Baby, you can drive my car – Automobile Kunst

Chris van Uffelen
Baby, you can drive my car – Automobile Kunst

Belser Verlag, Stuttgart, 09/2013
HC im quadratischen Format
Sachbuch, Bildband, Kunst, Motorsport
ISBN 978-3-7630-2650-0
Titelgestaltung von pohl & rick Grafikdesign, Düsseldorf unter Verwendung eines Motivs von Roy Lichtenstein: „In the Car“
20 farbige Abbildungen im Innenteil aus verschiedenen Quellen

www.belser-verlag.de

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Das Automobil: ein Zeichen persönlicher Freiheit und Status-Symbol, von den Deutschen innig geliebt, aber nicht nur von ihnen allein. Vor rund 125 Jahren erblickte es das Licht der Welt, nachdem Carl Benz seinen Motorwagen als Patent anmeldete und wenig später Henry Ford die Serienproduktion einführte. Erstaunlich auch, wie schnell einige Fahrzeuge bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren, schafften verschiedene Modelle doch schon mehr als 200 km/h!

Für viele war das Auto lange unerschwinglich, und erst der Käfer und andere kleinere, vom Preis her familienfreundliche Marken machten es später für praktisch alle Bürger möglich, Besitzer eines Fahrzeugs zu werden. Zwar galoppieren inzwischen die Preise gewisser Marken wieder davon, aber noch nie waren die Straßen voller – Autos – als heute: angefangen bei alten, teilweise aufgemotzten Kleinwagen von Schülern, Azubis und Studenten, über unförmige Familien-Vans und SUVs bis hin zu eleganten Limousinen und gepflegten Sport-Cabrios, dazwischen auch immer mal ein liebevoll restaurierter Oldtimer.

Das Phänomen Automobil beschäftige sehr schnell auch die Künstler auf mannigfaltige Weise, wie der vorliegende Titel „Baby, you can drive my car“ (nach einem Song der Beatles) belegt. Mochte man dem lauten, qualmenden Wagen zunächst noch skeptisch, wenn nicht gar ablehnend gegenüberstehen, wie auf einer frühen Lithografie von Henry de Toulouse-Lautrec zu sehen, so posierten schon bald die Damen aus gehobenen Kreisen stolz vor ihrem Automobil für den Fotografen, und Tamara de Lempickas Selbstporträt im grünen Bugatti zählt zu den bekanntesten Motiven der Künstlerin.

Das Auto inspirierte aber noch zu vielem mehr: Crocheted Olek häkelt nicht nur Personen von Kopf bis Fuß ein sondern auch Autos. Rosemarie Trockel verwandelte ein Spielzeugauto in ein „Bürstenauto“. César stellte das würfelige Ende des Fahrzeugs nach der Schrottpresse aus. HA Schult verfrachtete einen mit goldener Farbe und Flügeln versehenen Wagen auf den Turm des Gebäudes Zeughausstraße 1 in Köln. Erwin Wurm beeindruckt mit einer echt fetten Karre. Das sind nur einige Beispiele für die sehenswerten Abbildungen, die von interessanten, oft humorigen Texten erläutert werden. Nach der Lektüre hat man große Lust, noch mehr solch ungewöhnliche Automobil-Kunst zu sehen, schließlich steckt in jedem Betrachter ein Auto-Liebhaber.

„Baby, you can drive my car“ ist ein unterhaltsames und interessantes, sehr schön illustriertes Kunst-Buch für alle, die Spaß am Automobil und (zivilisierten) Fahren haben.

Copyright © 2013 by Salzmann, Irene (IS)

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