Aishiteruze Baby

Yoko Maki
Aishiteruze Baby

Aishiteruze Baby **, Band 1, Japa,n 2002
Tokyopop, Hamburg, 10/2008
TB, Manga, Romance, 978-386719-513-3, 192/650
Aus dem Japanischen von Maria Römer

www.tokyopop.de
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www.viz.com/products/products.php?series_id=438

Nach „Taranta Ranta“ veröffentlicht Tokyopop nun eine zweite romantische Geschichte von Yoko Maki. Auch diesmal geht es um die Überwindung von Verlusten, auch wenn noch niemand verstorben ist.

Eigentlich genießt der siebzehnjährige Kippei Karakura sein Leben als umschwärmter Star der Schule, hinter dem viele Mädchen her sind. Er weiß, dass er an jeder Hand fünf von ihnen haben könnte, aber auch wenn er gerne flirtet und mit seinem Charme spielt, so hat er sich doch noch nicht für jemanden wirklich entschieden. Letztendlich ist nur Kokoro für ihn interessant, weil sie ihn als Einzige nicht anhimmelt und sehr reserviert bleibt.

Dann kommt er ohnehin auf andere Gedanken, denn seine Eltern nehmen die fünfjährige Yuzuyu bei sich auf, deren Mutter kein Interesse mehr daran hat, die Kleine aufzuziehen. Da sie selbst durch ihre Arbeit nur wenig Zeit haben, um sich um die Kleine zu kümmern, bitten sie Kippei, dies zu übernehmen.

Der junge Mann ist peinlich berührt, denn einerseits hält er sich für ein Kindermädchen viel zu alt und zum zweiten schadet ein Kind, das wie eine Klette an ihm klebt, auch noch seinem Ruf als Mädchenschwarm. Doch Yuzuyu ist einfach zu niedlich, als dass er ihr lange widerstehen könnte.

Natürlich wird die Beziehung zwischen Yuzuyu und Kippei nicht über ein ‚Kleine Schwester–Großer Bruder’-Verhältnis hinausgehen. Die Kleine ist aber trotzdem ein heilsamer Schock für den lebenslustigen Jungen, der durch sie lernt, dass er im Leben nicht nur Spaß haben kann, sondern auch Verantwortung übernehmen muss. Er begreift durch ihre natürliche und offene Art, wie intensiv und stark Gefühle sein können, und wie schmerzhaft ein Verlust ist, etwas, was ihn auch lehrt, nicht länger auf den Gefühlen der Mädchen herum zu trampeln.

Das alles erzählt Yoko Maki mit leichtem Strich und Augenzwinkern. Auch wenn der Manga nicht direkt auf Humor angelegt ist, so besitzt er doch einen heiteren Unterton und verzaubert durch die liebenvolle Erzählung.

Das macht „Ashiteruze Baby **“ zu einem Fest für romantische und gefühlvolle Leser, die gerne auch schon einmal vor Rührung weinen. (CS)

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Aishiteruze Baby 01

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