Das Café der kleinen Wunder

Nicolas Barreau
Das Café der kleinen Wunder

Thiele Verlag
ISBN 978-3-85179-368-0
Belletristik, Liebe & Romatik
Erschienen im September 2016
Übersetzung von Sophie Scherrer
Umschlaggestaltung: Christina Krutz, Biebesheim am Rhein
Umschlagmotive: Rajkumar Singh/plainpicture; Marina99/Shutterstock.com; Smokedsalmon/Shutterstock.com
Hardcover mit Schutzumschlag, 357 Seiten

www.thiele-verlag.com

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Der Autor:

Nicolas Barreau, geboren 1980 in Paris, hat Romanistik und Geschichte an der Sorbonne studiert und lebt heute als freier Autor in Paris. Sein Buch „Das Lächeln der Frauen“ wurde ein internationaler Bestseller.

Das Buch:

Nelly ist schon lange in ihren Philosophieprofessor verliebt. Dieser hält zwar große Stücke auf sie und ist überzeugt davon, dass Nelly ein großes Talent besitzt, aber Gefühle hegt er nicht für sie. Als sich herausstellt, dass der Professor Paris verlassen wird um mit seiner Kollegin und Geliebten nach Italien zu ziehen, bricht für Nelly eine Welt zusammen. Hätte sie das verhindern können?

Entgegen ihres üblichen Handelns kauft sich Nelly eine teure rote Handtasche und flüchtet sich in Erinnerungen an ihre geliebte, doch schon länger verstorbene Großmutter. In deren Unterlagen entdeckt sie ein altes Buch mit einer besonderen Widmung. Und dann macht Nelly sich auf nach Venedig um den Spuren ihrer Großmutter zu folgen. Kann es denn wirklich sein, dass diese ein Geheimnis hatte, was sie Nelly niemals verraten hat?

Viele der hier handelnden Personen dürften dem Leser gefallen. Da ist Nellys Cousine, die in Paris ein Café betreibt und immer ein offenes Ohr für Nellys Probleme hat, auch wenn sie selbst ganz anders gestrickt ist, da ist ein amerikanischer Student, der durch Europa tingelt und sich als Straßenmusiker bzw. Sänger etwas Geld verdient und da ist Valentino, ein in Nellys Augen viel zu gut aussehender junger Venezianer, der Nelly sein Venedig näher bringen will. Alle diese Personen sind auf ihre Art erfrischend besonders und man wird sie mögen.

„Das Café der kleinen Wunder“ wird durch alle diese Personen und Barreaus angenehmen Schreibstil zu einer wundervollen Unterhaltung für zwischendurch. Diese Geschichte, die in Paris und Venedig spielt, verzaubert den Leser, wirkt aber nicht unbedingt lange nach. Dafür ist Nelly zu konservativ gestrickt und die Handlung insgesamt zu vorhersehbar. Dennoch darf man dieses Buch in vollen Zügen genießen. Wer kann schon romantischen Gefühlen widerstehen und sich dem Zauber dieser beiden fantastischen Schauplätze, die Barreau wunderbar in seine Handlung integriert, entziehen?

Copyright © 2016 by Iris Gasper
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