Guttenberg Biographie

Eckart Lohse und Markus Wehner
Guttenberg Biographie

Audio media Verlag München, 2011
CD Wissen
Hörbuch, 6 CD´s, gekürzte Lesung
ISBN 978-3-86804-195-8
Hördauer ca. 468 min.
Biographie, Politik, Zeitgeschehen
Sprecher: Michael Schwarzmaier

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Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Um gleich zu Beginn keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich bin kein Sympathisant, Parteimitglied oder Wähler der CSU, sondern der so genannte politische Gegner. Und um einen weiteren Punkt vorwegzunehmen: Ich finde diese Art von Journalismus schlichtweg zum Kotzen. Wenn ich dadurch dem Audio Media Verlag keinen Gefallen tue, dann tut es mir leid, aber es ist so. Warum? Na, dann lesen Sie mal schön weiter.

Was passt uns an unseren Politikern nicht? Warum wird überall und zu jeder Zeit eine zunehmende Politikverdrossenheit festgestellt und bedauert? Warum sinken von Wahl zu Wahl die Zahlen der wählenden Bürger?

Weil wir es leid sind als dummes Stimmvieh betrachtet zu werden, dem man vor der Wahl alles Mögliche verspricht, weil wir es über haben, dass Politiker nach der Wahl gar nichts tun oder sogar das genaue Gegenteil. Und das seit Jahrzehnten. Wir haben die Schnauze voll von kohlscher Aussitztaktik, gleichnamiger Störrigkeit, kriminellen Parteispenden, schröderscher Basta-Politik, arrogant-blödem Äh-Äh-Äh-Gegatze á la Stoiber, Klüngeleien, Jungschem Herumgeeiere, ob denn nun in Afghanistan ein bewaffneter Konflikt vorliegt oder eben Krieg,  und vor allem genug von Politikern wie Söder oder Sarrazin mit ihrem dummen, populistischem Geschwätz

Und dann kommt da einer daher, der es aufgrund seiner Erziehung, seiner Herkunft, seiner ureigensten Art versteht, hinzuhören, Menschen zu überzeugen, wieder für Politik zu begeistern und der im Eiltempo die Karriereleiter hinauf saust, dass es seinen eigenen Parteigenossen, Förderern und selbstredend dem politischen Gegner Angst und Bange wird. Und wieder ein Punkt ganz klar ausgesprochen: Ja, er hat mit seiner Doktorarbeit einen Fehler gemacht. Einen Riesenfehler sogar. Aber das haben Otto Wiesheu (CDU) und Margot Käßmann mit ihren Alkoholunfällen auch, Erstgenannter sogar mit tödlichem Ausgang.

Natürlich ist hier von Karl-Theodor zu Guttenberg die Rede, von wem sonst. Er repräsentiert all das, was man sich als frustrierter Wähler von einem Volksvertreter wünscht:
– Er nennt Dinge beim Namen und sagt eben, dass in Afghanistan Krieg statt findet und die Truppe dankt es ihm.
– Er bezieht seine Frau mit ein und gibt damit den weiblichen Soldatinnen eine Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die sie sicher verdient haben. Und die Truppe dankt es ihm.
– Er wagt es festzustellen, dass wir für die modernen Aufgaben unserer Streitkräfte nicht gut aufgestellt sind und kippt die Wehrpflicht. Meiner Meinung nach, der richtige Schritt zu einer hoch qualifizierten Berufsarmee.
– Er nimmt auf Reisen ein Rudel Journalisten mit und zeigt damit den Willen zu Transparenz und Offenheit.
– Er widerspricht in der Opel-Krise seiner eigenen Regierungschefin und seinem direkten Vorgesetzten und hat sogar Recht damit. Wenige Monate nach verweigerter Geldspritze in Milliardenhöhe teilt General Motors lapidar mit, dass man Opel nun doch nicht verkaufen werde und auch ohne deutsche Steuergelder wieder in schwarze Zahlen bringen wird.

