Gekkoh 1

Serika Himuro
Gekkoh 1, Japan, 2002

Panini Comics, Stuttgart, 10/2008
TB, Planet Manga, Action, Drama, Erotik, Comedy, 978-3-86607-666-2, 204/795
Aus dem Japanischen vonJosef Shanel & Matthias
Wissnet

www.paninicomics.de

Seit sein Vater im Gefängnis sitzt, ist Kyotaro Boss einer Yakuza-Gang. Nur zu gern würde sich der Teenager seinen diesbezüglichen Verpflichtungen entziehen und ein ganz normaler Oberschüler sein, denn er verabscheut die Gewalt und das Verbrechen.

Weniger aus Loyalität gegenüber seinem Vater als aus Freundschaft zu den anderen Mitgliedern, die sich schon immer um ihn kümmerten, versucht er, trotzdem sein Bestes zu geben.

Schon bald glaubt der Anführer einer rivalisierenden Bande, Kyotaros Bezirk und Leute mit einem Handstreich einnehmen zu können. Gerade rechtzeitig taucht die hübsche Kumiko auf, Kyotaros Stiefschwester, von der er bisher nichts wusste, und was ihm an Kampfkraft fehlt, macht das Mädchen mit dem Schwert mehr als nur wett.

Um Kumiko, die oft Risken eingeht, zu beschützen, lässt sich Kyotaro tiefer ins Yakuza-Milieu ziehen. Obwohl er sich bemüht, sie als Schwester zu sehen, ist da mehr, auch von Kumikos Seite. Ausgerechnet jetzt fängt Mitschülerin Nanami an, mit Kyotaro zu flirten, und Eifersucht liegt in der Luft.

Bei der feindlichen Ya-Gang braut sich derweil neues Unheil zusammen: Ihr Chef lässt seinen Enkel, den attraktiven Natsuhiko, rufen. Der skrupellose Schürzenjäger soll Kumiko in die Mangel nehmen…

Die Handlung spielt im Yakuza-Milieu, und die Hauptfiguren sind – wie so oft in Mangas – Schüler bzw. junge Erwachsene. Thematisiert werden die Rivalitäten zweier Gangs, von denen die größere die Übernahme des harmlosen Konkurrenten plant und dies durch Erpressung und Gewalt zu erzwingen versucht.

Die sympathischen Teenager Kyotaro und Kumiko und ihre relativ naiven Helfer von der Hi-Gang haben alle Hände voll zu tun, um sich aus der Gefahr zu winden. Mit viel List, einer großen Portion Frechheit und reichlich Prügelei sorgt Kumiko regelmäßig für eine überraschende Wende, und gerät das Mädchen einmal in Bedrängnis, springt Kyotaro über seinen Schatten.

Im Moment ist es schwer zu sagen, welche Richtung die Serie einschlagen wird, ob es zum reinen Unterhaltungszweck um knallharte Action im Wechsel mit erotischen Einlagen gehen oder ob die Geschichte eine realistische Note haben und die Probleme junger Erwachsener, aufgepeppt durch eine rasante Handlung, beleuchten soll. Zumindest scheint Kumiko eine Menge Geheimnisse zu hüten, die nach und nach ans Tageslicht gebracht werden müssen.

Die Geschehnisse sind – auch das ist in Shonen-Mangas, die sich an ein etwas älteres Publikum wenden, Gang und Gäbe – so angelegt, dass die Röckchen der Protagonistinnen hoch fliegen und die Ausschnitte ihrer Shirts tiefe Einblicke gewähren.

Darüber hinaus gibt es einige intimere Szenen zwischen Protagonisten über 18 Jahre, bei denen jedoch die Geschlechtsteile ausgelassen wurden. Man weiß, was passiert, zu sehen gibt es jedoch nichts. Die Serie wird in Folie eingeschweißt ausgeliefert und ab 18+ empfohlen, was nachvollziehbar ist.

Die Illustrationen sind durchaus ansprechend, so dass männliche Leser, die gern hübsche Mädchen in aufreizenden Posen betrachten, auf ihre Kosten kommen. Für Leserinnen dürfte der Titel zu einseitig auf die Interessen der Jungen ausgerichtet sein.

Vergleichen lässt sich „Gekkoh“ mit Reihen wie „Zeroin“, „Peridot“ oder „Tenjoh Tenge“. (IS)

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Gekkoh, Bd. 1: BD 1

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