Das Glück der blauen Stunde

Bertina Henrichs
Das Glück der blauen Stunde

(sfbentry)
Diana Verlag
in der Verlagsgruppe Random House GmbH
ISBN 978-3-453-35827-0
Belletristik / Liebe & Romantik / Frauen
Erschienen 13. Juli 2015
Aus dem Französischen von Claudia Steinitz
Umschlaggestaltung: t.mutzenbach design, München
Umschlagmotiv: © age footstock / LOOK-foto (2); shutterstock
Klappenbroschur, 208 Seiten

www.diana-verlag.de

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Die Autorin:

Bertina Henrichs geboren 1966 in Frankfurt am Main, studierte Literatur- und Filmwissenschaft und lebt seit vielen Jahren in Paris, wo sie als Schriftstellerin und Filmemacherin arbeitet. Ihr erster Roman, „Die Schachspielerin“, war ein großer Bestseller in Frankreich und Deutschland und wurde mit dem Corine-Buchpreis für das beste Debüt ausgezeichnet. „Die Schachspielerin“ wurde mit Sandrine Bonnaire und Kevin Kline in den Hauptrollen erfolgreich verfilmt.

Das Buch:

Delphine und Cyril sind schon lange ein Paar. Ihr Lebensmittelpunkt ist die französische Hauptstadt Paris, doch als Delphine ganz unerwartet ein Haus in der Provence erbt, zieht es sie dorthin. In Sanary-sur-Mer möchte sie ihr Glück versuchen. Cyril ist nicht begeistert, stimmt jedoch zunächst dem Umzug zu. Als die Beziehung wenig später zerbricht, wird Delphine zunächst völlig aus der Bahn geworfen, denn ihr Traum vom Glück einer Familie mit Kindern scheint zerstört. Nun muss sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und das fällt ihr nicht leicht, denn bisher hat Cyril ihr Leben gesteuert und bestimmt. Sie allerdings hat genau das auch immer zugelassen.

„Das Glück der blauen Stunde“ ist die Geschichte über eine Frau, die ihren Weg neu finden muss. Hierfür hätte die Autorin Bertina Henrichs keinen passenderen Handlungsort finden können. In dem kleinen südfranzösischen Ort muss Delphine sich Menschen annähern um im Leben anzukommen. Schritt für Schritt gelingt ihr das auch, allerdings muss sie auch Rückschläge einstecken.

Die Autorin bedient sich einer sehr bildhaften Sprache, ihre Ausdrucksweise hat mich mehr als einmal begeistert. Die Landschaft ist so nah und so greifbar und einfach nur wundervoll beschrieben. Die Handlung selbst aber schreitet mir zu schnell voran und kommt oft nicht wirklich zusammenhängend daher. Viel zu abrupt erfolgen Handlungswechsel und geschehen Dinge, die ich niemals erwartet hätte. Auf den knapp über 200 Seiten werden zu viele Details angerissen, die dann nicht wirklich fortgeführt werden, die mich als Leserin aber noch sehr interessiert hätten. Das hat meinen Lesegenuss erheblich geschmälert. Was eindrucksvoll beginnt endet in einer abgehackten Abfolge von Ereignissen.

„Das Glück der blauen Stunde“ ist eine kurze Lektüre für zwischendurch. Sprachlich ein Genuss, inhaltlich eine Enttäuschung.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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