Pfingstopfer

Ulrich Woelk
Pfingstopfer

dtv premium
Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-423-26048-02
Kriminalroman
Erschienen März 2015
Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen
Umschlagfoto: Bettina Keller
Klappenbroschur, 384 Seiten

www.dtv.de
www.ulrich-woelk.de

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Der Autor:

Ulrich Woelk, 1960 geboren, in Köln aufgewachsen, studierte in Tübingen Physik und promovierte 1991 an der TU Berlin, wo er bis 1994 als Astrophysiker tätig war. Literarische Arbeiten seit den 1980er Jahren; „Aspekte“ -Literaturpreis für das Debüt „Freigang“ (1990). Seither erschienen Romane, Erzählungen, Theaterstücke. Der Roman „Die letzte Vorstellung“ wurde mit Heino Ferch und Nadja Uhl für das ZDF verfilmt („Mord am Meer“). Ulrich Woelk lebt in Berlin.

Das Buch:

Die Leiche einer Frau, die im Garten einer freikirchlichen Gemeinde aufgefunden wird, stellt den Ermittler Anton Glauberg vor große Herausforderungen. Bei der kahlrasierten Frau, deren Körper regelrecht zur Schau gestellt wurde, handelt es sich um eine Prostituierte. Besteht zwischen ihr und der freikirchlichen Religionsgemeinschaft eine Verbindung? Oder warum wird die Leiche genau dort gefunden? Und was hat es mit dem Zettel auf sich, den man in ihrem Kopf findet, der vom Täter geöffnet und wieder verschlossen wurde?

Anton Glauberg muss sich bei seinen Ermittlungen aber nicht nur mit Religion, sondern auch mit Naturwissenschaft auseinandersetzen und das obwohl er selbst von Religion nicht viel hält und wohl auch sonstigen extremen Thesen skeptisch gegenüber steht.

Zusätzlich muss sich der Ermittler auch mit seinen eigenen Problemen auseinandersetzen. So besucht er regelmäßig seine von ihm getrennt lebende Frau Sylvia, die sich nach einem Selbstmordversuch in der Klinik befindet und muss sich den Problemen seines pubertierenden Sohnes Felix stellen. Damit ist Glauberg insgesamt etwas überfordert was ihn zwar menschlich, aber auch angreifbar macht. Als plötzlich und unerwartet Paula Reinhardt bei Anton Glauberg auftaucht, wird dieser in einen Strudel von Gefühlen hineingezogen mit denen er überhaupt nicht umgehen kann. Gefühle will er auch nicht zulassen, denn Paula Reinhardts Vergangenheit ist mit der von Anton verknüpft und das nicht gerade im positivem Sinne.

„Pfingstopfer“ setzt sich mit Religion und Naturwissenschaft und damit auch mit der Suche der Menschen nach den Gründen ihrer Existenz und nach einem Halt für ihr Leben auseinander. Es geht um die Frage woran wir glauben und welcher Weg der richtige für uns ist.

Ulrich Woelks neuer Roman baut auf das Geschehen des Romans „Die letzte Vorstellung“ auf. Es ist ein Kriminalroman, der lange nachwirkt und nachdenklich stimmt.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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