Batman: Arkham City

Paul Dini
Batman: Arkham City

(sfbentry)
Batman: Arkham City 1 – 5, DC, USA, 2011
Panini Comics, Stuttgart, 11/2011
PB, Comic, Superhelden, Action, SF
ISBN 978-3-86201-221-3
Aus dem Amerikanischen von Steve Kups
Titelillustration und Zeichnungen von Carlos D’Anda

www.paninicomics.de
www.jinglebelle.com
http://chuckdee.deviantart.com

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Titel erhältlich bei eBook.de (bisher Libri.de)

Sechs Monate nach den Aufständen im Arkham Asylum („Batman: Arkham Asylum“) kommt es in Gotham erneut zu Unruhen. Erhebliche Mengen der Titan-Formel, die den Joker in Arkham ruhig stellt, ist nach Gotham gelangt und dort verantwortlich für zwei neue Superschurken: Terry & Tracy Trask, kurz T’n’T. Nach einem desaströsen Anschlag der beiden erklärt Bürgermeister Quincy Sharp Gotham zum Kriegsgebiet, entmachtet das GCPD und beginnt seinen Plan von „Arkham City“ zu verwirklichen. Durch eine Mauer soll die Hälfte Gothams abgetrennt und so in ein Freiluftgefängnis umgewandelt werden, in dem die Gefangenen ohne Kontrolle sich selbst überlassen sind. Doch Bürgermeister Sharpe ist lediglich die Marionette eines größeren Drahtziehers, der sich von der Verbrecherstadt Arkham City etwas ganz anderes verspricht. Während in Arkham City also die Revierkämpfe toben, schleicht sich Batman dort ein, um sich undercover ein Bild von der Lage zu machen

Ein abgesperrter Stadtteil als Open Air-Gefängnis, in dem sich kriminelle Individuen selbst überlassen sind. Schon mal irgendwo gehört? In „Arkham City“ wandelt Batman also auf Snake Plisskens („Die Klapperschlange“) Spuren und begibt sich in die Höhle der Löwen, um herauszufinden, wer eigentlich der Initiator hinter dieser Verbrecherstadt ist. Denn schnell ist klar, dass der feige Bürgermeister Sharp nur das Sprachrohr eines manipulativen Hintermannes ist. 

Ein Wermutstropfen für den reinen Comicleser ist natürlich, dass das Ende von „Arkham City“ offen gehalten ist, denn dort setzt das Spiel an, zu dem man hier die ‚Einleitung‘ in Händen hat. Immerhin ist „Arkham City“ kein Vehikel, das nur dazu dienen soll, das Spiel an den Fanboy (respektive das Fangirl) zu bringen. Dazu ist die Story dann doch zu gut gelungen. Immerhin hat man dafür Gotham-Kenner Paul Dini („Batman Animated“, „Detective Comics“, „Gotham City Sirens“ neben Skripts für „Star Wars: The Clone Wars“) verpflichtet, der es schafft, der ‚ausgeliehenen‘ Story genügend originelle „Bat“-Aspekte hinzuzufügen, so dass das Ganze schon wieder als gelungen bezeichnet werden muss. Als Zeichner fungiert Carlos D’Anda, der ebenfalls als Konzept-Künstler für „DC Universe Online“ tätig ist. Eine naheliegende Wahl also für einen ‚Comic zum Spiel‘. Dennoch sieht „Arkham City“ noch angenehm nach gezeichnetem Comic und nicht nach 3D-Grafik aus.
Als Dreingabe sind die fünf Originalcover abgedruckt.

Escape from Arkham City! Actionreiche „Klapperschlangen“-Variante im „Batman“-Universum, die auch durch die wendungsreiche Story überzeugen kann. Als Vorgeschichte zum gleichnamigen Videospiel leider mit offenem Ende.

Copyright © 2012 by Elmar Huber (EH)

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