Das Schneemädchen

Eowyn Ivey
Das Schneemädchen

(sfbentry)
Originaltitel: The Snow Child
Kindler
Rowohlt Verlag GmbH
ISBN 978-3-463-40621-3
Belletristik
Erschienen: 21.09.2012
Aus dem Englischen von Claudia Arlinghaus,
Margarete Längsfeld und Martina Tichy
Umschlaggestaltung: any.way, Barbara Hanke und Cordula Schmidt,
nach dem Original von Hachette UK Ltd, London
Hardcover mit Schutzumschlag, 464 Seiten

www.kindler.de
www.das-schneemaedchen.de

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Die Autorin:

Eowyn Ivey wuchs in Alaska auf, wo sie noch heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern lebt. Sie studierte Journalismus und kreatives Schreiben an der Western Washington University und der University of Alaska und arbeitete zehn Jahre lang als preisgekrönte Redakteurin beim Frontiersman Newspaper. Heute ist sie Buchhändlerin. “Das Schneemädchen” ist ihr erster Roman.

Das Buch:

Alaska im Jahr 1920, Mabel und ihr Mann Jack sind nach Alaska ausgewandert und führen dort in der Wildnis und Kälte ein einsames und stilles Leben. Genau das hat sich Mabel auch gewünscht, denn nach der Totgeburt ihres Kindes, wollte sie dem alten Leben nur noch entfliehen und möglichst keinen glücklichen Menschen und ihren Kindern je wieder begegnen. Dennoch ist dieser Wunsch in ihr übermächtig, der Wunsch nach einem Kind. Ihre Beziehung zu Jack scheint distanziert. Die Eheleute empfinden viel füreinander, aber es gelingt Ihnen nicht sich das gegenseitig zu sagen oder zu beweisen. Das raue Leben beansprucht die beiden sehr und sie gönnen sich nur selten einen Moment des Glücks. Eines Tages aber erwacht etwas Kindliches in ihnen und sie eröffnen eine Schneeballschlacht und bauen anschließend gemeinsam einen Schneemann, ein kleines Schneemädchen. Am nächsten Morgen ist der Schneemann verschwunden mitsamt der Fäustlinge und dem Schal, die Mabel ihm angezogen hat. Unabhängig voneinander beobachten sowohl Jack als auch Mabel kurz darauf ein kleines Mädchen in der Nähe ihres Hauses und von diesem Moment an soll sich ihr Leben verändern.

„Das Schneemädchen“ heißt Faina und sie ist so wild wie das Land in dem sie lebt. Sie bewegt sich ohne Spuren durch den Schnee und ist einfach eine zauberhafte, magische Gestalt. Was oder wer sie wirklich ist, das ist das Rätsel, welches über der gesamten Geschichte schwebt.

Sehr eindringlich beschreibt die Autorin Eowyn Ivey das harte Leben in Alaska, die raue Landschaft und die andauernde Kälte. Dieses Land aber prägt auch die Menschen, die dort leben. Sie sind hilfsbereit und für ihre Nachbarn auch bereit Opfer zu bringen. Auch Mabel und Jack machen diese Erfahrung und lernen in ihren Nachbarn George und Esther und deren Kindern Freunde fürs Leben kennen.

Ein harter Schicksalsschlag kann entzweien aber auch verbinden. Es kommt auf jeden Einzelnen an und seinen Umgang mit der Problematik. Liebe und Vertrauen, Hoffnung und Offenheit sind wichtig um die Dinge zu verarbeiten, die einen Menschen tief in seiner Seele belasten. „Das Schneemädchen“ bringt Hoffnung. Es eröffnet die Möglichkeit zu lieben und Vertrauen zu fassen.

Ein zauberhaftes Märchen, sehr emotional und wirklich bewegend. Eine Geschichte, die den Leser mit Tränen im Gesicht zurücklassen wird.

Copyright © 2012 by Iris Gasper

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