Dream Fantasia 4

dream-fantasia-4Sae Rom Ok
Dream Fantasia 4

(sfbentry)
Korea, 2008
Tokyopop, Hamburg, 01/2010
TB, Manhwa, Fantasy, Comedy
ISBN 978-3-86719-759-5
Aus dem Koreanischen von Suchin Hong und Benjamin Neuss
1 aufklappbare Farbseite

www.tokyopop.de
http://hangatic.pe.kr

Titel erhältlich unter Buch24.de
Titel erhältlich unter Booklooker.de

In ihren Träumen kann Hang-A die Zukunft sehen, allerdings muss sie die Visionen aufzeichnen – und eine anschließende Deutung ist schwer, da sie keine begnadete Künstlerin ist. Für ihre Freundin So-Dan verwahrt sie eine wertvolle Bildrolle, die den blaugrünen Drache, Beschützer des östlichen Reiches, birgt. Nachdem So-Dan wegen dieser Rolle entführt wurde, verlässt Hang-A ihr Heim, denn die Feinde kommen bestimmt wieder. Nach und nach findet Hang-A Freunde: den immer hungrigen Katzenjungen Nabi, Biryeong, den blaugrünen Drachen, der sie stets beschützt, Gayae, den Phönix und Hüterin des Südens, den dubiosen Händler Muyeong und das blinde Mädchen Hong-Hwi. Gemeinsam reisen sie nach Westen, denn Hang-A will den Weißen Tiger finden. Biryeong befürchtet, dass sie Schwierigkeiten bekommen werden, da der Weiße Tiger ihnen womöglich nicht freundlich gesonnen ist.

Wie Recht er hat, muss Hang-A erfahren, als einer der Reisegefährten plötzlich die Maske fallen lässt. Nabi versucht, Hang-A zu retten und stürzt in einen Abgrund. Unterdessen wird So-Dan in einem Palast, den sie von früher kennt, festgehalten. Ihre Entführer, die Zwillinge Ryu-Cheon und So-Ha, sprechen sie bereits mit ‚Herrin’ an. Was wird hier gespielt?

Man sollte „Dream Fantasia“ mit Bd. 1 beginnen, um zu verstehen, was eigentlich los ist und wer wer ist, denn in den letzten Kapiteln ist eine Menge passiert. Genauso wie z. B. in „Angel Diary“, „Demon Diary“, „Legends“ oder „The Legend of the Sword“ läuft die Handlung auf mehreren Ebenen ab, es gibt zahlreiche, sich ähnlich sehende Charaktere, und der rote Faden droht immer wieder über Einzelaktionen und Klamauk-Einlagen verloren zu gehen. Worauf die Geschichte hinaus will, ist immer noch nicht klar, da die Gegenspieler ihre Motive weiterhin für sich behalten.

Davon einmal abgesehen, ist „Dream Fantasia“ sehr hübsch und aufwändig gezeichnet – das trifft auf viele Manhwas zu, die in Deutschland erscheinen. Findet man Gefallen an androgynen Charakteren, verspielten Gewändern und einem historisch anmutenden Hintergrund, sollte man dem Titel eine Chance geben … und Geduld haben. In Korea liegen derzeit sechs Bände vor, und die Serie ist noch nicht abgeschlossen.

Vor allem Leserinnen zwischen 12 und 15 Jahren, die mehr auf die Bilder als die Handlung achten, werden Freude an „Dream Fantasia“ haben.

Copyright © 2010 Irene Salzmann (IS)

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