Barks Onkel Dagobert 09

Disney Enterprises, Inc. (Hrsg.)
Carl Barks Onkel Dagobert 9

© Disney Enterprises, Inc., USA, 2011
Egmont Ehapa, Köln, 06/2011
HC-Album, Ehapa-Comic-Collection, Funny, History, Adventure, Fantasy, Krimi, Mystery, 9783770434763, 156/2495
Aus dem Amerikanischen von Dr. Erika Fuchs
Titelillustration und Zeichnungen von Carl Barks

www.ehapa-comic-collection.de

http://disney.go.com

Barks Onkel Dagobert 09

 

Das 9. Hardcover-Album mit Abenteuern von Dagobert Duck, geschrieben und gezeichnet von Carl Barks, wartet mit 24 überwiegend kürzeren Comics auf – einige sind sogar nur eine halbe Seite lang; die längste kommt auf 20 Seiten – aus den Jahren 1957 und 1961/62. Alle Erzählungen sind bereits im Laufe der Jahre in verschiedenen deutschen Disney-Publikationen veröffentlicht und nun für Sammler in einer schönen Ausgabe zusammengefasst worden.

Wie man es von Carl Barks gewohnt ist, spielen die Geschichten in vergangener Zeit, doch die Inhalte sind zeitlos, sodass man gar nicht merkt, das Tick, Trick und Track z. B. keine Playstation haben, dass es noch kein Handy oder Navi gibt (das ändert sich erst bei Kollegen späterer Jahre, ausgenommen Don Rosa), und Erfindungen, die teilweise heute keine Fantasie mehr sind, sieht man bloß bei Daniel Düsentrieb und seinen Kollegen in den Werkstätten.

Außerdem verstrickt er die Ducks, ihre Freunde und Feinde in aufregende Abenteuer, die sowohl in Onkel Dagoberts Vergangenheit, als auch in fantastische Welten stattfinden. Auf diese Weise sorgt Carl Barks für viel Abwechslung, da die gängigen Alltagskonflikte auf Dauer nicht fesseln könnten, ebenso wenig wie der xte Überfall durch die Panzerknacker auf den Geldspeicher oder Gundel Gaukeleys fortwährende magische Bemühungen, den Glückstaler in ihren Besitz zu bringen. Einige Motive werden zwar als Running Gag immer wieder verwendet, doch die Kombination mit SF, Fantasy und Mystery peppt die Ereignisse stets auf.

„Der große Treck“ bringt Dagobert und Dorette in den Wilden Westen. Schon früh müssen sie feststellen, dass sich jeder der Reisenden selbst der Nächste ist und auch für Geld nicht alles zu haben ist. Als Dagobert versehentlich auf einen Indianer schießt, kann er ihn – endlich! – mit Geld versöhnen, aber nicht für lange …

Die Ducks halten sich im Nahen Osten auf, weil Dagobert neue Geschäfte abschließen möchte. Dabei erliegen sie prompt dem „Zauber des Orients“. Dürfen sie ihren Augen überhaupt noch trauen, als der Vogel Rock auftaucht und sie wenig später Ali Babas Schatzhöhle finden?

Das „Glück und Glas“ Hand in Hand gehen können, erfreut Onkel Dagobert, denn sein neues Sicherheitsglas ist so stabil, dass er damit seinen Geldspeicher verkleidet und endlich sorgenlos Urlaub machen kann. Erwartungsgemäß beißen sich die Panzerknacker an dem Material die Zähne aus und geben schließlich auf. Anders Gundel Gaukeley: Sie geht der Sache auf den Grund, findet die Ducks und das einzige Mittel, dem selbst das Spezialglas nicht gewachsen ist.

Die fantasievollen Geschichten kann man immer wieder lesen und hat seinen Spaß daran. Sie sind außerdem zeichnerisch ansprechend umgesetzt und stecken voller kleiner Details. Die Übersetzung sorgt für den passenden Wortwitz, obwohl es gewiss nicht immer leicht war, eine deutsche Entsprechung zu (er-) finden. Gleich welchen Alters man ist, für Disney ist man nie zu jung oder zu alt. (IS)

Copyright © 2016 by Irene Salzmann (IS)

Titel bei Amazon.de
Titel bei Buch24.de
Titel bei eBook.de
Titel bei Booklooker.de

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.