Zugegeben, er hat keine fundierte wirtschaftliche Ausbildung, er ist kein genialer Militärstratege und ja, er kann nicht über Wasser gehen. Aber welcher Politiker in Spitzenposition kann solche Fähigkeiten vorweisen? Die echte Detailarbeit leisten Staatssekretäre und der ganze Beamtenapparat, die Sachkenntnis haben … sollten. Oder auch nicht. Aber ein Minister hat die Aufgabe, einen Weg vorzugeben, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Und genau das hat Guttenberg getan. Und prompt wird ihm dies als Machtanspruch, Ambition für höhere Aufgaben und Inkompetenz vorgeworfen? Das ist verlogen bis zur Unerträglichkeit. Hier spricht blanker Neid und Missgunst.

Weiterhin zugegeben, er ist viel zu schnell die Leiter hinaufgelangt, aber dies nicht unbedingt allein aufgrund eigener höchster Ambitionen, sondern weil ein Posten frei war, den niemand haben wollte, weil er anderen als leicht beeinflussbar und steuerbar erschien und upps! Sich dann doch als eigenständig erwies. Und weil man mit ihm als strahlende Identifikationsfigur Quote machen konnte, Stimmen holen und Festzelte füllen, die TV- und Printmedien mit ihm Einschaltquoten und schlichtweg dicke Kohle machen konnten.

„Hosianna“ und „Kreuzigt ihn“ folgen heutzutage in Lichtgeschwindigkeit und im Grunde hat sich daran seit 2000 Jahren nur das Tempo geändert, in dem auf das Hoch das Tief folgt. Aber die Art und Weise, wie die beiden Journalisten Lohse und Wehner Guttenbergs unbestreitbar positive Eigenschaften ins Gegenteil verkehren, seine ausgezeichneten Manieren als „Show“ deklarieren, seine echte Körpersprache und Authentizität niedermachen, finde ich mehr als bedenklich. Guttenberg schauspielert nicht, er hat es nicht nötig Gesten und Mimik vor dem Spiegel zu trainieren, wie so viele andere Politiker. Er IST so! Und wenn eine Biographie sachlich neutral informieren soll, dann darf der Grundton nicht so angelegt sein, das selbst einem Profisprecher wie Herrn Schwarzmaier nichts anderes übrig bleibt, als mit seiner Stimme diesem Text einen Ton zu verleihen, der nichts mit fairer Berichterstattung zu tun hat. Ob bewusst oder unbewusst.

Die Fakten mögen stimmen, die Darstellung tut es nicht. So darf niemand betrachtet werden. Und zur Erinnerung: Hier rezensiert ein Roter und kein Schwarzer! Und auch ich schreibe mir zu, über meinen sozialdemokratischen Tellerrand schauen zu können. Ich wünsche mir mehr Politiker wie Guttenberg, egal in welcher Partei, Hauptsache es kommt dabei etwas Vernünftiges heraus.

Copyright © 2011 by Werner Karl

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Comments

  1. Hallo Karin,

    genau: Ach du liebe Zeit!

    Ich hätte die Rezi noch viel länger verfassen können. Da wird Guttenberg unterstellt zu „schwadronieren“, anstelle über ein Thema zu reden. Seine eloquente Art aufzutreten, wird unterschwellig als Arroganz gewertet, sein Gespür für Bildbotschaften als mediengeiler Populismus.

    Und genau da hört für mich der Spaß auf. Eine Biografie hat nicht zu werten, sondern sollte neutral berichten.

    Mit osterlichen Grüßen
    galaxykarl 🙂

  2. Wow Galaxy!

    Ich mag Biografien nicht sonderlich und ich stimme dir zu, dass eine Biografie nicht zu werten hat.

