Die Wikingersklavin

Sabine Wassermann
Die Wikingersklavin

Edition Aglaia
Bookspot Verlag
ISBN 978-3-937357-62-1
Belletristik / Historischer Roman
Erschienen 10.11.2013
Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München
unter Verwendung eines Motivs von Thinkstock
Hardcover mit Schutzumschlag, 322 Seiten

www.bookspot.de
www.sabinewassermann.de

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Zur Autorin:

Sabine Wassermann wurde 1965 in Simmern geboren und studierte Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Das Interesse an der griechischen Sagenwelt und der Antike brachte sie zum Schreiben. Sie lebt als Malerin und Schriftstellerin in Bad Kreuznach, wo sie 2001 mit dem Förderpreis für Kunst und Kultur ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschienen die Romane „Die eiserne Welt“ und „Das Zeichen des Ketzers“.

Zum Buch:

Im Jahre 1066 wird die Fränkin Sophia in der Hafenstadt Haithabu an den Wikinger Askell verkauft. Fortan ist sie seine Sklavin und er beabsichtigt mit ihr in seine Heimat Richtung Norden zu reisen. Unterwegs erwirbt Askell noch Aidan den Mönch als weiteren Sklaven. Während man das Gefühl hat, dass Askell Sophia nicht wirklich etwas Böses will, sondern sie sogar recht gut behandelt, so bleibt sie ihm gegenüber dennoch abweisend. Das mag daran liegen, dass sie wohl nicht mit dem Gefühl leben kann nicht mehr frei zu sein. Sie vermisst ihre alte Heimat und ihren Vater, der bei einem Überfall getötet wurde. Auch die Schiffsreise bekommt ihr nicht gut.

Im rauen Norden angekommen gelingt Sophia und Aidan zunächst die Flucht als Askell von seinen eigenen Landmännern und Freunden seines Vaters angegriffen wird. In dem Moment in dem Askell aber verletzt wieder auftaucht, kümmern sich Aidan und Sophia um ihn und fortan reisen die drei gemeinsam weiter. In seinem Heimatdorf lernen Sophia und Aidan Askells Schwester kennen, die kaum ein Wort spricht und immer nur merkwürdige Töne von sich gibt. Mit ihr reisen sie weiter, erleben so manche Kämpfe und werden schließlich getrennt. Diese Trennung ist der Beginn einer Veränderung von Sophia, ihren Gefühlen und ihrem Verhalten. Sophia wird zurückgebracht in Askells Heimatdorf und verbleibt dort als Sklavin. Wieder bestimmen andere über sie.

In „Die Wikingersklavin“ beschreibt die Autorin Sabine Wassermann das Leben in Norwegen zu einer Zeit als große Teile des Volkes bereits dem Christentum angehörten, andere noch ihre alten Götter anbeteten und wiederum andere nur nach außen Christen waren, im Herzen aber noch an ihre wahren Götter glaubten. Der Norden erscheint hier rau und dunkel, das Leben beschwerlich und von Kriegen geprägt. Die Geschichte selbst aber ist trotz der schrecklichen Erlebnisse von Sophia und dieser düsteren Zeit einfach mitreißend und faszinierend zu lesen. Die Autorin beschreibt Land und Leute so, als hätte sie selbst es genau zu dieser Zeit kennen und auch lieben gelernt.

Neben den geschichtlichen Ereignissen dieser Zeit, die hier wunderbar in die Handlung eingeflochten werden, erlebt der Leser die Veränderung von Sophia und Askell, die beide aufgrund ihrer Erlebnisse an innerer Stärke hinzugewinnen. Damit wird „Die Wikingersklavin“ zu einem historischen Roman mit starken Charakteren, die erkennen müssen, dass Heimat überall sein kann, wenn man selbst es so empfindet.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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