Bestseller

Valentine Honeyman
Bestseller

Satyr-Verlag, 2011
BlueCat Publishing
Roman
Belletristik/Unterhaltung, Comedyroman
 ISBN 978-3-938625-65-1
Übersetzt von Miriam Neidhardt
Broschiert, ca. 304 S.

www.satyr-verlag.de
www.blue-fun.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Autor:

Valentine Honeyman ist ein Pseudonym, angeblich ist der Autor in der Old Kent Road, also im Südosten Londons geboren. Er schrieb für Film, Funk und Fernsehen, aber das hört sich genauso konstruiert an, wie es klingt. Hier scheint jemand den Begriff Pseudonym ernst zu nehmen, denn Valentine könnte auch ein weiblicher Vorname sein. Um dem Ganzen noch mehr Witz zu verleihen, wird postuliert, dass der Autor nicht mit Stephen Fry identisch sei. Und auch das kann eine gezielte Nebelkerze sein. Dass der Autor(in?) aber Sinn für Humor hat, dürfte jedem klar sein, der auch nur die ersten Seiten von „Bestseller“ liest.

Klappentext:

Jahrelang hat Jeremy Canty für seine Romane sehr wohlwollende Kritiken bekommen. Aber von wohlwollenden Kritiken kann man nicht die Gasrechnung bezahlen. Da muss man schon froh sein, wenn man sich genügend Gin Tonic leisten kann, um den eigenen Misserfolg unter den Tisch zu trinken. Doch als dann der Roman eines so verhassten wie untalentierten Rivalen eine Empfehlung in der populärsten Nachmittagssendung von Channel 4 bekommt, reicht es Jeremy. Von nun an kennt er nur noch ein Ziel: Erfolg um jeden Preis.

Gemeinsam mit einem schwulen Bauarbeiter, einer depressiven Marketingexpertin und einer Domina im Dress einer blauen Latexgiraffe zieht er in den Kampf für die wahre und gute Literatur: seine eigene. Dass er dabei als Senioren-Nanny im Haushalt einer TV-Literatur-Redakteurin anheuert und einem mittsiebziger Schwerenöter helfen soll, die Ehe seiner Tochter zu kitten, sind nur einige der Verwicklungen, die Jeremy von Fettnapf zu Fettnapf führen.

Fazit:

Nun „wissen“ wir ja alle, dass ein guter Teil der männlichen englischen Bevölkerung schwul ist. Man pflegt halt doch gerne seine Klischees. Und es ist weiterhin unbestritten, dass echte schwule Männer einen anderen Sinn für Humor haben als der gemeine Hetero. Auch wenn es nicht mein favorisiertes Genre ist und schon gar nicht die britische Schwulen- und Künstlerszene, so kann ich mich trotzdem der witzigen, teilweise sehr eindeutigen und skurrilen Komik nicht verschließen. Ich habe mich gut unterhalten. Trotzdem hätte ich einen anderen Titel gewählt.

Copyright © 2011 by Werner Karl

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