verfressen, sauschnell, unkaputtbar. Das phantastische Leben der Kakerlaken

Sprado, Hannes
verfressen, sauschnell, unkaputtbar.
Das phantastische Leben der Kakerlaken

Ullstein Buchverlage, 2012
ISBN 978-3-548-37413-0
Taschenbuch
Humor, Evolution, Gesellschaft, Entomologie
Umfang 191 Seiten
Umschlaggestaltung: Sabine Wimmer
Titelbild und Abb. im Innenteil: istockphoto

www.ullstein-buchverlage.de

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Der Autor

Hannes Sprado, geboren 1956, war Redakteur mehrerer Tageszeitungen und Zeitschriften. Seit 1994 ist er Herausgeber und Chefredakteur der P.M.-Zeitschriftengruppe. Er lebt mit seiner Familie in München und ist Autor mehrere Romane.
(Verlagsinfo)

Mein Eindruck

Die ersten Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, als ich das Buch in Händen hielt, waren: „Will ich gar nicht wissen.“ Und „Kakerlaken? Was gibt´s da schon groß zu wissen? Käfer halt.“ Irrtum. Und zwar in beiden Fällen. Mit einer gewissen Hinterhältigkeit nahm ich mir die Zeit auf einem gewissen Örtchen, um mal in den Geschichtchen querzulesen. Aber bereits die Erste zwang meine Mundwinkel Richtung Ohren und so blieb es auch bei den folgenden.

Kakerlaken sind ja weiß Gott nicht unsere liebsten Haustiere und mehr als eine Frau – und gewiss auch einige Männer – werden in die Flucht geschlagen, wenn sich so ein Krabbeltierchen unerwartet zeigt und uns mit seinen Fühlern zu verspotten scheint. Es ist eine Tatsache, dass die Viecher uns in vielen Dingen überlegen sind, seit Jahrmillionen auf unserer Erde – nein, IHRER Erde! – leben und uns ziemlich sicher auch überleben werden.

Hannes Sprado hat sein „Erweckungserlebnis“ in New York gehabt. Wo? Na, dort, wo die Kakerlaken eine ihre Milliarden Hochburgen zu haben scheinen: in Manhattan. Und auch in Europa und selbstredend ebenso in Deutschland sind die Viecher zu finden. Aber anstelle sie mit allerlei Mordwerkzeugen zu traktieren, sollten wir doch ein wenig mehr Respekt vor ihnen entwickeln.

Sprados Büchlein hilft hier ungemein: humorvoll, informativ, erstaunend, bisweilen sogar faszinierend, auf jeden Fall phantastisch (was die Viecher auf dem Kasten haben) und wirklich unterhaltend. Man muss das Buch ja nicht wirklich auf dem WC lesen (hab ich dann auch nicht mehr gemacht) und essen will ich die Dinger immer noch nicht. Obwohl … man könnt´s ja mal probieren. Beim Edel-Kakerlaken-Restaurant mit Dreisternekoch. Guten Appetit!

Copyright © 2012 by Werner Karl

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Comments

  1. Na das hört sich ja mal sehr unterhaltsam an!!!! Hat wohl ein bisschen was von „Joe´s Appartment“? Auf jeden Fall ein Buch, was ich im Hinterkopf behalte, wenn ich mal wieder eine Aufmunterung brauche!
    Danke für die nette Rezi!
    Bine

  2. Habe gehört, die Nasa plant Roboter für Planetenlandungen nach dem Prinzip der Viecher zu konstruieren.

  3. Micha´s Kommentar verstehe ich nicht; wo steht was von Ureinwohnern?

    mgg
    galaxykarl 🙂

  4. Ach so, Ureinwohner anderer Planeten. Na, ob das eine so tolle Idee der NASA wäre?

    Das erinnert mich an David Gerrolds „Die biologische Invasion“; cool, aber leider in D nicht komplett erschienen (und in USA scheinbar auch nicht ganz).

    mgg
    galaxykarl 😉

  5. Kann man unter den Beiträgen einen auf Facebook teilen Button integrieren? Ich würde die Rezi gerne teilen, es ist aber echt unmöglich, da oben im Browser nicht der komplette Link angezeigt wird…

  6. Hi!

    Ein FB-Button wäre ein Verstoß gegen den Datenschutz.

    Die URL wird im Browser vollständig angezeigt, außer du hast bei dir etwas installiert oder eingestellt, was das verhindert. Halte ich für unwahrscheinlich.

