Was ich dich träumen lasse

Franziska Moll
Was ich dich träumen lasse

Loewe
ISBN 978-3-7855-7845-2
Jugendbuch
1. Auflage Januar  2014
Covergestaltung: Martina Kurz unter Verwendung von Bildern von
Shutterstock: tree © debra hughes, swift in flight  © Gallinago_media
und fotolia: mongolfiera © dolomies, montgolfiére © cedriccurvers,
blauer Himmel © SG- design, daisy © adimas
Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten
Altersempfehlung ab 14 Jahren

www.loewe-verlag.de

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Zur Autorin:

Franziska Moll lebt mit ihren Zwillingsmädchen in einem kleinen idyllischen Dorf in der Nähe von Köln. Nachdem sie schon mit drogenabhängigen Jugendlichen gearbeitet hatte, entdeckte sie das Schreiben für sich, lernte an der Internationalen Filmschule alles, was sie für ein gutes Drehbuch wissen musste und entwickelte Sitcoms und Filmideen. Doch erst, als sie sich entschloss, nur noch Romane zu verfassen, hatte sie endlich ihren absoluten Traumberuf gefunden. Eigene Verluste inspirierten sie zu „Was ich dich träumen lasse“ und bestärktem sie in der Hoffnung, dass aus jedem Schicksalsschlag auch etwas Gutes entstehen kann.

Zum Buch:

Elena und Rico sind glücklich und haben große Zukunftspläne. Bald ist ihr erster Jahrestag, doch das Leben holt die junge Liebe auf den Boden der Tatsachen zurück als Rico durch eine Unachtsamkeit in einen Unfall verwickelt wird und fortan im Koma liegt. Elena ist verzweifelt, denn Rico war ihr ein und alles. Ein lebenslustiger junger Mann, der Elena einfach mitgerissen hat und immer für sie da war. Elena klammert sich genau wie die Familie von Rico an die Hoffnung, dass Rico bald wieder aus dem Koma erwacht und alles wieder wird wie vorher. Elena spricht mit Rico, spielt ihm Musik vor und ist so oft es geht in seiner Nähe. Es gefällt ihr gar nicht, dass ihre Bemühungen von einem Krankenpfleger namens Tim belächelt werden, weil dieser der Auffassung ist, dass Rico gar nichts von dem mitbekommt, was seine Angehörigen veranstalten.

Als Elena eine von Rico geschriebene Liste mit zehn Dingen findet, die er unbedingt noch vor seinem Tode erleben wollte, macht sie sich daran die Liste abzuarbeiten. Auf den ersten Blick scheint es als ob Elena diese Dinge gar nicht erledigen kann ohne ihren Rico, aber das junge Mädchen entwickelt hier ganz einfallsreiche Ideen.

„Was ich dich träumen lasse“ ist ein sehr emotionaler und berührender Roman. Jeder kann sich vorstellen wie schrecklich es ist, wenn ein geliebter Mensch plötzlich im Koma liegt und jeder in dieser Situation wird sicherlich hoffen und bangen. Hier bangt der Leser um Elena und um Rico. In Rückblicken erfährt der Leser etwas über die Entstehung und den Verlauf der Beziehung zwischen Rico und Elena und kommt damit den Charakteren näher. Während Rico es im Leben immer leicht hatte und durchaus ein auf Anhieb vollkommen sympathischer Mensch ist, hat Elena einiges durchmachen müssen und das merkt man ihrem Charakter auch deutlich an. Sie ist nicht so offen, hin und wieder zickig und oft unnahbar.

Die Geschichte ist insgesamt sehr traurig. Sie liest sich zwar leicht, aber ich habe mich emotional gefühlt wie auf einer Achterbahnfahrt. Hier kommt man einfach nicht umhin über das Leben an sich nachzudenken. Die Botschaft, die in diesem Buch steckt wird jedenfalls sehr deutlich: Man sollte das Leben jeden Tag, jede Stunde und jede Minute genießen und sich nicht an Belanglosigkeiten aufhalten.

„Was ich dich träumen lasse“ ist eine Aufforderung zu leben und ein Buch, das nach dem Lesen noch lange die Gedanken prägt.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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