Deadpool killt Deadpool

Cullen Bunn, Jonathan Hickman
Deadpool killt Deadpool

Deadpool kills Deadpool 1 – 4
Shang-Chi: Master of Kung Fu 1: The annual Race to benefit various and
sundry evil Organizations and also the Homeless. Now with Beer and Hot Dogs.
Marvel, USA, 2013, 2009
Panini Comics, Stuttgart, 04/2014
PB
Comic, Superhelden, SF, Splatter, Action, Comedy
ISBN 978-3-86201-872-7
Aus dem Amerikanischen von Michael Strittmatter
Titelillustration von Mike del Mundo
Zeichnungen von Salva Espin, Kody Chamberlain

www.paninicomics.de/
www.cullenbunn.com/
www.pronea.com
www.deadlydelmundo.com
http://deadlymike.deviantart.com
www.salvadorespin.es
www.kodychamberlain.com

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Nachdem auch Deadpools vernichtender Zug durch die Werke der Weltliteratur (siehe „Deadpool: Killustrierte Klassiker“) nicht den gewünschten Erfolg brachte, bleibt dem „Söldner mit der großen Klappe“ nur noch, alle Inkanationen seiner selbst auszulöschen. So fräst sich der Ur-Deadpool gemeinsam mit dem Deadpool-Corps auf einer Vernichtungstour gegen sich selbst durch das Marvel-Multiversum, dessen Stabilität dadurch empfindlich gestört wird, was sogar die Beobachter auf den Plan ruft.

Der Vierteiler „Deadpool killt Deadpool“ ist als Fortsetzung von Cullen Bunns „Deadpool killt das Marvel-Universum“ und „Deadpool: Killustrierte Klassiker“ zu lesen. Nachdem Marvels Gaga-Antiheld erkannt hat, dass sein Leben nur eine Fiktion ist und die Ausmerzung der Weltliteratur nicht ausgereicht hat, seinem Ziel, alle anderen parallel existierenden Versionen von sich zu töten,  näher zu kommen, ist der nächste logische (?) Schritt, sich selbst, respektive seine zahllosen Multiversum-Inkanationen auszulöschen.

Ein Vorhaben, das auch den Beobachtern nicht verborgen bleibt. Der abgesandte Beobachter erweist sich allerdings als Deadpool-Fanboy und begleitet seinen Helden und das Deadpool-Corps bereitwillig quer durch alle Marvel-Welten, wo ihm und dem Leser gefühlte 1000 Deadpool-Inkarnationen begegnen wie z. B. Pandapool, Deadpool Dinosaur, Deadpool the Duck, Galactipool usw. usf. Lässt man seinen Anspruch auf eine logische Story außen vor, macht es einen Heidenspaß, den unzähligen – teils echt coolen, teils grenzwertig lächerlichen – Deadpool-Variationen zuzusehen, die ihrem Pendant von Marvels Hauptwelt Erde-616 in Sachen geistige Unzurechnungsfähigkeit in nichts nachstehen.

Als Bonus enthält der Band noch das Heft „Shang-Chi: Master of Kung Fu 1: Das jährliche Rennen zugunsten diverser verbrecherischer Organisationen und ein paar Obdachloser. Jetzt mit Bier und Hotdogs“ von Autor Jonathan Hickman („Avengers“).

In dem Oneshot aus dem Jahr 2009 nehmen eben Shang-Chi und Deadpool neben einem ganzen Sammelsurium weiterer illustrer Gestalten an einem Motorradrennen quer durch die Wüste teil. Selbstredend schenken sich die Kontrahenten nichts, und so mancher wird das Ziel nicht erreichen. So durchgeknallt sich die Story entwickelt, so kunstfertig wurde sie von Kody Chamberlain („30 Days of Night“) in einer interessanten Schwarz-Weiß-Aquarelltechnik, die anschließend übertuscht wurde, umgesetzt.

Überdrehtes Nonsens-Actionspektakel und krönendes Finale von Cullen Bunns „Deadpool killt …“-Trilogie.

Copyright © 2014 by Elmar Huber (EH)

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