Gärten im Licht – Impressionisten und ihre Gärten

Stephanie Hauschild
Gärten im Licht – Impressionisten und ihre Gärten

Jan Thorbecke Verlag
in der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 08/2013
HC
Sachbuch, Bildband, Kunst & Natur/Garten
ISBN 978-3-7995-0421-8
Titelgestaltung von Finken & Bumiller, Stuttgart
unter Verwendung eines Motivs von Bridgeman Art – Claude Monet:
„Garten in Giverny“, 1895, Stiftung E. G. Bührle, Zürich
Fotos und Grafiken im Innenteil aus verschiedenen Quellen

www.thorbecke.de

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Der Impressionismus ist eine Epoche der Kunstgeschichte, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aufkam. Anders als ihre Kollegen verließen die Maler dieser Stilrichtung ihr Atelier, um vorzugsweise inmitten der Natur zu malen und die Flüchtigkeit des Moments einzufangen. Die wechselnden Lichtverhältnisse verlangten ein rasches Arbeiten, sodass sich die Bilder aus ‚dahingeworfenen‘ Punkten und Strichen zusammensetzen, die sich erst in der Entfernung zu erkennbaren Motiven arrangieren.

Das Malen im Freien machte die Künstler natürlich abhängig von der Witterung. Darum war es von Vorteil, einen Garten zu besitzen, um an einer geschützten Stelle die Staffelei aufbauen oder sie bei einem Wetterumschwung schnell ins Haus tragen zu können. Viele Maler legten selber ihre Gärten nach eigenen Vorstellungen in Hinblick auf Formen und Farben an bzw. ließen sie von Angestellten entsprechend herrichten und instandhalten. Andere, die kein großes Interesse an der Gartenarbeit hatten, wählten die üppige Natürlichkeit als Motiv.

In „Gärten im Licht“ stellt Stephanie Hauschild einige bekannte Vertreter der impressionistischen Malerei vor, darunter Claude Monet, Max Liebermann und Vincent van Gogh. Gezeigt und erklärt werden thematisch passend ausgewählte Gemälde und, soweit sie noch erhalten sind oder restauriert wurden, die Vorlagen, d. h., die privaten Gärten der Künstler, seltener Wintergärten und öffentliche Anlagen. Auch über deren Bedeutung, Gestaltung und Nutzung erfährt man viel Wissenswertes. Dabei beschränkt sich die Autorin auf Maler und Malerinnen, die hauptsächlich oder während einer längeren Schaffensperiode Blumen- und Gartenmotive mit Gebäuden und Personen abgebildet haben. Sie geht auch nur auf diesen Aspekt des Gesamtwerkes des jeweiligen Künstlers ein, interpretiert die Malereien und stellt Querverbindungen zwischen den Motiven und unterschiedlichen Lebensumständen des einzelnen her.

Praktisch auf jeder Seite findet sich ein Gemälde, ein Foto oder eine symbolträchtige Blumengrafik. Letztere wurden sorgfältig abgestimmt auf die vom Künstler abgebildeten Pflanzen und seine Lieblingsblumen. All diese vielen farbenprächtigen und wunderschönen Illustrationen lockern die Texte gelungen auf und verleihen dem Sachbuch Bildband-Qualität.

„Gärten im Licht“ wendet sich an einen Personenkreis, der sowohl Freude an der Malerei als auch an schönen Gärten hat, insbesondere an der Kombination aus beidem – und dabei informative Bildbände schätzt. Das Verzeichnis weiterführender Titel stellt eine wertvolle Ergänzung dar.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

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