Der Grüffelo

Axel Scheffler und Julia Donaldson
Der Grüffelo

The Gruffalo (1999)
Beltz & Gelberg Verlag
ISBN 978-3-407-79230-3
Bilderbuch
Erschienen 1999
Übersetzer Monika Osberghaus
Umschlaggestaltung
Illustrationen Axel Scheffler
Umfang

www.beltz.de
www.grueffelo.de

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Autorenporträt

Julia Donaldson, geboren 1948 in London, lebt als freie Schriftstellerin mit ihrer Familie in Glasgow. Sie studierte Theaterwissenschaften und Französisch an der University of Bristol und arbeitete danach als Lektorin, Journalistin und Lehrerin. Schon als Kind liebte sie Gedichte und dachte sich eigene Theaterstücke aus. Jahre später, nach dem Studium, tourte sie dann mit ihrem Mann Malcolm als Straßenmusiker durch Europa. Seitdem schreibt sie eigene Lieder, damals vor allem für das Kinderfernsehen.

Ihre Karriere als Autorin begann mit dem Lied »A Squash and A Squeeze«, das sie 1993 auch als Bilderbuch veröffentlichte – mit Bildern von Axel Scheffler (dt. »Mein Haus ist zu eng und zu klein«). Seither hat sie zusammen mit dem Illustrator Axel Scheffler über 15 Bilderbücher veröffentlicht, darunter auch der Bestseller »Der Grüffelo«, der in mehr als 30 Sprachen übersetzt, und in England mit dem renommierten Smarties Prize ausgezeichnet wurde. »Donaldson und Scheffler gehören zu den Größten der Kinderbuchliteratur.« SZ

Bei Beltz & Gelberg erschienen neben ihren Bilderbüchern auch ihre Romane für Kinder wie »Prinzessin Spiegelschön« und, ebenfalls von Scheffler illustriert, »Der kleine Dinosaurier« und »Das Riesenmädchen und die Minipopps«. (Quelle: Beltz)

Illustrator

Axel Scheffler wurde 1957 in Hamburg geboren und lebt heute als Illustrator in London. Er studierte Kunstgeschichte in Hamburg („davon ist nix hängen geblieben“), gewann (nach eigenen Vita-Angaben) 1978 bei einem Zeichenwettbewerb eine lila Plüschkuh, 1981 ein Kopfkissen (mit Entendaunen) und absolvierte 1982 bis 1985 ein Grafik-Studium im englischen Corsham bei Bath.

Seine Cartoons, Illustrationen und satirischen Gelegenheitsbilder sind mit rätselhaften Tieren garniert, dazu lebensnah mit Affen, Hühnern, Schweinen, Hasen und dicknasigen Personen unterschiedlicher Herkunft. Als er noch klein war, wollte er Tierforscher werden – was er denn wohl auf seine Art geworden ist. Gibt es für ihn Vorbilder? Klar, die gibt es. Er sagt gern, wen er besonders mag: natürlich Saul Steinberg, auch Ungerer, Sempé, Gorey, William Steig. Das sind so zusagen die „Altmeister“. Auch F.K. Waechter, Erlbruch und Rotraut Susanne Berner erwähnt er gerne. Seine Bilderwelt ist eigenartig genug, um sich jeglicher Einordnung widersetzen zu können.

Neben Bilderbuchillustrationen schafft er auch Zeichnungen für Magazine und Zeitschriften sowie für die Werbung. Heute gehört Axel Scheffler zu den bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchillustratoren. Bei Beltz & Gelberg sind bereits viele seiner Bücher erschienen. Besonders erfolgreich ist seine Zusammenarbeit mit der englischen Autorin Julia Donaldson, mit der er unter anderem das Bilderbuch „Der Grüffelo“ entwickelte. Hierfür wurden die beiden Künstler mit dem renommierten britischen Smarties-Preis ausgezeichnet.  (Quelle: Beltz)

Zum Buch

Die kleine Maus geht im Wald spazieren. Doch der Wald steckt voller Gefahren. So begegnet die Maus dem Fuchs, der sie in seinen Bau locken möchte oder der Eule, die möchte, dass sie diese auf einen Tee begleitet. Auch die Schlange hat nichts Gutes im Sinn, als sie die Maus zum Schlangen-Mäuse-Fest einladen möchte. Doch die kleine Maus ist nicht dumm und hat viel Fantasie: Schnell erfindet sie einen gar furchterregenden Freund, der all ihre Fressfeinde in die Flucht schlägt. Zu dumm, dass aus einer Fantasiegestalt auf einmal Realität wird …

Fazit

Ich hatte schon viel über das Buch “Der Grüffelo” gelesen und wollte mich nun einmal selbst von dem Buch überzeugen. Das Buch ist auch schon für das frühe Lesen geeignet: Kurze Sätze, richtig gesetzte Zeilenumbrüche und große Schrift erleichtern das Erstlesen. Auch kann das Buch mit den gereimten Sätzen das Bewusstsein für Sprache fördern und spricht Kinder in besonderer Weise an. Die Bilder unterstützen den Inhalt des Textes gekonnt, sind dabei aber nicht überladen oder greifen auf Zeichenschemata von Kaufhausbilderbüchern zurück. Vielmehr erscheinen hier die Tiere, wie sie wirklich sind : Fressfeinde treten sich auch als Fressfeinde gegenüber und vermeiden ein allzu verzehrtes Bild der Gegebenheiten in der Natur. Die Geschichte an sich ist gut dazu geeignet, dass sich Kinder mit ihr auseinandersetzen. Die kleine Maus ist eine hervorragende Identifikationsfigur, da sie in einer Situation steckt, die viele Kinder so schon einmal erlebt haben. Die Betonung der besonderen Rolle von Fantasie und Einfallsreichtum im Gegensatz zu Stärke und Schnelligkeit dürfte gerade die jüngeren Schüler ansprechen. Ich werde das Bilderbuch bestimmt einmal zum Lesen in Klasse 1 und 2 einsetzten.

Ein rundum gelungenes Bilderbuch, das die Leseecken von Kinderzimmern, Kindergärten und Grundschulen wunderbar bereichert.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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