Der kleine Drache Theodor

Alex Cousseau
Der kleine Drache Theodor

Charles à l’école des dragons (2010)
Knesebeck Verlag
ISBN 978-3-86873-378-5
Bilderbuch
Erschienen 2011
Übersetzer: Ingrid Ickler
Illustrationen: Philippe-Henri Turin
Umfang: 48 Seiten

www.knesebeck-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Autorenporträt

Alex Cousseau, geboren 1974 in Brest, studierte Filmwissenschaften und bildende Kunst. Seit 2004 schreibt er Kinder- und Jugendbücher. Er lebt und arbeitet in der Bretagne.

Zum Buch

Theodor ist anders, als alle anderen kleinen Drachen. Zwar geht er auch in die Drachenschule, aber er ist nicht so begeistert von den Fächern wie seine Mitschüler. Im fällt das Feuerspeien und Fliegen sichtlich schwer. Lieber schreibt Theodor schöne Gedichte in sein Heft, als dieses in Flammen aufgehen zu lassen. Auch sein Aussehen passt nicht zu dem der anderen kleinen Drachen. Seine Flügel sind viel zu lang und schleifen auf dem Boden. Fast genauso schlimm sind seine Füße, riesengroß und furchtbar unpraktisch. Deshalb steht er andauernd seinen Mitschülern auf den Zehen und wird in die letzte Reihe verbannt. Seine Lehrerin weiß auch nicht mehr, was sie mit Theodor tun soll. Dieser fühlt sich von allen Anderen ausgeschlossen und beschließt wegzulaufen. Doch dieses Abenteuer endet mit einer wirklichen Überraschung, bei dem ihm ein unscheinbarer Freund zur Hilfe eilt…

Fazit

Das Buch ist wunderbar illustriert und der Text des Buches unterstützt die Wirkung der Illustrationen. Für Kinder wichtige Themen, wie Stärken und Schwächen, Einsamkeit und Anerkennung, sowie Akzeptanz der eigenen Fehler, werden in diesem Buch angesprochen. Der Text eignet sich gut zum Vorlesen und die Bilder bieten viel zum Entdecken. Theodor ist eine Figur, mit der sich viele Kinder gut identifizieren können und die Geschichte eröffnet viele Redeanlässe für Eltern und Kinder.  Die Aufteilung des Buches ist übersichtlich und auch die Schrift ist ausreichend groß zum Selbstlesen. Allerdings eignen sich der anspruchsvolle Text, die teilweise verschachtelten Sätze und die eingeschobenen Gedichte nur für erfahrenere Leser und verwirren Kinder im Erstlesealter. Die Geschichte an sich, eignet sich aber gut für den Einsatz in der Grundschule, bietet Anlässe zur Kommunikation, zum Weiterschreiben und regt die Fantasie der Kinder an. Beim Vorlesen können sich die Kinder voll und ganz in der Geschichte verlieren und mit dem kleinen Drachen mitfiebern. Hier stören weder die Gedichte noch die verschachtelten Sätze.

Insgesamt ein gutes Vorlesebuch mit einer runden Geschichte, welches viele Möglichkeiten für Eltern und Kinder bietet.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

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