Demon Flowers 5

demon-flowers-05Hakase Mizuki
Demon Flowers 5

(sfbentry)
Kuruizaki no Hana Vol. 5, Japan, 2006
EMA, Köln, 03/2010
TB, Manga, Fantasy, Boys Love, Drama
ISBN 978-3-7704-7034-1
Aus dem Japanischen von Oke Maas

www.manganet.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Ushitora, der Sohn von Gold, dem Anführer der Dämonen, befreit sich aus seinem Grab. Einziger Zeuge dieses Spektakels ist Inugami, ein Dämon mit verbrannter Gesichtshälfte. Dieser wurde zum Mörder an Ushitora, indem er ihm die Kehle durchschnitt. Beide sind zwar etwas verwirrt über Ushitoras Wiederbelebung, aber Inugami hält ihm sogleich eine Waffe an den Kopf. Ushitora sieht es natürlich gar nicht ein, direkt nach seiner Auferstehung wieder umgebracht zu werden. Er schlägt Inugami ins Gesicht, so dass dieser ihn vorerst in Ruhe lässt.

Von seinem Ring, in dem ein niederer Dämon haust, erfährt Ushitora, dass von dem „Demon Flower“ Masato Blut auf sein (Ushitoras) Grab floss und er deswegen noch lebt. Demon Flowers sind Halbgötter, deren Fleisch und Blut eine ambrosianische Wirkung auf Dämonen haben. Er erfährt auch, dass der Mann zu seinen Füssen, Masatos tot geglaubter Vater, nun tatsächlich die Radieschen von unten sieht, Nao sich bei Onibi und so ziemlich in Sicherheit befindet, sein eigener Vater noch am Leben und Masato schwer verletzt und spurlos verschwunden ist. Das größte Problem stellt jedoch Gold dar, der in der Zwischenzeit das Ende der Welt einleitet. Aufgrund seines Hasses gegen Menschen und Dämonen gleichermaßen möchte er die Zivilisationen auslöschen. Die Frage ist nun, ob Ushitora seine Freunde und die Welt retten kann.

Dies ist der letzte und spannendste Teil der „Demon Flowers“-Reihe. Die Serie wurde von Band zu Band spannender. Was mit einer gemächlichen Story anfing, hört mit einem spannenden und den Helden anfeuernden fünften Band auf. Zudem gibt es noch ein unerwartetes Ende. Leser die eine typische Boys Love-Geschichte mit viel Sex erwarten, sollten sich von diesem Band nicht zu viel erhoffen. Abgesehen von ein paar Liebesgeständnissen, passiert in dieser Hinsicht nicht viel; darum kann man „Demon Flowers“ nicht unter die Kategorie Boys Love einordnen. Stattdessen fließt aber sehr viel Blut.

Der Zeichenstil ist sehr untypisch für einen japanischen Manga. Die Figuren werden sehr dünn und eher spitz gezeichnet, was den Charakteren einen überirdischen Touch verleiht. Sie sind auf eine ganz andere Art und Weise schön, an die man sich erst gewöhnen muss. Der Manga sticht damit aber aus der Masse hervor. Die Geschichte ist zwar spannend, hat jedoch auch ihre traurigen Momente. Außerdem ist es immer wieder amüsant zu sehen, wie die gesamte Welt untergeht oder eine Vielzahl von Gegnern besiegt werden muss und der Held der Geschichte sich ganz cool erst mal eine Zigarette anzündet. Ist zwar nicht ‚pädagogisch wertvoll’, jedoch lustig. Man merkt, dass die Story einmal die gesamte Gefühlspalette durchläuft.

Hakase Mizuki hat mit ihrem Werk „Demon Flowers“ eine ganz individuelle Geschichte geschaffen, die man kaum mit einem anderen Manga vergleichen kann. Bleibt zu hoffen, dass diese großartige Autorin in Zukunft auch weiterhin einen Kuss von der Muse ergattern kann und sich die Fans schon bald auf die nächste Geschichte freuen dürfen.

Copyright © 2010 by Rowena Weddehage (RW)
 
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