Hägar der Schreckliche

Dik Browne
Hägar der Schreckliche

Gesamtausgabe 6: Tagesstrips 1981 – 1983
Hägar the Horrible, USA, 2009
Egmont Ehapa, Köln, 1. Auflage: 3/2009
HC, Ehapa Comic Collection, Funny, Satire, 978-3-7704-3226-4, 320/2995
Aus dem Amerikanischen und Vorwort von Michael Bregel
Titelillustration von Dik Browne

www.ehapa-comic-collection.de
www.chrisbrowne2.blogspot.com/
http://thehistorylesson.blogspot.com/
www.kingfeatures.com/features/comics/hagar/about.htm
www.toonopedia.com/hagar.htm

Auch im sechsten Band der Gesamtausgabe von „Hägar der Schreckliche“ geht es munter und in gewohnter Manier zu. Dem Vorwort kann man entnehmen, dass Dik Browne für seine Figuren zwar keine Familienmitglieder als Vorlage wählte, diese aber durchaus ein unerschöpflicher Quell der Inspiration darstellen. Tatsächlich kann jeder sich und sein Umfeld in den Comic-Strips wieder finden, denn gängige Charaktereigenschaften und Alltagssituationen werden, originell verpackt in ein mittelalterliches Gewand, gleichermaßen parodiert.

Auf rund 320 Seiten im Querformat finden sich die witzigen Strips, immer zwei auf jeder Seite, bestehend aus ein bis vier Panels, die ein Ereignis oder einen Dialog mit viel Wortwitz und Situationskomik beschreiben.

Beispielsweise berät Hägar seinen Sohn Hamlet hinsichtlich der Berufswahl. In den Alpen findet Hägar eine Möglichkeit für ein Ferngespräch. Honi ist verwundert, weil sich Jungen weniger schnell entwickeln als Mädchen, was sich, laut Helga, im Alter ändert. Sven Glückspilz’ Gedanken sind für Hägar keinen Zehner wert. Ob es wirklich gut ist, mit dem Henker zu spielen?

Und noch viele weitere kleine Geschichten warten auf den Leser. Mit Tritta – nomen est omen – wird eine neue Figur eingeführt, der im Vorwort ebenfalls einige Zeilen gewidmet sind. Tatsächlich sind nahezu alle Charaktere erwachsen; die wenigen Kinder tauchen eher ausnahmsweise in den Strips auf, was vielleicht daran liegen mag, dass der ‚harte Wikingeralltag’ und die ironischen Anspielungen mehr auf ein reiferes Publikum zugeschnitten sind.

Trotzdem ist der Comic ein vergnüglicher Lesespaß für Jung und Alt, der vor allem jenen gefällt, die auch Lektüren wie Ulli Steins „Mäuse“, Jim Davis’ „Garfield“ und Joscha Sauers „Nicht lustig“ mögen. (IS)

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Hägar Gesamtausgabe 06: Tagesstrips 1981 – 1983: 6

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