, heutzutage nicht mehr ganz so bekannt ist, muss man sich als Leser doch ernsthaft fragen, mit welcher Zeitmaschine ein Mitglied der Organisation hier wohl unterwegs gewesen sein muss, denn die Erzählung spielt schließlich 1771. Jakob Lenz hatte zwar sein erstes Versepos zwei Jahre zuvor veröffentlicht, sonst aber nichts weiter. Und Goethe war 1771 noch völlig ohne eigenständige Publikation, erst 1773 erschien das berühmte Werk um den Edelmann Götz von Berlichingen (vorher verfasste Werke wurde erst später publiziert).</p>
<p style="text-align: justify;">So bleibt Der Krähenturm unbefriedigend und nach dem grandiosen Auftakt eine herbe Enttäuschung, obwohl das Buch noch immer lesbar ist. Das große Potential der Figur und vor allem der Autorin sollte man deswegen aber nicht in Zweifel ziehen, denn gerade Debütanten unterläuft nach dem gelungenen Auftakt manchmal ein solcher Fehler. Prominentestes Beispiel hierfür ist sicherlich Jim Butcher, der mit seiner genialen Serie um den im Chicago der Jetztzeit lebenden Magier Harry Dresden eine ebenso wunderbare wie überzeugende Figur geschaffen hat. Auch diesem Autor misslang nach gutem Auftakt (Sturmnacht) der zweite Roman (Wolfsjagd) völlig, indem er zu viel wollte und damit unglaubwürdig wirkte und die Atmosphäre zerstörte. Mittlerweile werden die Geschichten um Harry Dresden von Band zu Band immer noch besser, obwohl die Romane von der Seitenzahl her immer voluminöser werden. Ein perfekt konstruierter Spannungsbogen von 600 Seiten ist hier mittlerweile die Regel und ein wahres Wunder!</p>
<p style="text-align: justify;">Also, auf ein Neues Frau Pflieger! Es wird schon!</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012 by Gunther Barnewald</p>
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<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-47679-4" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Manche Mädchen müssen sterben</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Penhaligon]]></category>

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		<description><![CDATA[Jessica Warman Manche Mädchen müssen sterben (sfbentry) Originaltitel: Between (2011) München: Verlagsgruppe Random House 2012 Penhaligon Tradepaperback ISBN 978-3-7645-3069-3 All-Age, Krimi 413 Seiten Aus dem Englischen übersetzt von Andreas Kasprzak Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Elizabeth Valchar ist eine jener gestylten Zicken, die ihre Umwelt terrorisieren und mit ihrem Freundeskreis der Reichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-7645-3069-3" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22487" title="Manche Mädchen müssen sterben" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Manche-Mädchen-müssen-sterben.bmp" alt="" width="158" height="251" /></a>Jessica Warman<br />
Manche Mädchen müssen sterben</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: Between (2011)<br />
München: Verlagsgruppe Random House 2012<br />
Penhaligon Tradepaperback<br />
ISBN 978-3-7645-3069-3<br />
All-Age, Krimi<br />
413 Seiten<br />
Aus dem Englischen übersetzt von Andreas Kasprzak</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-7645-3069-3" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-7645-3069-3" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Elizabeth Valchar ist eine jener gestylten Zicken, die ihre Umwelt terrorisieren und mit ihrem Freundeskreis der Reichen und Beliebten die High School dominieren. Gerne hacken sie auf Außenseitern herum, prahlen mit ihren neusten Klamotten oder sonstigen teuren Gerätschaften, schminken sich bis der Arzt kommt. Doch das oberflächliche Glück der jungen Liz endet abrupt an ihrem 18. Geburtstag, als sie auf der kleinen Jacht ihres Vaters in den Festtag hinein feiern möchte. Denn plötzlich steht die Schülerin mitten in der Nacht vor ihrer im Wasser treibenden Leiche und kann sich vor Entsetzen kaum fassen. Dann taucht auch noch der Geist von Alex Berg auf, einem Außenseiter unter den Mitschülern, der vor kurzem in der Dunkelheit bei einem Fahrerfluchtunfall getötet worden ist. Er scheint der einzige zu sein, mit dem Liz beziehungsweise ihr Geist noch Kontakt aufnehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch Alex verachtet sie für ihre Oberflächlichkeit und ihre arrogante Kälte. Liz versteht seine Ansichten zunächst nicht, sieht sie sich doch völlig anders. Zudem kann sie sich an einige Vorfälle in ihrem Leben nicht mehr erinnern. Erst als sich viele davon wieder vor ihren Augen abzuspielen beginnen und sie zusammen mit Alex wie eine Zuschauerin diesen beiwohnen kann, begreift sie, wie sie ihre Mitmenschen und auch ihre Freunde manchmal behandelt hat. Aber warum ist sie mit Alex in einer Art Zwischenwelt gefangen? Und war ihr Tod wirklich ein Unfall? Was ist in jener Nacht wirklich passiert? Und warum hat sie scheinbar eine Art Doppelleben geführt, hatte sich einem primitiven Autoschrauber hingegeben, obwohl sie die Liebe ihres Lebens im Mitschüler und Nachbarjungen Richie schon gefunden zu haben glaubte?</p>
