Mordsfondue

Mike Mateescu
Mordsfondue

emons:
ISBN 978-3-95451-375-5
Kriminalroman
Erschienen: August 2014
Umschlagmotiv: photocase.com/himberry
Umschlaggestaltung: Tobias Doetsch
Taschenbuch, 240 Seiten

www.emons-verlag.de
www.mikemateescu.ch

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Der Autor:

Mike Mateescu wuchs in Zürich auf, zeichnete schon früh Comics und begann dennoch eine Laufbahn als Kaufmann. Später begann er Geschichten zu schreiben. 2011 entschied er sich, seiner Heimatstadt eine Detektivserie zu widmen.

Das Buch:

Die Protagonistin Enitta Carigiet ist selbsternannte Privatdetektivin in Zürich und bekommt gleich einen wirklich großen Auftrag. Obwohl sie sich eigentlich in diesem Metier noch gar nicht groß unter Beweis gestellt hat, soll sie die Street Parade retten. Der Veranstalter fürchtet eine Absage der Technoveranstaltung wegen eines großen Drogenskandals. Angeblich soll eine neue Killerdroge unter die Leute gebracht werden. Ob Enitta diesem Auftrag gewachsen ist? Den Eindruck hat man als Leser dieses Krimis nicht wirklich, denn die junge Frau stolpert mehr zufällig von einem Event zum nächsten. Alles scheint ihr irgendwo und irgendwie in den Schoß zu fallen, immer gibt es jemanden den sie kennt, der etwas weiß oder der einen kennt, der etwas weiß und so kommt Enitta der Aufklärung des Falles immer näher. Man könnte meinen, sie stolpert immer ihrer Nase nach, dem Geruch von Käse folgend und immer in Begleitung ihres Hündchens durch Zürich.

Das Lesen dieses Krimis hat mir insgesamt wenig Freude bereitet. Vermutlich ist er so regional, dass er nur für wahre Insider lesenswert ist. Einzig einige Details über Zürich und die Großveranstaltung der Street Parade kann ich für mich als interessant verbuchen. Mehr liefert diese Geschichte nicht, zumindest gibt es kaum Spannungsaufbau. Die Erzählung plätschert vor sich hin und endet nach einigen reißerischen Szenen schließlich mit einer nachvollziehbaren Auflösung.

„Mordsfondue“ ist schlicht gesagt zu viel Zürich und zu viel Dialekt! Für mich als ortsunkundige und dem Schwizerdütsch nicht mächtige Deutsche war diese Geschichte schon aus diesen Gründen einfach nichts. Ein Glossar findet sich im Buch auch nicht, aber der Autor hat eines auf seiner Homepage www.mikemateescu.ch zur Verfügung gestellt. Vorbeischauen lohnt sich hier, denn so bekommt der deutsche Leser zumindest etwas Unterstützung um die vielen schweizerischen Ausdrücke zu verstehen.

Insgesamt bleibt der Kriminalroman für mich persönlich eine Enttäuschung, insbesondere da es auch mit der Spannung hier nicht weit her war.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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