    Trotzdem musste ich bei Deiner Rezi schwer schlucken, obwohl ich in Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreise eindeutig als jemand gelte, der sich in der Regel schützend vor die stellt, die allzu offenkundig abgekanzelt werden. Obwohl ich Vorverurteilungen oder öffentliche Verrisse nicht mag, fand ich es aber recht krass, dass du es als „Fehler“ deklarierst und mit der Alkoholfahrt von Frau Käßmann gleichsetzt (die zumindest frühzeitig und konsequent eine entsprechende Entscheidung getroffen, die ihr damaliges Amt betraf, was die Fahrt an sich nicht bessermacht). Mag sein, das andere größere Fehler machen, das macht seinen persönlichen Stolperstein aber keineswegs besser.

    Wenn so ein Verhalten als „Fehler“ deklariert und seinerseits als bedauerliche Fehleinschätzung des Versuchs entschuldigt wird, seine junge Familie, eine Doktorarbeit und seine politische Tätigkeit unter einen Hut zu bringen, dann finde ich das schon heftig. Obwohl sich sein Anwalt gegen Aussagen vor Abschluss der Untersuchung seitens der Kommission verwahrte, klang das schon mal nach einem kleinen Schuldeingeständnis. Allerdings nach einem, das – da du den Vorwurf der Arroganz in der Biografie erwähnst – für mich eher trotzig-arrogant als reumütig klang. Selbst bei einem Politiker, die ich oftmals mehr als schwer mit Ehrlichkeit und Offenheit in Verbindung bringe, fand ich das mehr als schwach.

    Doch abgesehen davon: Welche Werte sollen wir unseren Kindern vermitteln, wenn für so etwas eine Art Freibrief erteilt bzw. in diversen Kreisen der Bevölkerung eher großzügig darüber hinweggesehen wird? Wie sollen wir die Notwendigkeit von Ehrlichkeit erklären? Mal abgesehen von denjenigen, die tatsächlich hart dafür geschuftet haben, einen entsprechenden Titel zu erlangen und dafür womöglich einige schmerzhafte Kompromisse eingehen mussten – die müssen sich bei einem solchen Verhalten und der teilweise sehr toleranten Haltung dazu, schlicht und ergreifend dumm und verschaukelt vorkommen. Wärst du einem Handwerksmeister mit gefälschem Meisterbrief gegenüber auch so tolerant? Oder einem Mitarbeiter, der sich seine Stelle mit gefakten Zeugnissen erschlichen hat?

    Hat er sich nicht Vorteile damit verschaffen wollen? Nein? Warum hat er den „Fehler“ denn dann begangen und seine Karriere aufs Spiel gesetzt? So ein Titel ist ja ganz nebenbei durchaus mit einigen Vorteilen verbunden. Das fängt bei der leichteren Wohnungssuche an, geht über leichtere Arbeitssuche weiter und hört bei leichterer Beschaffung von Krediten längst nicht auf. Denn Doktoren sind doch qausi fast Synonyme für Vertrauenswürdigkeit, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und Wissen – zumindest wenn sie ihren Titel ehrlich erworben haben.

    Das hat mit dem fragwürdigen Inhalt der Biografie ja nun nichts zu tun, aber das musste ich einfach loswerden.

    In diesem Sinne viele Grüße
    Ati

  3. Hallo Ati,

    ich geb dir in Allem Recht und ich habe ja auch erwähnt, dass dieser Plagiatsversuch ein Riesenfehler Guttenbergs war.

    Selbstverständlich mußte er dafür seinen Hut nehmen. Was mich allerdings mehr wundert, ist, warum er so spät erst versuchte, einen Doktortitel zu erlangen. Wozu? Er hatte schon sehr viele Stufen der Karriereleiter erklommen, ob nun auf eigenes Können gestützt oder durch Zufall und Parteimechanismen. Sogar sein eigener Vater hatte ihn gefragt: „Wozu tust du dir das an?“

    Und ich gebe dir ebenfalls Recht in der Frage, welche Werte wir unseren Kindern vermitteln sollen. Da gibt es nichts hinzuzufügen.