<p style="text-align: justify;">Nach und nach erfährt die junge Liz die Wahrheit über ihr Leben und auch das ihrer Eltern und ihrer Stiefmutter und begreift, welch grausamen Wahrheiten sich hinter den ganzen scheinbar so bürgerlichen Existenzen verbergen, welche seelischen Abgründe sich auftun und warum Alex, der tote Mitschüler, sie begleiten muss&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Jessica Warman ist ein erstaunlicher Roman gelungen, der es schafft, von der ersten Seite an eine hohe Spannung aufzubauen, diese nicht nur fast 400 Seiten lang zu halten, sondern auch noch auszubauen. Sicherlich wären ein paar weniger Seiten hier mehr gewesen, die Autorin hat jedoch so viele düstere Geheimnisse in die Geschichte gepackt, dass der Leser dem Ende des Romans atemlos entgegenfiebert. Der literarische Trick, die Handlung erst einsetzen zu lassen, nachdem die Protagonistin tot ist, funktioniert hier tadellos. Nachdem somit das große Happy End ausfällt, beginnt Warman die scheinbar heile Welt von Liz gnadenlos zu zerlegen. Das kleine, hilflose Mädchen hinter der aufgeblasenen Zicke wird immer deutlicher, ihre armselige, unglückliche und von Angst und Trauer zerfressene Existenz wird dem Leser in Technicolor vorgeführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Absolut meisterhaft entblättert die Autorin dabei die ganzen Mysterien, die Liz Leben prägten. Wie in einem hervorragenden Kriminalroman erfährt der Leser scheibchenweise, wie es dazu kommen konnte, dass die Schülerin als Leiche im Wasser treibend endete. Dabei wird die arrogante Schnepfe immer mehr zum Menschen, der Leser sieht sich immer mehr hin und her geworfen zwischen Abscheu und Mitleid und begreift, dass die Erkenntnis der Protagonistin nur zu wahr ist: “Mir wird klar, dass es nicht immer einfach ist, den Unterschied zwischen gut und böse zu erkennen: Er ist nicht annähernd so offensichtlich, wie ich gerne glauben möchte. (&#8230;) Mir wird bewusst, dass der Charakter eines Menschen niemals nur schwarz oder weiß ist. Da ist auch noch jede Menge grau” (Seite 375).</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei thematisiert Warman zudem noch auf sehr feinfühlige und verständliche Weise das Thema Magersucht und deren mögliche Entstehungsbedingungen. Jedoch nicht nur die Protagonistin wird als Mensch lebendig, der Autorin gelingt es auch, glaubwürdige Nebenfiguren zu erschaffen, die den Leser überzeugen. Eingebunden in das phantastische Konzept aus der Sicht einer Toten die Vorfälle erklär- und verstehbar zu machen, gelingt Jessica Warman hier ein kleines Meisterwerk, welches deshalb eine nahezu perfekte Lektüre darstellt, weil es nicht nur wunderbar unterhält, sondern auch auf sehr leichte und mühelose Weise zum Nachdenken über eigenes Tun und Handeln anregt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sieht man von der einen oder anderen Seite zu viel ab und einem kleinen Nebenelement der Handlung, welches leider nicht nur völlig sinnfrei und ohne Not eingesetzt wird, sondern nachgerade ärgerlich ist (Warum taucht hier ein Wahrsager auf, dessen krude Prophezeiung dann doch noch in Erfüllung geht? Eine peinliche und unentschuldbare Entgleisung der Autorin in die Esoterik, welche die tolle Geschichte fast entwertet!), ist die vorliegende Geschichte ansonsten bravourös gelungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Mädchen müssen sterben ist ein nachdenklich machendes Buch, hervorragend geeignet auch als Schullektüre über Mobbing, Zivilcourage, Magersucht, Freundschaft und Gruppenzwang, ein wahrer und (leider nur fast) tadelloser Lesegenuss, unbedingt empfehlenswert für alle, die originelle Geschichten mögen, die spannend und niveauvoll erzählt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012 by Gunther Barnewald</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-7645-3069-3" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
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