Das Zauberer Handbuch

Michael Peinkofer
Das Zauberer Handbuch

Piper Verlag
ISBN 978-3-492-26791-5
Bildung, Sachbuch
Erschienen 2012
Titelbild Alan Lathwell
Umschlaggestaltung Guter Punkt, München
Umfang 332 Seiten

www.piper-verlag.de
www.michael-peinkofer.de

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Autorenporträt

Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikations-wissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seiner Serie um die »Orks« avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasy-Autoren Deutschlands. Seine Romane um »Die Zauberer« wurden zu Bestsellern. 2012 hat Michael Peinkofers neue Trilogie um das Schicksal der »Splitterwelten« begonnen.

Zum Buch

Michael Peinkofer beschreibt, gegliedert in 5 verschiedenen Kapitel mit einer unterschiedlichen Anzahl von Unterkapiteln die Entstehung eines Romans von der Pike an. Hierbei berichtet er meist aus seinen persönlichen Erfahrungen heraus, wie er gleich zu Anfang des Buches deutlich macht. Er beginnt bei den Vorbereitungen, wie etwa die Erstellung einer Grobskizze des Handlungsaufbaus bis hin zur Skizzierung der Figuren und führt hierdurch in den Schreibprozess ein. Daran anknüpfend erfolgt eine Einordnung des Fantasyromans, bei dem sowohl auf den Aufbau, im Sinne des klassischen Dramas, wie auch auf Archetypen eingegangen wird. Erst danach wird zur Ausgestaltung des Romans übergegangen, in Szenen und Perspektivfragen eingeführt, sowie auf grundlegende stilistische Mittel und Dialogführung eingegangen. Anschließend wird noch kurz darüber aufgeklärt, mit welchem Personenkreis sich der werdende Autor herumschlagen muss oder darf, um dann damit abzuschließen, wie man am besten sein Buch an den Mann (in diesem Fall der Agent) oder an einen Verlag bringt. Durchdrungen ist der ganze Band nicht nur von Szenen aus seinen eigenen Büchern, sondern auch von Rückbezügen auf Tolkien und Star Wars.

Fazit

Das Buch war ein guter Ratgeber für den Einstieg ins Schreiben. Allerdings wurde ich nicht mit ihm warm. Das lag nicht am Schreibstil, denn der war sehr gut und auch nicht daran, dass es an praktischen Beispielen zur Veranschaulichung gemangelt hätte, sondern einfach an mir selbst und meiner Persönlichkeit als Schreiber. Zum einen hätte ich bei jedem Kapitel mehr gewollt, was aber eine kurze Einführung einfach nicht liefern kann und zum anderen passte der Ratgeber nicht zur Grundstruktur meines eigenen Schreibens. Ich bin einfach kein Plotter. Allerdings habe ich auch noch nie die Ansprüche an mich selbst gestellt einen ganzen Roman zu verfassen, vielmehr lebe ich immer in den einzelnen Momenten mit meinen Charakteren auf. Für jemanden allerdings, der den Anspruch an sich hat, einen Roman zu verfassen und dem das Plotten, mit Kapitelstrukturierung liegt, für den ist das Buch Gold wert. Nach dieser kurzen Einführung ins Schreiben weiß man nämlich genau, wo man noch tiefer bohren und mehr Wissen sammeln muss: Sei es bezüglich des Erzählstils oder des Dialogschreibens. Besonders gut gefiel mir, dass am Ende des Romans noch eine kurze Literaturliste zu finden war – da werde ich mir so manchen Band einmal zur Vertiefung zu Gemüte führen.

Ein gutes Einstiegswerk für werdende Autoren, die sich mit dem Plotten nicht allzu schwer tun.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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