    Das, was mich aber an der Biografie so aufgeregt hat, war diese subtile Wertung, war dieser gefährliche – weil der auf das erste Ohr hin so scheinbar sachliche – Unterton. Im Verlauf der Biografie fällt einem das immer mehr auf. Sozusagen, wenn das Ohr die ersten paar Attribute mit einem unhörbaren „Häh?“ und „Wie bitte?“ versehen ans Gehirn weitergegeben und die Antennen geschärft hat. Und ich kann Beeinflussung, Manipulation – auch den Versuch dazu – nicht akzeptieren. Wir werden ohnehin allenthalben belogen, betrogen und beschissen. Da entwickelt man mit der Zeit eine Empfindlichkeit, die andere vielleicht überhören und – schlimmer noch – widerstandlos hinnehmen.
    Gottlob leben wir in einem Land, in dem man seine Meinung noch offen äußern kann. Aber eine Biografie hat das Leben und den Werdegang einer Person darzustellen. Und das wertfrei. Anders wäre es gewesen, wenn die beiden Journalisen klar gemacht hätten, dass sie IHRE Meinung zur Person Guttenberg kundtun wollen. Dann wäre die Form richtig gewesen.

    Und ich habe ja nicht die Person Guttenberg rezensiert, sondern eben dieses Hörbuch. Und deswegen blieb mir nichts anderes übrig, als es zu verreißen.

    Übrigens hat dies nicht unbedingt einen negativen Einfluss auf die Verkaufszahlen dieses Produktes. Da halten es die Verlage eher mit der alten Journalisten-Weisheit: „Worüber nicht berichtet wurde, hat nicht stattgefunden.“

    Siehe auch Sarrazins Buch. Mehrere hundert Seiten fragwürdigen Inhaltes fanden und finden immer noch ihre Käufer. Sogar der Parteiausschluß ist ihm erspart geblieben und er darf weiterhin seinen Blödsinn von sich geben. Meinungsfreiheit hat halt auch seine Fehler. Ich hoffe nur, dass die 1,2 Millionen Käufer seines Buches nicht mit der Zahl derer übereinstimmt, die seine obskuren Thesen für Wahrheit halten.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl :-I

  4. Hallo Galaxy,

    auch ich kann dir in einigen Dingen wieder nur recht geben – etwa beim Sarazin-Verkaufserfolg, der journalistischen Weisheit oder der fragwürdigen Gestaltung und Umsetzung der Guttenbergbiografie. Mir war natürlich auch klar, dass du den Inhalt und nicht die darin dargestellte Person besprichst – keine Frage.

    Was mich gestern jedoch wirklich geschockt hat, war deine Fehlerdefinition. Ein Riesenfehler sieht anders aus – zumindest in meinen Augen. Ein Fehler erst recht. Der Vergleich Käßmann/Guttenberg war in etwa vergleichbar mit Apfel/Birne – beide Früchte sind leckeres Obst und doch sind sie grundverschieden. Abgesehen von dem, was ich letzte Nacht schon geschrieben habe, war die angesprochene Trunkenheitsfahrt eine falsche Momententscheidung, die so oder vergleichbar durchaus jeden von uns irgendwann einmal betreffen kann. Natürlich wird sie durch den Rücktritt nicht besser oder entschuldigt, aber durch ihr Verhalten danach konnte man bei Frau Käßmann wenigstens so etwas wie Unrechtsbewusstsein ausmachen. Wie gesagt, für einen Fehler aus einer falschen Momentsentscheidung.

