Das Kind des Tierkreises

Thierry Gloris, Benoît Dellac
Erstes Buch: Das Kind des Tierkreises
Missi Dominici 1

(sfbentry)
Ehapa Comic Collection, 2010
Originaltitel: Missi Dominici 01 – L’infante Zodiacal
Originalverlag: Editions Glenat
ISBN: 978-3-7704-3350-6
Hardcover
Fantasy
Altersempfehlung: ab 16
Umfang 48 Seiten

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Zum Comic:

Gewalt und Mysterium eines Mittelalters von ungebrochener Anziehungskraft. Sie sind die Missi Dominici, beauftragt, sämtliche in alle Winde zerstreuten heiligen Reliquien nach Rom zu bringen. Nur dass der junge Ronan Chantilly de Guivre und der brutale Ernst Wolfram recht merkwürdige Christen zu sein scheinen … offen gesagt, nicht eben sehr katholisch.

Anderswo, in einem mittelalterlichen Dorf, das sich in nichts von jedem anderen unterscheidet, foltern und verbrennen vier Reiter der Apokalypse jede lebende Seele. Ihr Ziel: das Kind des Tierkreises zu finden, einen Heranwachsenden, der erstaunliche magische Kräfte geerbt haben soll. Einen Heranwachsenden, der gleichsam auch de Guivre und Wolfram interessieren könnte, deren versteckte Talente, so scheint es, denen der Reiter der Apokalypse in nichts nachstehen. Ganz offensichtlich uraltes Wissen …
(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Das Kind des Tierkreises“ ist der Auftakt zu einer Reise in ein düsteres Zeitalter. Die beiden Schöpfer Gloris und Dellac bedienen sich der Faszination des Mittelalters, fast schon zwangsläufig gepaart mit den Mysterien der katholischen Kirche. Der Auftrag ihrer Helden – die in der ganzen Welt zerstreuten heiligen Reliquien nach Rom zu bringen – ist im Grunde nur der Aufhänger für eine fantastische Reise. Religion vermischt sich mit Magie und bösartige Kreaturen, ob nun Mensch oder Tier, liefern die Spannungselemente der Geschichte.

Die Zeichnungen sind durchgehend gut gemacht, es herrschen Erdtöne vor, die den Charakter des Mittelalters – oder auch nur unsere moderne Vorstellung davon – untermalen. Die Textfelder sind gut platziert und man kann klar und sauber lesen. Warum allerdings ein Löwe blutrote Augen haben muss, hat sich mir nicht erschlossen, aber das ist nur eine Kleinigkeit.

Spannend, einige kleinere Überraschungen und – fast schon pflichtschuldig – ein Schluss, der neugierig macht auf die Folgebände.

Copyright © 2012 by Werner Karl

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