Zuckerguss

Anica Schriever
Zuckerguss

Ullstein
ISBN 978-3-548-28414-9
Liebe & Romantik / Belletristik
Erschienen: 14.12.2012
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur München
Titelabbildung: Blumenmuster: Finepic, München; Hamster:
Getty Images / ©  Dragan Todorovic 
Taschenbuch, 368 Seiten

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Die Autorin:

Anica Schriever, Jahrgang 1983, wollte bereits mit 14 Jahren Schriftstellerin werden. Trotzdem studierte sie nach dem Abitur erst einmal Geschichte und Germanistik in Hannover. Heute lebt sie mit ihrer Familie in ihrer Geburtsstadt Wismar. „Zuckerguss“ ist  ihr erster Roman, sie schreibt bereits an ihrem nächsten.

Das Buch:

Miriam Behrens hat mit ihrer Familie gebrochen. Seit 5 Jahren ist der Kontakt zu den Eltern dahin, denn Miriam wollte nicht, wie vom Vater gewünscht, die familieneigene Bäckerei übernehmen, sondern etwas anderes aus ihrem Leben machen. Was genau, das scheint sie jedoch auch bis heute, im zarten Alter von Ende zwanzig, nicht zu wissen. Zumindest hat sie, nachdem sich auch das begonnene BWL Studium als Fehltritt herausgestellt hat, mit einem Germanistik und Soziologiestudium begonnen und gerade ihren letzten Schein erhalten. Nun wäre die Anmeldung zur Magisterprüfung an der Reihe, aber was dann? Und jetzt steht auch noch ihre Schwester Eva vor der Tür und will sie anlässlich des fünfundfünfzigsten Geburtstages ihrer Mutter in den Schoß der Familie zurückholen. Dabei aber müsste Miriam zugeben, dass sie mit dem Studium nicht fertig ist, es also mit Karriere nicht weit her ist und sie mittlerweile auch von ihrem langjährigen Freund getrennt ist. Das wird nicht einfach, denn schließlich hat die junge Frau um sich herum ein großes Lügengebilde aufgebaut.

Um den Besuch in ihrer Heimatstadt Wismar kommt Miriam dennoch nicht herum, aber der Zufall will es, dass sie einen jungen Mann kennenlernt, der mehr oder weniger begeistert die Rolle des angeblichen Freundes übernimmt. Dumm nur, dass Miriam glaubt es handele sich um einen Touristen, David aber tatsächlich in Wismar lebt und bei den Einheimischen bekannt ist. Da sind Turbulenzen vorprogrammiert. Hinzu kommt noch, dass der junge Mann in Miriam Gefühle auslöst mit denen diese nichts anzufangen weiß und auch nicht umgehen kann.

Die Autorin Anica Schriever kann sich gut in die Rolle ihrer Protagonistin hineinversetzten, denn sie ist ungefähr im gleichen Alter und kommt aus eben dieser Stadt, in der die Handlung spielt. So spürt man förmlich auf jeder Seite die Verbundenheit mit dem Handlungsort Wismar, die auch tief im Herzen der Protagonistin Miriam verankert ist.

Mir persönlich ist Miriam etwas zu naiv für ihr Alter und viel zu unentschlossen. Über viele Seiten hinweg wollte ich sie einfach nur schütteln und ihr sagen sie solle sich jetzt endlich einmal entscheiden. Auf der anderen Seite konnte ich ihre Aufmüpfigkeit auch wiederum verstehen, denn wer möchte schon gerne von den Eltern den Lebensweg vordiktiert bekommen. Allerdings braucht diese Geschichte genau so eine unentschlossene Persönlichkeit um ihre Wirkung zu entfalten. Miriam schlittert von einer verrückten Situation in die nächste und verstrickt sich immer mehr in ihre Lügengeschichten. Selbst ihr bester Freund Olli und ihre beste Freundin Lissy schaffen es nicht, sie auf den richtigen Weg zu bringen, aber sie versuchen es.

Das Buch lebt von Miriams Wesen und auch wenn man mit ihrer Art zu leben nicht konform geht, so ist ihre Geschichte doch einfach herrlich verrückt und genau etwas für solche Leserinnen, die sich einfach nur unterhalten lassen wollen.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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