Erfinder! – Die großartigsten Genies aller Zeiten

Deborah Kespert
Erfinder! – Die großartigsten Genies aller Zeiten

Genius!, GB, 2015
Moses. Verlag, Kempen, 07/2015
HC, Kinderbuch, Sachbuch, Naturwissenschaften, Geschichte, 978-3-89777-827-6, 96/1495
Aus dem Englischen von Tim Schönemann
Titelgestaltung von Karen Wilks unter Verwendung mehrerer Motive aus verschiedenen Quellen
Fotos und Abbildungen im Innenteil aus verschiedenen Quellen

www.moses-verlag.de

Erfinder!

Welche Erfindungen im Laufe der Menschheitsgeschichte waren wohl die wichtigsten? Wo, wann und von wem wurden sie entwickelt? Was macht gerade diese Neuerungen so bedeutsam? Mit welchen Problemen mussten die Erfinder kämpfen? – Das sind die Fragen, denen Deborah Kespert in „Erfinder! – Die großartigsten Genies aller Zeiten“ kurz und prägnant nachgeht.

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Eingangs findet sich eine Übersicht, die mit dem Rad, das ca. 3500 v. Chr. erfunden wurde, beginnt und bis ins Jahr 2014 reicht, in dem das DNA-Toolkit entwickelt wurde. Berücksichtigt wurden Erfindungen aus den verschiedensten Bereichen. Einige davon werden im Anschluss näher erläutert auf vier bis sechs Seiten, die reichlich mit Illustrationen versehen sind, sodass auch jüngere Leser nicht von einem Zuviel an Text erschlagen werden.

Die Auswahl der Erfindungen ist natürlich nicht umfassend und willkürlich. Ein anderer Autor hätte wohl die eine oder andere Entwicklung für wichtiger befunden. Trotzdem ist es eine interessante Mischung, die Bekanntes und weniger Bekanntes nebst ihren Erfindern und deren Lebensumstände vorstellt.

Beispielsweise wurde das erste Seismoskop in China von Zhang Heng entwickelt. Von Leonardo da Vinci liegen Konstruktionspläne für Hubschrauber und anderes technisches Gerät vor, das erst Jahrhunderte später realisiert wurde. Die Brüder Lumière schufen die Grundlagen für das Kino durch den Kinemathograph. Tim Berners-Lee gilt als der Erfinder des World Wide Web. Carl Benz ließ den ersten Motorwagen patentieren. Niemand kann leugnen, dass all diese Erfindungen sich auf das Leben der Menschen nachhaltig auswirkten.

Für wissbegierige Kinder ab ca. 10 Jahre ist es äußerst spannend, über diese Dinge zu lesen, die ihnen von den Eltern vielleicht nicht so verständlich erklärt werden können, wie es nötig wäre. Die Autorin beschreibt die Erfindungen nicht zu kompliziert, aber doch anspruchsvoll genug, dass sich die Zielgruppe ernst genommen und sachlich informiert fühlt. Die Abbildungen veranschaulichen die Ausführungen.

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Von daher kann man diesen Band uneingeschränkt jungen Lesern empfehlen, ebenso den Schulbibliotheken als ergänzende, anschauliche und altersgerecht aufgebaute Lektüre für Schüler ab etwa der 3. bis zur 7. Klasse.

Copyright © 2016 by Irene Salzmann (IS)

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