Logan und Gwen

Thomas Thiemeyer
Logan und Gwen
Das verbotene Eden Band 2

Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-65325-8
Belletristik
Erschienen 2012
Titelbild FinePic, München
Umschlaggestaltung ZERO Werbeagentur, München
Umfang 458 Seiten

www.knaur.de
www.thiemeyer.de

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Autorenporträt

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern – zuletzt „Korona“ –, entdeckte er mit den „Chroniken der Weltensucher“ höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich. Mit „Das verbotene Eden – David und Juna“ begann ein neuer großer Zyklus, der in einer bedrohlichen Zukunft spielt und mit „Logan und Gwen“ fortgesetzt wird.

Zum Buch

Gwen hat ihrer geliebte Juna an einem Mann verloren und kann diesen Verlust kaum überwinden. Immer wieder schleicht sich Juna in ihre Gedanken und bringt damit ihr Leben durcheinander. Sogar durch ihre Prüfung als Heilerin fällt sie durch, weil ihre Gedanken immer nur um ihre verloren Liebe kreisen. Doch dann behält Sie in einer Krisensituation einen kühlen Kopf und wird mit einem noch gefährlicheren Auftrag betraut. Sie zieht mit einer Gruppe von Kriegerinnen los, um den bösen Inquisitor zu töten. Doch die Gruppe gerät in einen Hinterhalt grausam mutierter Wesen und wird getrennt. Dabei gerät Gwen in Gefangenschaft, muss aber feststellen, dass Logan gar nicht schlecht mit seinen Gefangenen umgeht. Doch es gibt ein Problem: Logan ist ein Mann …

Fazit

Wem der erste Band “David und Juna” gefallen hat, den wird auch der zweite Teil in seinen Bann ziehen. In gewohnt flüssigem Schreibstil erweitert der Autor seine Welt, entwickelt seine Charaktere weiter und erhebt Nebencharaktere in den Stand von Hauptcharakteren. Allerdings nicht ohne weitere gut ausgefällte Nebencharaktere mit einzubinden. Die Welt an sich ist immer noch verstörend. Frauen und Männer verharren nach wie vor in Feindschaft, obwohl das Virus, das sie einst trennte, längst abgeklungen ist. Doch die Gesellschaftsstrukturen verhindern nach wie vor ein Miteinander beider Geschlechter. Besonders gut gefiel mir dabei die Wortgewalt des Autors, mit der er einzelne Szenen gekonnt beschrieb. Auch die Machtthematik spielte in diesem Band eine entscheidende Rolle und zeigte dem jugendlichen Publikum gut auf, wie Kriege entstehen können.

Ein Roman der Endzeitstimmung verbreitet und zum Nachdenken anregt, dabei aber die Gefühle nicht außer Acht lässt.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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