    Da ich selbst (lang, lang ist’s her) schreibfaulen, technisch hoffnungslos überforderten, chronisch-zeitarmen, angehenden Doktoren gelegentlich bei ihrer Doktorarbeit unter die Arme gegriffen habe (mit tippen, korrigieren, formatierten, etc., nicht mit formulieren), weiß ich tatsächlich, wie schwierig es mit zunehmender Aus- und Überarbeitung ist, alle Zitate so zu kennzeichnen, dass sie zweifelsohne als solche erkannt werden und sie korrekt mit Fußnoten zu verbinden, die die Tendenz zeigen, sich zu Körpernoten auszuwachsen oder auf völlig falschen Seiten zu landen. Hier können tatsächlich Fehler gemacht werden, kann das eine oder andere sogar untergehen. Das erklärt aber noch nicht fehlende Anführungszeichen, die ihm ebenfalls vorgeworfen werden. Hier scheint eher Vorsatz als die nachgeschobene und lapidar als Fehleinschätzung deklarierte Erklärung dahinterzustecken; was die „Fehler“- oder „Riesenfehlerdefinition“ schon mal aushebelt. Das war keine einzelne falsche Momententscheidung, was sich schon allein durch den Zeitaufwand für eine solche Arbeit erklärt.

    Und selbst unter Berücksichtigung dessen, dass es in der Natur des Menschen zu liegen scheint, Fehler zu machen oder sogar vorsätzliche Fehlentscheidungen zu treffen, kann vieles entschuldigt oder sogar verziehen werden. Die Frage nach dem Warum ist gleichermaßen relevant wie irrelevant. Vorsätzliche Fehlentscheidungen können etwa aus Not entstehen. Dadurch werden sie nicht automatisch besser, aber erklärbar. Was in seinem Fall wirklich dahintersteckt, will ich mir nicht vorstellen. Not scheint es aber ja wohl eher nicht zu sein, oder?

    Zusätzlich kommt es aber immer darauf an, wie der- oder diejenige damit umgeht, sobald nicht mehr nur das eigene eventuell sogar tatsächlich schlechte Gewissen davon weiß. Und angesichts dessen, wie Guttenberg sich zuvor gerne dargestellt hat (ob das alles so offen, ehrlich und echt war, stelle ich mal dahin, denn das ist bestimmt nicht die Meinung aller), hat er sich nach Bekanntwerden der ersten Gerüchte bis zu seinem Rücktritt und sogar danach, zwar genau so verhalten, wie man das gewissermaßen im Hinblick auf das Verhalten anderer Politiker in der Vergangenheit erwarten konnte. Genau deshalb darf er sich aber nicht wundern, dass sein Verhalten nicht nur Beifall oder zumindest Nachsicht hervorruft. Wie gesagt, ein wirkliches Unrechtsbewusstsein konnte er mir mit seinem Verhalten nicht vermitteln.

    Sein Umgang mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen widerlegt jedoch zumindest eine der Aussagen in der von dir gelesenen Biografie: Sein Gespür für Bildbotschaften kann hier wohl weniger als mediengeiler Populismus, sondern vielmehr als Dreistigkeit oder bestenfalls Dummheit ausgelegt werden.

    In diesem Sinne
    LG Ati

  5. Hallo Ati,

    hab erst jetzt den letzten Abschnitt richtig gelesen. Wieso soll ein Gespür für Bildbotschaften dreist oder dumm sein? Doch nur dann, wenn das Bild nicht die Botschaft ausdrückt, die beabsichtigt war. Aber das kann man Guttenberg wohl wirklich nicht vorwerfen. Zumindest DAS kann er hervorragend. Ich kenne kein einziges Bild von ihm, dass NICHT das aussagt, was er oder die Journalisten oder seine Medienberater damit sagen wollten.

    OK, das Foto bei der Pressemeldung, auf dem seine Stirn 3 Reihen Schweißtropfen zieren, hätte er so wohl nicht haben wollen. Aber das konnte er ja wohl nicht verhindern.

    Seine BEABSICHTIGTEN Bildbotschaften sind so treffend, dass sich andere Politiker solchen Bildern von sich selbst die Finger lecken würden.

    All das hat immer noch nichts mit der Biografie zu tun und ich bin immer noch rot.
    OK, mit einem kräftigen Schuss Grün drin.

    mgg
    galaxykarl 😉

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