Glanz der Sterne

Rei Toma & Takuyo
Glanz der Sterne

(sfbentry)
Hoshiiro no Okurimono, Japan, 2008
Carlsen Manga, Hamburg, 05/2012
TB, Manga, Romance, Drama
ISBN 978-3-551-77472-9
Aus dem Japanischen von Sakura Ilgert

www.carlsenmanga.de

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Rei Toma wurde an einem 11. März in der Präfektur Chiba geboren. Die Künstlerin debütierte 2005 mit „Help Me Denstist“ und veröffentlichte seither gut ein halbes Dutzend Tankobons, deren Inhalte sich mit der ersten großen Liebe befassen und an junge Leserinnen adressiert sind. In Deutschland kennt man Rei Toma bereits durch den Oneshot „Einfach nur S und absolut M!“.

In „Glanz der Sterne“ finden sich drei Geschichten und zwei kurze Side-Stories. In ihnen geht es um Jugendliche, die bemüht sind, im Leben ihren Platz zu finden und die Zukunft mit dem Menschen zu planen, dem sie ihr Herz geschenkt haben. Ai gehört zu den wenigen Schülern einer abgelegenen Ortschaft, die von jeher alles gemeinsam gemacht haben. Nun neigt sich die Schulzeit dem Ende entgegen, und ihre Wege werden sich trennen. Aber Ai möchte, dass alles so bleibt, wie es ist, und kränkt dadurch den Jungen, der sie schon seit langem liebt. Ihrer eigenen Gefühle wird sie sich erst bewusst, als er aus ihrem Leben zu verschwinden droht.

Spontan küsst Minori einen schlafenden Jungen – weil er so hübsch ist. Erst beim zweiten Hinsehen erkennt sie in ihm den griesgrämigen Mitschüler Chiharu, der nun darauf besteht, dass sie sich um ihn kümmert, bis seine von ihr zertretene Brille repariert ist. Als dummes Gerede über das Paar aufkommt, ist das Minori sehr peinlich, und sie sagt etwas, das ihr sofort leid tut. Nishima beobachtet Hajima, als dieser sich völlig allein glaubt. Sie sieht den sonst so abweisend wirkenden jungen Mann daraufhin in einem völlig neuen Licht und möchte ihm nahe sein. Darum beginnt sie, im ‚Antique Wish‘ zu kellnern. Als Chef ist Hajima jedoch unerbittlich, und Nishima hat eine schwere Zeit.

Die Titel-Story „Glanz der Sterne“ ist nach einem Dating-Game gezeichnet. Ai wird umringt von mehreren hübschen Jungen, die alle in sie verliebt sind. Je nachdem, wen sie (die Spielerin) wählt, ändert sich der Verlauf der Handlung, so dass man die Geschichte in mehreren Varianten genießen kann. Hier ist natürlich nur eine Version zu lesen. Die beiden anderen Erzählungen, „Dornröschen kann nicht schlafen“ und „Willkommen im ‚Antique Wish‘“, werden von je einer Side-Story ergänzt. Auch diese Inhalte könnten einem Dating-Game entlehnt worden sein, haben jedoch den gängigen Hintergrund, dass ein unterhaltsamer Oneshot vom Verlag gewünscht wurde. Die Geschichten sind nicht ungewöhnlich; Ähnliches hat man schon oft in Shojo-Mangas gelesen. Die Zeichnungen sind nett und gefällig.

„Glanz der Sterne“ ist kein Manga, den man unbedingt in der Sammlung haben muss, doch wem das Thema und die ansprechenden Illustrationen gefallen, der wird sehr gut unterhalten.

Copyright © 2012 by Irene Salzmann (IS)

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