Wie man einen verdammt guten Roman schreibt – Teil 2

James N. Frey
Wie man einen verdammt guten Roman schreibt – Teil 2
Anleitungen zum spannenden Erzählen für Fortgeschrittene

Emons, 2010 (Neuauflage)
ISBN 978-3-89705-128-7
Übersetzt von Ellen Schlootz
Hardcover
Umfang 197 Seiten
Umschlaggestaltung: Ulrike Strunden

www.emons-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

In seinem ersten Teil beschrieb James N. Frey die wichtigsten Grundregeln, bei deren Beachtung am Ende ein spannender Roman stehen kann. Doch das Handwerk Schreiben ist trotz oder gerade wegen vorausgesetztem Talent des Autors, doch umfangreicher an Grundlagen und Aspekten, als das ein Buch darüber gereicht hätte.

„Der fiktive Traum und wie man ihn herbeiführt“ (1), (3) „Von Schwächlingen und Verrückten: Unvergessliche Figuren schaffen“, (4) „Prämissen für Fortgeschrittene“ und weitere Themen führen konsequent das weiter, was der erste Teil versprochen – und gehalten hatte. Meine Lieblingsabschnitte: (6) „Über Stimmen, oder das WER das die Geschichte erzählt“, (8) „Die sieben Todsünden“ und natürlich (9) „Schreiben mit Leidenschaft“.

Die Kunst, jedem seiner Protagonisten eine eigene Stimme zu verleihen, die nicht identisch mit der des Autors ist, dürfte jedem bekannt sein, der mehr als eine Person in seinen Roman agieren lässt. Und dass Leidenschaft zum Schreibhandwerk gehört, dürfte klar sein, ohne geht es nicht. Aber wie schaffe ich es, diese Leidenschaft im Zaum zu halten, gezielt einzusetzen und nicht auf alle Romanfiguren zu übertragen?

Fazit:
Das Beste an Frey ist, dass er nicht oberlehrerhaft in schlauen Ratschlägen schwelgt, sondern konkret den Finger in die Wunde legt, Beispiele bringt und Variationen anbietet. Teil 2 hat einen festen Platz in meinem Regal gefunden.

Copyright © 2011 by Werner Karl

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