Crazy

Lebert, Benjamin
Crazy
Roman

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Verlag :      cbt
ISBN :      978-3-570-30580-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      6,50 Eur[D] / 6,70 Eur[A] / 12,20 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      176 S. – 18,3 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      19.10.2009

Medien :
Leseprobe(PDF)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Klappentext:

„Der Coming-of-Age-Roman der jungen deutschen Literatur – endlich im Taschenbuch.

»Hallo Leute. Ich heiße Benjamin Lebert, bin sechzehn Jahre alt, und ich bin ein Krüppel. Nur damit ihr es wisst. Ich dachte, es wäre von beiderseitigem Interesse.« Mit diesen Worten stellt sich Benjamin Lebert an seinem ersten Schultag seinen neuen Mitschülern vor. Es ist sein fünfter Schulwechsel. Diesmal soll er endlich die 8. Klasse bestehen. Gemeinsam mit seinen Freunden übersteht Benjamin die Zeit im Internat. Bei allen Unternehmungen beschäftigt sie die Frage, worum es in dieser ganzen Veranstaltung namens Leben eigentlich geht …

In seinem autobiographischen Roman »Crazy« erzählt der sechzehnjährige Benjamin Lebert mit erstaunlicher Wärme, großem Witz und einer guten Portion Selbstironie von der Schwierigkeit des Erwachsenwerdens.“

Inhaltsangabe:

In dem Roman „Crazy“ von Benjamin Lebert geht es um einen Halbspastiker, der zum fünften Mal die Schule wechselt und endlich mit 16 Jahren die 8. Klasse bestehen soll.

Als Benjamin zum ersten Mal in die Schule kommt, hat er Angst, dass er sich nicht gut einleben kann und ihn die anderen wegen seiner Behinderung missachten. Am Anfang fühlt er sich nicht wohl, doch im Laufe der Zeit findet er fünf Freunde, mit denen er sehr viele Abenteuer erlebt. Gemeinsam suchen sie nach dem eigentlichen Sinn des Lebens und tun auch Dinge, die nicht erlaubt sind, weil  diese Dinge ihre „Männlichkeit“ beweisen. Im Buch geht es auch um Mädchen und um die neuen Erfahrungen die Benjamin sammelt. Er denkt öfter an seine Familie, daran, dass seine Eltern viel streiten und an seine große Schwester. Am Ende schafft er die 8. Klasse nicht und muss die Schule verlassen.

Meine Meinung:

Am besten hat mir gefallen, daß das Buch eine andere Sicht des Lebens zeigt, die von Benjamin, also von einem Behinderten. Es ist sehr gut, mal zu erfahren, was Behinderte denken und wie sie sich fühlen. Ich fand es auch sehr witzig, auf was für Ideen die Jungs im Buch kamen und dass sich Benjamin getraut hat, mit zu machen. In Crazy wird auch deutlich, dass sich Benjamin in seiner „Gruppe“ besser fühlt als unter Leuten, die ihn wegen seiner Behinderung schief angucken. Das vorliegende Buch zeigt, dass man behinderte Menschen nicht als „komisch“ oder „seltsam“ darstellen sollte, weil sie sich dann über ihre Behinderung zu viele Gedanken machen und anfangen, an sich selbst zu zweifeln. Dadurch fühlen sie sich von den anderen Menschen ausgeschlossen. Meine Meinung dazu ist, dass niemand, egal wie perfekt man sein mag, das Recht hat, einen anderen Menschen so zu demütigen. Denn wenn kein Mensch behinderte Leute als etwas anderes sehen würde, als Menschen, die einfach irgend ein Handikap haben, würde keiner von den behinderten Leuten Angst haben, sich auf der Straße blicken zu lassen.

Was mir am Buch überhaupt nicht gefallen hat, ist, dass der Autor hin und wieder zu sehr ins Detail ging, wenn er ziemlich intime Handlungen schilderte. Insgesamt fällt mein Urteil positiv aus und ich würde Crazy vor allem den Lesern ans Herz legen, die nicht wissen, wie man mit behinderten Leuten umzugehen hat, dabei selbst eine Sicht aus dem Leben dieser Menschen bekommen und dann auch wissen, was ihnen weh tut und was nicht.

Über den Autor:

„Benjamin Lebert, Jahrgang 1982, lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman, ‚Crazy‘, der in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt wurde.“

Copyright © 2011 by Hilal Emirza

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