Vom Liebesleben der Stechpalme

Maria Kolenda
Vom Liebesleben der Stechpalme

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1293-6
Roman
Erscheinungstermin: 09.Juli 2012
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
Fotos: © Aridula/ photocase.com sowie © Andrey Khrobostov – Photolia.com
Umfang: 281 Seiten, Taschenbuch

www.gmeiner-verlag.de
www.maria-kolenda.de

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Zur Autorin:

Maria Kolenda, geboren 1956 in Weißrussland, wuchs in Polen auf. Sie studierte polnische Philologie an der Universität in Wroclaw. Seit 1981 lebt sie in Berlin. Maria Kolenda arbeitet als Autorin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte Kurzprosa und zahlreiche Übersetzungen in deutschen und polnischen Literaturzeitschriften sowie Anthologien. „Vom Liebesleben der Stechpalme“ ist ihr erster Kriminalroman. Die Autorin ist Mitglied im VS Berlin und bei den Mörderischen Schwestern.

Zur Handlung:

Die Übersetzerin Valeska Lem ist frustriert: Zahlungskräftige Aufträge bleiben aus und ihr Liebesleben ist aus den Fugen geraten, seit die Anfang Vierzigjährige frisch geschieden ist. Unverhofft erlangt sie in ihrer missmutigen Lage jedoch einen interessanten Job, für welchen sie ausgefallene Liebesgeschichten für die Zeitung „Reisen mit Herz“ schreiben und dafür in ihrer polnischen Heimat recherchieren soll. Aus Mangel eines Fahrzeugs lässt sich Valeska von ihrem Nachbarn und selbsternannten Privatdetektiv Kurt überreden, mit ihm und ihrer Dogge Ben gemeinsam nach Polen zu reisen. Denn auch Kurt erhofft sich neue Anreize auf dieser Reise. In Polen trifft Valeska unverhofft auf ihre ehemalige Liebe Jan, der mittlerweile gut situiert und im Geschäftlichen gefestigt scheint. Valeska hofft auf eine Wiederbelebung der Beziehung, die sie jedoch schnell in Frage stellen muss, als ein Bauunternehmer im Ort ermordet wird und Jan unter Mordverdacht steht. Zumal sie ihm in ihrer Verliebtheit sehr schnell ein falsches Alibi bezeugt. In Ihren Recherchen zum beauftragten Artikel versucht sie, Licht in das Gewirr im Ort zu bringen und stellt eigene Nachforschungen an. Was sich aufgrund der skurrilen und sehr eigensinnigen Bewohner als nicht sehr einfach erweist. Und Valeska steckt schon mittendrin im Abenteuer …

Mein Fazit:

Das Buchcover und der Titel lassen schon eine witzige und skurrile Geschichte über eine deutsch – polnische Liebegeschichte erahnen. Gewürzt wird diese Geschichte mit einem Mordfall, einer adeligen anstehenden Hochzeit, einer faulen Dogge namens Ben, einer provokanten Zimmerwirtin sowie einem nach einer Liebschaft suchenden Nachbarn Kurt. Und dies alles spielt in Polen, wo der Kommunismus immer wieder noch mal leicht auf die Schippe genommen wird.
 
Maria Kolenda versteht es, mit Wortwitz und fast satirischen Einlagen eine spritzige Geschichte zu erzählen, die man in einem Rutsch durchlesen kann. Denn im eigentlichen Sinne geht es hier nicht um die Recherche einer Liebegeschichte, sondern um Valeska selbst und ihre Erfahrungen mit den Menschen sowie der Suche nach einem neuen Liebesglück. Dies wird mit einem zwinkernden Auge erzählt. Und am Ende der Geschichte erfährt man auch noch eine positive Wende in Valeskas Liebesleben!

Größeren Tiefgang erfährt man in diesem Buch nicht, aber man kann sich leicht und witzig unterhalten lassen. Meine Erwartungen an das Buch haben sich erfüllt. Die Geschichte hat mich sehr amüsiert, gerade als Urlaubslektüre eignet sich dieses Buch hervorragend.

Copyright © 2012 by Sandra Stockem

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