Das Zeitalter der Keltenfürsten

das-zeitalter-der-keltenfurstenMartin Kuckenburg
Das Zeitalter der Keltenfürsten – Eine europäische Hochkultur

Klett-Cotta, Stuttgart, 02/2010
HC mit Schutzumschlag
Sachbuch, Kulturgeschichte, Archäologie
ISBN 978-3-608-94307-8
Titelgestaltung von Rothfos & Gabler, Hamburg unter Verwendung eines Fotos von akg images/Eric Lessing
Fotos, Abbildungen und Karten im Innenteil aus verschiedenen Quellen
Autorenfoto von Marijan Murat

www.klett-cotta.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Je nach Wissenschaft stehen ‚die Kelten’ für eine indogermanische Sprachgruppe, für Stämme mit denselben Bräuchen und Glaubensvorstellungen oder für materiell vergleichbare Siedlungsgemeinschaften. In den Quellen der Römer und Griechen wird hier nicht strikt getrennt. Die moderne Archäologie definiert als Kelten jene Volksgruppen, die während der Eisenzeit in der Region zwischen England/Irland und Nordspanien bis nach Anatolien siedelten und sich aus den bronzezeitlichen Kulturen Mitteleuropas entwickelten. Noch vor wenigen Jahrzehnten begrenzten die Wissenschaftler die keltische Kultur auf das linksrheinische Westeuropa, während man die rechtsrheinische Seite als germanisch (deutsch) betrachtete. Dass die Grenzen fließend und die keltische Einfluss-Sphären weitaus größer waren, belegen mittlerweile beeindruckende Gräberfunde bei Hochdorf/Stuttgart (1978), Glauberg/Frankfurt (1996) u. a. m., die zudem beweisen, dass diese Stämme nicht die Barbaren waren, die man lange in ihnen sah, dass ihre Kultur durchaus mit den damaligen Zivilisationen des Mittelmeerraumes konkurrieren konnte.

Dies betrachtete man zunächst als eine Folge des Handels und des kulturellen Austausches, da man zwischen keltischen Relikten reichliche griechische und römische Artefakte fand. Jüngere Forscher sind hingegen überzeugt, dass der Einfluss der Mittelmeervölker geringer war, als angenommen, da die Händler nicht so weit nach Norden und Westen vordrangen und sich ihre Waren durch Tausch/Geschenke innerhalb der Stämme weiter verbreiteten. In Konsequenz wurde zwar manches importiert, doch viele technische und wissenschaftliche Kenntnisse entwickelten die Kelten aus ihrer eigenen Kultur heraus, wobei ihnen z. B. reiche Erzvorkommen bei der Herstellung von Eisen zum Vorteil gereichten.

Martin Kuckenburg, Jahrgang 1955, studierte Vor-, Früh-, Urgeschichte und Völkerkunde in Tübingen und verfasste mehrere archäologische und kulturgeschichtliche Sachbücher. In „Das Zeitalter der Kelten“ setzt er sich mit der Geschichte der Erforschung dieser Volksstämme auseinander, die lange von Vorurteilen und Fehlinterpretationen belastet war, auch schon zur Zeit der Griechen und Römer. Dabei zieht er antike Quellen und spätere Geschichtswerke hinzu, um die Entwicklung bis zum heutigen Stand der Forschungen anhand von Zitaten aufzuzeigen. Dank jüngerer, Aufsehen erregender Funde in Gebieten, die man für ‚ur-germanisch’ gehalten hatte, wurden viele Behauptungen revidiert und das Bild der Kelten in ein neues Licht gerückt.

Der Autor beschreibt die Funde und die daraus resultierenden neuen Überlegungen sachlich, kompetent und gar nicht langweilig. Dadurch, dass die einzelnen Kapitel nicht allzu lang ausfallen und Überschriften den Inhalt der Texte andeuten, ist der Band auch für interessierte Laien nachvollziehbar und kurzweilig zu lesen. Für Auflockerung sorgen zahlreiche Fotos, Illustrationen und Karten in Schwarz-Weiß, sowie grau unterlegte Textstellen, die näher auf ein bestimmtes Thema eingehen.

„Das Zeitalter der Keltenfürsten“ ist ein aktuelles, sehr informatives Sachbuch, das über den Wandel des Bildes der Kelten – von Barbaren zu einer Hochkultur – berichtet und den momentanen Stand der Forschungen beschreibt. Der Band wendet sich an Schüler der Oberstufe und Lehrer, an Studenten der Geschichtswissenschaften und angehende Archäologen, sowie an alle kulturgeschichtlich und archäologisch interessierten Laien. Ein Verzeichnis mit weiterführender Literatur rundet den Einstiegsband in die Welt der Kelten ab. (3xPRT)

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

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