Das Orchideenhaus

Lucinda Riley
Das Orchideenhaus

Hothouse Flower, GB, 2010
Nach dem Roman „Das Orchideenhaus“
Goldmann, 2011 der Hörverlag, München, 2011
Neuauflage: 05/2013
6 CDs im Jewel-Case
Hörbuch, Belletristik, Drama, Romance
ISBN 978-3-86717-953-9
Laufzeit: ca. 433 Min.
Aus dem Englischen von Sonja Hauser
Gekürzte Lesefassung von Tanja Weimer
gelesen von Simone Kabst
Titelgestaltung von N. N.

www.hoerverlag.de
http://lucindariley.co.uk
www.simonekabst.de

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Die Pianistin Julia Forrester hat die beiden Menschen verloren, die ihr am meisten bedeutet haben. Um Abstand zu gewinnen, kehrt sie nach Norfolk zurück in ein kleines Cottage, wo sie von ihrer Schwester Alisha umsorgt wird. Durch Zufall begegnet sie Kit Crawford wieder, dem Erben des Anwesens Wharton Park, wo ihr Großvater Bill als Gärtner und Orchideen-Züchter angestellt und sie als junges Mädchen glücklich gewesen war. Bei Renovierungsarbeiten fällt Kit ein Tagebuch in die Hände, das offenbar Bill gehörte und von Julia zu ihrer Großmutter Elsie gebracht wird, die als Zofe auf Wharton Park gearbeitet und zusammen mit Bill über Jahrzehnte ein Geheimnis gehütet hat, das alles, woran Julia und Alisha immer geglaubt hatten, auf den Kopf stellt.
Elsie erzählt eine Geschichte, die 1939 am Vorabend des 2. Weltkriegs in England beginnt, im Thailand der Nachkriegszeit weitergeht und vorübergehend in England endet. In der Gegenwart entwickelt sich eine Handlung, die Parallelen aufweist, ähnlich tragische Züge annimmt und letztlich eine Brücke zur Vergangenheit schlägt.

Im Mittelpunkt stehen zwei Dreiecksbeziehungen, die von Verlusten, Opfern und viel Kummer geprägt sind. Wann immer die Betroffenen glauben, dass sie endlich ihr Glück und einen Weg gefunden haben, es festzuhalten, passiert etwas, das all ihre Pläne durcheinanderwirft, sie meist zum Scheitern verdammt. Als Zuhörer nimmt man Anteil an den Schicksalen und sympathisiert mehr oder weniger mit den Beteiligten – mehr mit jenen, die zu Opfern, weniger mit denen, die zu Tätern werden, d. h., Unglück über ihre Mitmenschen bringen. Das Buch folgt somit den üblichen Mustern, vermag jedoch, den Zuhörer in den Bann zu ziehen, was vor allem an dem lebhaften Vortrag von Simone Kabst liegt, die durch ihre Stimme den einzelnen Charakteren Individualität verleiht. Mehr Einzelheiten möchte man gar nicht verraten, um das Lese- bzw. Hörvergnügen nicht zu schmälern. „Das Orchideenhaus“ steckt voller Details und Wendungen, Romantik und Drama – und wird vor allem Romantikerinnen sehr gefallen.

Copyright © 2013 by Salzmann, Irene  (IS)

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