6, 7, 8 Gute Nacht

Michael Roher
6, 7, 8 Gute Nacht

Verlag Luftschacht, 2011
ISBN 978-3-902373-91-5
Bilderbuch
Illustrationen Michael Roher
Umfang 24 Seiten

www.luftschacht.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Michael Roher wurde im Jahre 1980 in Niederösterreich geboren. Er machte in Wien seine Ausbildung zum Sozialpädagogen. Seine Liebe zum Zirkus, zum Zeichnen und Gestalten sowie zur Arbeit mit Menschen spiegelt sich in seine Tätigkeiten und Projekte wieder. Für seine Kinderbücher hat er bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Zum Buch

In diesem Buch geht es um Geschichten rund um das Thema “Gute Nacht sagen”. Sie werden in kurzen Reimen erzählt und durch Illustrationen untermalt und weitererzählt. Das Buch enthält 11 “Gute Nacht” und eine “Guten Morgen” Geschichte zum Abschluss. Die Geschichten sind durch das gemeinsame Thema miteinander verbunden, stehen aber für sich und können einzeln gelesen und erzählt werden.

Fazit

Das Thema Gute Nacht, wurde konsequent durch das ganze Buch weitergeführt. Die Illustrationen waren sehr abstrakt und die Reime teilweise sehr schwergängig. Der Illustrationsstil an sich war eher collagenartig und ist nicht leicht verständlich für Kinder. Immer wieder auftauchende Naturmaterialien und Collageausschnitte aus Zeitung begleiteten einen allerdings durch das gesamte Buch, sodass auf jeder Seite wieder etwas Bekanntes zu finden war. Das Buch lässt viel Freiraum, um sich eigene Geschichten auszudenken und Geschichten weiterzuträumen. Als etwas drückend hingegen fand ich die gedeckten Farben in Erdtönen. Eine Eignung für Erstleser weißt das Buch leider auch nicht auf, dazu sind die Reime einfach zu schwergängig und die in Reimen erzählten Geschichten etwas zu skurril. Ein Bilderbuch, das auf jeden Fall vorgelesen werden sollte und noch der ein oder anderen Erklärung eines Erwachsenen bedarf.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Comments

  1. Ich habe Emails von drei Studentinnen erhalten, die gerade auf Grundschullehramt studieren und dieses Buch zu Studienzwecken miteinander gelesen haben. Hier die drei Aussagen. In diesem Ausnahmefall aber anonym. Wir wollen ja den baldigen Lehrerinnen nicht die Chance auf eine Lehrerstelle vermiesen.

    Auszug aus den Emails:
    Zitat 1: „… bekam einen ganzen Blumenstrauß an negativen Bemerken zurück. Da war von gruselig bis inhaltslos alles dabei.“
    Zitat 2: „Ja, wenn ich will, das ein Kind Albträume bekommt, dann les ich ihm das vor dem Schlafengehen vor.“
    Zitat 3: „Die Bilder sind echt gruselig und viel zu abstrakt für Kinder“
    Zitat 4: „Die Reime sind ja schon echt holprig – reim dich oder ich fress dich – war das das Motto?“

    Ich finde, dass hier unsere Rezensentin sehr – äh … zurückhaltend war und sogar noch einige gute Punkte gefunden hat.

    Wir haben an anderer Stelle schon des Öfteren erwähnt, dass wir hier völlig demokratisch sind und den einzelnen Rezensenten absolute Freiheit lassen. Ein Lob ist ein Lob, ein Verriss ist ein Verriss. Der Wahrheit nicht entsprechende Lobhudelei ist genauso wenig sinnvoll, wie ungerechtfertigte Kritik. Und ja, Rezis sind immer subjektiv. Das wissen unsere Besucher/Leser und schätzen diese Offenheit. Alles andere wäre Eingeschleime bei den Verlagen und wir würden mit so einem Verhalten unsere eigene Daseinsberechtigung untergraben.

    Und außerdem gilt auch im Verlagsgeschäft die alte Journalistenregel: „Worüber nicht berichtet wurde, hat nicht stattgefunden.“ Bei 300.000 Neuerscheinungen pro Jahr ist es nicht einfach, als einzelnes Buch von einer relevanten Masse wahrgenommen werden.

    Wir posten hier seit vielen Jahren 2-3 Rezis TÄGLICH! Das macht schlappe 700 bis 1.000 Rezis pro Jahr, mit Cover, Links und allen Buchdaten. Und das quer über alle Genre.

    An dieser Stelle mal wieder ein – längst überfälliges – offizielles Lob an unsere Rezensenten-Truppe. Wir sind froh, dass wir euch haben und ihr so fleißig seid. Bitte, macht weiter so.

    Mit galaktischen Grüßen
    euer äußerst zufriedener Boss
    nein, nicht der Hugo, sondern der
    galaxykarl ;-))

  2. P.S. zu obigem Kommentar:

    Unser Respekt und unsere konsequente Beachtung des deutschen Urheberrechtes geht sogar so weit, dass wir grammatikalische und rechtschreiberische Fehler in den Rezis NICHT korrigieren! Ich hätte nur eine Bitte (haha, meine Lobeshymnen haben doch immer einen Haken): Es spricht nichts dagegen, eben solche Fehlerchen durch die Verwendung der Rechtschreibfunktion zu minimieren, von Ausschließen wage ich ja gar nicht zu reden.

    Vielen Dank schon mal im voraus
    mgg
    galaxykarl 😉

  3. Habt Ihr denn diesen Zusammenhang mal dem Verlag vorgetragen und wenn ja, was sagen die denn dazu und was vielleicht sogar Michael Roher, der Autor. Könnte man den denn nicht auch in diese Diskussion mit einbringen. Könnt Ihr vielleicht in Kontakt mit ihm treten und in damit konfrotieren? Wäre doch eine interessante Sache, oder? Vielleicht hat er ja eine ganz andere Sichweise auf sein Buch und würde das hier gerne diskutieren?

  4. Liebe Karin,

    der Verlag hat sich bei uns sogar beschwert und die weitere Zusammenarbeit als beendet erklärt.
    Der Autor hat sich bislang noch nicht geäußert. Wir wollen ja niemand fertig machen, beileibe nicht.

    Aber wir sind ein freies Land und die freie Meinungsäußerung muss und darf erlaubt sein, solange man sich nicht diskriminierend, diffamierend und sonstwie extremistisch, sexistisch usw. äußert.

    Und es war noch nie sinnvoll, auf so eine Kritik – in diesem Falle sogar eine recht rücksichtsvolle – mimosenhaft zu reagieren. Was soll´s, lieber ein Verlag weniger, als sich selbst verleugnen und sich das Rückgrat verbiegen.

    mgg
    galaxykarl 😉

  5. Schreibt doch mal den Autor und fragt ihn, was er dazu sagt, vielleicht kann man ihn über das Internet erreichen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.