Mona Lisa forever: Ikone – Vorbild – Inspiration

Thomas R. Hoffmann
Mona Lisa forever: Ikone – Vorbild – Inspiration

Belser Verlag, Stuttgart, 09/2014
HC im quadratischen Format
Sachbuch, Bildband, Kunst
ISBN 978-3-7630-2683-8
Titelmotiv von Leonardo da Vinci, Mona Lisa (Ausschnitt), um 1503, Öl/Holz, 76,8 x 53 cm, Musée de Louvre, Paris
24 Abbildungen im Innenteil aus verschiedenen Quellen
Autorenfoto von Helen Nicolaj

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Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ gilt als eines der faszinierendsten Gemälde überhaupt, rankt sich doch eine eigene Geschichte, vermischt mit vielen Spekulationen, um das Bild. Für „La Gioconda“ (= „die Heitere“) soll die Florentinerin Lisa del Giocondo Modell gesessen haben, eine Theorie, an der die meisten Forscher festhalten, obwohl auch andere Namen im Umlauf sind, darunter der von Jacopo Saltarelli alias „il Salai“ (franz.: „mon Salai“ → „Mona Lisa“), zu dem, so die Gerüchte, da Vinci eine homosexuelle Beziehung unterhielt.

Da Vinci behielt dieses Bild und verkaufte es erst kurz vor seinem Tod an König Franz I. Nach der französischen Revolution gelangte es in das Schlafzimmer Napoleons und anschließend in den Louvre. 1911 wurde die „Mona Lisa“ von einem italienischen Handwerker gestohlen, der sie ‚für einen entsprechenden Unkostenbeitrag nach Hause bringen‘ wollte. Er wurde 1913 verhaftet und das Bild an den Louvre zurückgegeben. Bis zur Aufklärung des Falles stand sogar Pablo Picasso unter Diebstahlverdacht. Zwei Mal wurde von Besuchern der Ausstellung versucht, das Bild zu zerstören. Seither wird es hinter Panzerglas aufbewahrt.

Die „Mona Lisa“ regte in rund 500 Jahren zahlreiche andere Künstler an, Bilder nach ihrer Vorlage bzw. ihrem Vorbild zu malen, teils relativ getreu, teils verfremdet, und sogar in der Werbung kam das Motiv zum Einsatz. Thomas R. Hoffmann erzählt auf unterhaltsame und informative Weise in kurzen Texten mehr über das berühmte Gemälde und seine Kopisten, zu denen namhafte Maler wie Raffael, Peter Paul Rubens, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Andy Warhol und die „Pizza Hut“-Werbung zählen. Die dazu gehörenden Abbildungen nehmen stets die ganze gegenüberliegende Seite ein, und jeder Betrachter kann sich selbst von der mehr oder minder vorhandenen Ähnlichkeit überzeugen und darüber nachdenken, was der jeweilige Künstler damit wohl bezweckt haben mag.

„Mona Lisa forever“ ist ein kurzweiliger, interessanter Bildband, der beweist, dass Kunst überhaupt nicht langweilig ist, sondern dass viele Malereien eine spannende Geschichte erzählen können.

Copyright © 2014 by Irene Salzmann (IS)

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