Die letzte Mission

Christy Marx, Gail Simone
Die letzte Mission
Birds of Prey Megaband 3
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Birds of Prey 29 – 34 + Batgirl Annual 2 + Birds of Prey: Futures End 1, DC, USA, 2014
Panini Comics, Stuttgart, 07/2015
PB, Comic, Superhelden, Action, Krimi, SF
ISBN 978-3-95798-377-0
Aus dem Amerikanischen von Alexander Rösch
Titelillustration von Jorge Molina
Zeichnungen von Robson Rocha, Javier Garrón, Robert Gill, Scott McDaniel, Oclair Albert,
Marc Deering, Júlio Ferreira, Jonathan Glapion, Chris Sotomayor, Romulo Fajardo Jr.
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Die Birds of Prey, bestehend aus Black Canary, Batgirl, Strix und Condor, haben sich mit Mutter Eve verbündet, die sich auf ihren Kampf gegen Ra’s al Ghul vorbereitet. Der skrupellose Verbrecher, der seine Unsterblichkeit der Lazarusgrube verdankt, will sich ihre Geheimnisse aneignen, denn die alte Frau sichert ihre Unsterblichkeit auf eine andere Weise, von der er sich neue Möglichkeiten erhofft. Während die Birds of Prey die Verteidigungsringe organisieren, tritt Ra’s al Ghul an Condor und Black Canary heran. Wenn sie Mutter Eve verraten, will er dafür sorgen, dass die beiden das bekommen, was sie sich ersehnen: Black Canary möchte, dass ihr im Koma liegender Mann Kurt gesund wird und zu ihr zurückkehrt, und Condor wünscht sich Black Canary …

Als es die Birds of Prey mit der Suicide Squad zu tun bekommen, sieht sich Black Canary der Regierungsagentin Amanda Waller gegenüber, die wie sie und Kurt einst Team 7 angehörte. Amanda hatte Black Canary im Glauben gelassen, dass sie ihren eigenen Mann getötet habe. Nun bietet sie Kurt, der sich langsam erholt, eine Chance – und er, der sich an nichts, auch nicht an Dinah, erinnert, soll wählen, ob er mit Amanda geht oder bei Black Canary bleibt. Batgirl, die jede Menge eigene Sorgen hat – die Gefahren, denen sich ihr Vater Commissioner Gordon fortwährend aussetzt, eine offene Rechnung mit Posion Ivy, die vor einer Weile zur Verräterin an den Birds of Prey wurde -, hat genug von ihrem Team und Black Canarys persönlich motivierten Eskapaden. Die Gruppe zerbricht, und es folgt ein kleiner Blick auf „Futures End“, das anstehende Mega-Crossover.

Nach rund zwei Dutzend Episoden ist die Zeit der „Birds of Prey“ wieder einmal vorbei. Sie erledigen noch einige letzte Missionen, aber man merkt, dass der Zusammenhalt des Teams immer weiter schwindet, nicht zuletzt weil die Mitglieder zu wenig miteinander über ihre Probleme reden und insbesondere Black Canary ihr Privatleben über die Ziele der Gruppe stellt. Kein Wunder, dass es Ra’s al Ghul wagt, sie und Condor zu Verrat anzustiften. Beide zeigen sich hin und her gerissen zwischen dem, was sie als richtig erachten, und jenem, was ihnen persönlich wichtig ist. Die Entscheidung kann ihnen keiner abnehmen. Für Black Canary ist es besonders hart, denn ausgerechnet in ihre Hände legt Mutter Eve ihr Leben.

Man ahnt, wie die Angelegenheit ausgeht, und zu aller Überraschung beginnt Kurt trotzdem zu gesunden. Dennoch bekommen weder Black Canary noch Condor, was sie sich gewünscht hatten. Kurt erkennt seine Frau nicht mehr, sie ist ihm offensichtlich egal, er kann sich auch nicht erneut in sie verlieben, falls er sie wirklich jemals geliebt hat, woran im Nachhinein Zweifel aufkommen. Für Black Canary bricht eine Welt zusammen, und da sich auch die Birds of Prey trennen, ist sie einsamer als je zuvor.

Damit wird einerseits der Schlusspunkt unter die Serie gesetzt, zum anderen werden die Weichen für das kommende Crossover gestellt. Eine düstere Zukunft wird angedeutet und alles Weitere auf Später verschoben. Der Band bietet erneut reichlich Action, sehr viel menschliches Drama, einige unerwartete positive Wendungen und natürlich sehr schöne Zeichnungen, die denen der beiden vorangegangen Bänden in nichts nachstehen. Diese sollte man fürs bessere Verständnis gelesen haben, aber auch wenn das nicht der Fall ist, findet man problemlos in die Handlung hinein, da das Wesentliche, wie es zu den aktuellen Entwicklungen kam, erwähnt wird.

Ein gelungenes Ende einer packenden Serie – man kann nur hoffen, dass es irgendwann ein Revival der „Birds of Prey“ gibt.

Copyright © 2015 by Irene Salzmann (IS)

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