Crazy Little Cactus 1

crazy-little-cactus-01Nana Haruta
Crazy Little Cactus 1

(sfbentry)
Saboten no Himitsum, Japan, 2004
Tokyopop, Hamburg, 01/2010
TB, Manga, Romance, Comedy
ISBN 978-3-86719-838-7
Aus dem Japanischen von Kenichi Kusano und Radek Matuszak

www.tokyopop.de

Titel erhältlich unter Buch24.de
Titel erhältlich unter Booklooker.de

Was soll man tun, wenn man schon länger in einen Schulkameraden verliebt ist, der es aber einfach nicht blickt oder blicken will, wenn man ihm kleine, versteckte Hinweise auf die heimlichen Gefühle gibt? Dieser Frage muss sich Miku schon eine ganze Weile stellen. Denn schon seit Beginn des ersten Highschool-Jahres ist die ziemlich in ihren Klassenkameraden Kyohei verliebt. Aber der scheint gar nicht zu kapieren, was sie mit ihren Annäherungsversuchen deutlich machen will. Stattdessen geraten sie jedes Mal miteinander in Streit, wenn es ihm zu viel wird oder sie sich darüber aufregt, weil er wieder einmal auf Durchzug geschaltet hat.

Auch die Versuche, ihn sich aus dem Kopf zu schlagen, scheitern immer wieder, gerade wenn Tage wie der Valentinstag näher rücken und sie nicht weiß, ob die liebevoll zubereitete Schokolade auch wirklich angenommen wird. Ihr Geständnis, Kyohei zu lieben, endet schließlich wirklich in einem Debakel. Miku zieht sich erst einmal frustriert zurück. Nicht einmal die Freunde können sie trösten. Da sie mit ihren Gefühlen schließlich immer noch nicht ins Reine kommt, sucht sie die Schuld schließlich bei Kyoheis Exfreundin Nami. Doch kann sie die Schuld so einfach auf die andere schieben? Oder sollte sie vielleicht nicht besser mit dieser sprechen, um mehr über den Jungen zu erfahren?

Wie man sich denken kann, wird die Geschichte um die Irrungen und Wirrungen unerhörter Liebe mit sehr viel Humor erzählt. Dabei steht vor allem die junge Heldin im Mittelpunkt, die sich gehörig abstrampelt und wirbt, aber letztendlich doch immer abblitzt. Sie bekommt oft genug ihr Fett weg, weil sie die Aktivere ist. Nach und nach bröckelt aber auch die Fassade des zunächst cool wirkenden Kyohei. Letztendlich besteht aber der ganze Band nur aus dem munteren Hin und Her zwischen den beiden Protagonisten. Zwar erlaubt die Geschichte eine erste Annäherung, aber da noch Fortsetzungen folgen werden, kann man sich sehr schnell denken, dass in der Beziehung der beiden das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde.

All das wird sehr schrill und hektisch erzählt, in einem Tonfall, der vor allem junge Mädchen ansprechen dürfte, die sich in der gleichen Lage befinden, denn gerade zwischen elf und vierzehn merkt man sehr oft, dass der umschwärmte Junge noch keinen Plan hat, was man eigentlich vor ihm will. Älteren dürfte das Trara eher ein Lächeln entlocken, da sie den Ausgang des Ganzen schon erahnen können und mit Sicherheit bereits Dutzende solcher Geschichten gelesen haben.

Alles in allem bietet „Crazy Little Cactus“ zwar keine besonders neue Geschichte aber dennoch humorvolle leichte Unterhaltung für alle jungen Mädchen, die selbst in der gleichen Lage wie Miku sind, waren oder hinein kommen (wollen).

Copyright 2010 © by Christel Scheja (CS)

Titel erhältlich unter Buch24.de
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