Luchse – Jäger auf leisen Pfoten

Verlag J. Neumann-Neudamm (Hrsg.)
Luchse – Jäger auf leisen Pfoten

(sfbentry)
Verlag J. Neumann-Neudamm, Melsungen, 09/2012
HC im Großformat
Sachbuch, Bildband, Natur & Tier
ISBN 978-3-7888-1449-6
Titelgestaltung von Verlag J. Neumann-Neudamm unter Verwendung von Fotos von Erich Marek und Karl-Heinz Volkmar
Über 120 Farbfotos und Zeichnungen im Innenteil aus verschiedenen Quellen
Mit einem Vorwort von Christian-Peter Foet für das Forstamt Melsungen

www.neumann-neudamm.de

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Vor rund 180 Jahren galt der Luchs, Europas größte Katzenart, als in Deutschland ausgestorben. Der Glaube, er wäre ein Jagd- bzw. Nahrungskonkurrent für den Mensch, dazu sein Fleisch auf den Speisekarten und sein Pelz als begehrte Trophäe sorgten für seine gnadenlose Ausrottung. Erst seit kurzem werden Luchse wieder in den Wäldern beobachtet. Teils sind sie eingewandert, teils ausgewildert worden. Aufmerksame Spaziergänger können mit viel Glück dem eurasischen bzw. Nordluchs begegnen. Auf der iberischen Halbinsel ist außerdem der Pardelluchs heimisch. Außerhalb Europas trifft man auf den Kanada- und Rotluchs.

Der Luchs kann bis zu 70 cm hoch und 120 cm lang werden, dabei ein Gewicht von bis zu 25 kg erreichen. Er wird bis zu 17, in Gefangenschaft 25 Jahre alt. Für gewöhnlich ist der Luchs ein Einzelgänger und nur während der Ranzzeit, die etwa von Ende Februar bis Anfang April dauert, gesellig. Nach einer Tragzeit von zehn Wochen bringt das Weibchen bis zu 6 blinde Junge zur Welt und zieht sie allein auf. In der nächsten Ranzzeit löst sich der Familienverband auf; die weiblichen Jungtiere suchen sich ab einem Alter von 22, die männlichen von 33 Monaten Partner. Der Luchs ist dämmerungsaktiv und ernährt sich ausschließlich von Fleisch: kleine Tiere bis hin zum Hirsch, in Notzeiten auch von Aas. Für den Mensch stellt er keine Bedrohung dar, doch ist umgekehrt sein Bestand nicht gesichert, da die Verkehrswege seine Reviere zerschneiden, ihn Nahrungsmangel, eine hohe Sterblichkeitsquote bei Jungtieren und Krankheiten bedrohen.

„Luchse – Jäger auf leisen Pfoten“ gefällt vor allem durch die großartigen Naturaufnahmen, die wenigstens die doppelte Größe einer Kreditkarte haben, meist jedoch zwei Seiten belegen. Die kurzen, sachlichen Texte sind auf weißem oder schwarzem Untergrund hinzugefügt, seltener in ein Foto integriert. Die Schrift lässt sich auch vor einem etwas lebhafteren Hintergrund gut lesen. Die Informationen sind leicht verständlich, so dass auch interessierte Kinder und Jugendliche dem Band viel Wissenswertes entnehmen können. Der Titel ist an Natur- und Tierfreunde und an Sammler schöner Foto-Bildbände adressiert. Gefällt „Luchse“, findet man im Verlag J. Neumann-Neudamm weitere empfehlenswerte Bücher, die ähnlich ansprechend gestaltet wurden, über „Wölfe“, „Füchse“, „Waschbären“ u. a.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

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