    Wahrscheinlich ist dein Adressfeld einfach zu kurz, um die vollständige URL wiederzugeben. Zum testen einfach mal in das Feld klicken (dann sollte bei aktuellen Browsern automatisch die URL markiert sein) und mit Rechtsklick kopieren.

    Alternativ einfach ein Rechtsklick auf den dicken grünen Titel der Rezi und dann den Link (*nicht den Titel*) kopieren. Das geht auch.

    Sonniges und schönes Wochenende!
    ^^

  7. Das versteh ich jetzt echt nicht Günther. Machen sich dann tausende Seiten, die diesen Button benutzen strafbar? Ich teile total oft Inhalte von Websiten mit meinen Freunden, da ist dieser Inhalte auf Facebook teilen Button oder der Facebook-Login-Button für Kommentarfunktionen echt hilfreich. Kein Mensch sucht sich erst mühsam den Link zusammen um ihn dann irgendwo zu posten! Man könnte die Rezis hier mit diesen Funktionen wunderbar in soziale Netzwerke streuen. Diese Funktion vermisse ich hier echt! Ich kann die Inhalte nicht schnell über twitter/facebook oder g+ teilen. Ich finde das wäre echt eine Überlegen wert. Die Datenschutzbegründung erschließt sich mir nicht so ganz. Ich finde es höchst abschreckend vor jedem Kommentar meine E-Mail-Adresse auf der Seite hinterlassen zumüssen. Mal abgesehn davon, dass mich der Eingabecode nervt. So sehr ich für Entschleunigung im Leben bin – so sehr stört es mich, dass es mich immer verhältnismäßig viel Zeit kostet die Inhalte dieser Seite mit meinen (Facebook-)Freunden zu teilen.

    Gruß und ein sonniges Wochenende

  8. Ich kenne das auch nur so wie Yvonne. Würde mich daher ebefalls interessieren, ob wirklich tausende von Seiten, die das machen, gegen geltendes Recht verstoßen. Das wäre ja echt hammerhart und nicht zu verstehen.

  9. Ich verstehe das Problem immer noch nicht ganz. Ich bin doch ein mündiger Bürger. D.h. ich kann entscheiden, ob ich auf so einen Button klicke oder eben nicht. Mit einem entsprechenden Hinweis bei den Datenschutzbestimmung, die über die Verwendung sozialer Plugins informieren dürfte das Ganze doch kein Problem darstellen. Sollte man nicht jedem selbst überlassen, wie er mit seinen Daten umgeht? Zumal wir ja auch eine Facebook-Präsenz haben. Da erscheint es mir ein wenig scheinheilig den Facebook-Button auf der eigenen Website abzulehnen, wenn man innerhalb von Facebook eh eine Präsenz hat und somit das Vorgehen des Portals sowieso unterstützt. Des Weiteren brächte dieser Button enorme Vorteile bei der Verbreitung der Inhalte dieser Seite.

  10. Es ist ein Unterschied, ob ich einen Link setze oder ein Skript laufen lasse. Einen Link kann jedes FB-Mitglied problemlos setzen. Einen Hinweis auf die Datenschutzbestimmungen zu lesen dauert länger. Der Button bringt da keinen Vorteil, außer die eigene Bequemlichkeit zu bedienen.

    Und schlussendlich hast du Recht, mündige Bürger können selbst entscheide. Aber a) nicht jeder der mündig ist weiß über alles Bescheid und b) sind wir ebenfalls mündige Bürger. Und die Redaktion hat sich entschieden, hier kein FB-Skript laufen zu lassen und somit bereits im Vorfeld auf den Datenschutz zu achten.

    Und was heißt hier scheinheilig? Sollen wir etwa mit den Daten unserer User dafür bezahlen, dass wir auf FB sind, was wiederum die Mitgliederzahlen hochtreibt und damit den Aktienkurs von FB? Ich denke, das ist doch schon mehr als ausreichend. 🙂

  11. Ich verstehe nur Bahnhof. Wie machen das denn andere Blogs, die sich Trafik über FB holen, wenn nicht mit einem „Like“-Button? Und wie ist das zum Beispiel bei Amazon, da kann jeder Besucher auf Like klicken ohne dass eine Prüfung stattfindet. Macht sich Amazon strabar oder gehen die einfach über solche Rechtsprobleme hinweg, da die sowieso keiner verklagen würde? Klärt mich doch mal auf, warum Grosse Seiten etwas machen dürfen und kleine Seiten nicht? Das ist mir immer noch nicht klar. 🙁

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