Inu Yasha 52

Rumiko Takahashi
Inu Yasha 52

Japan, 2008
EMA, Köln, 8/2008
TB, Manga, Fantasy, Comedy, Romance, Drama, 978-3-7704-6926-0, 186/500
Aus dem Japanischen von Oke Maas
www.manganet.de
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www.viz.com/inuyasha/index.php

Naraku zwingt die tote Miko Hitomiko, Kagome gefangen zu nehmen. Das Mädchen sitzt nun in der Zwickmühle. Schießt sie auf die junge Frau, um sich selbst zu retten, stirbt diese als Monster und ist verdammt bis in alle Ewigkeit. Dabei erfährt Kagome etwas Interessantes: Naraku fürchtet nicht sie sondern die Macht von Kikyos Bogen, und doch ist auch an Kagome etwas Besonderes. Wieso ist ihre wahre Kraft blockiert?

Unterdessen hadert Sesshomaru mit seinem Schicksal. Er hatte sich Inu Yasha geschlagen geben müssen, und sein Schwert Tenseiga verfügt nicht länger über eine besondere Kampftechnik. Diese vermeintliche Schwäche will Naraku ausnutzen, um Sesshomaru durch eines seiner Geschöpfe zu vernichten und Kohaku den letzten Splitter des Juwels der vier Seelen abzunehmen.

Im Kampf gegen Magatsuhi zeigt Sesshomaru, wozu er fähig ist und dass er auf das Erbe seines Vaters gar nicht angewiesen ist…

Dieser Band wird vor allem den Fans von Sesshomaru gefallen, der schon lange nicht mehr als rachsüchtiger Rivale von Inu Yasha auftritt und, trotzdem er ein vollkommener Dämon ist, von diesem immer wieder besiegt wurde. Nicht nur zeigte er, dass er auch ein Herz besitzt, das er hinter seiner stolzen, unnahbaren Fassade verbirgt, er zeigt außerdem Größe, als er für Inu Yasha verzichtet, als es notwendig ist. Dafür wird er nun endlich belohnt. Welche Auswirkungen das auf die Beziehung von Sesshomaru und Inu Yasha haben wird, bleibt allerdings noch abzuwarten. Im Prinzip besteht für beide kein Grund mehr, sich gegenseitig zu bekämpfen, zumal sie in Naraku einen gemeinsamen Feind haben und Freunde vor diesem Gegner beschützen möchten.

Auch auf Kagome kommen Änderungen zu, für die hier die Weichen gestellt werden. Mehr oder minder durfte man sie als Reinkarnation Kikyos betrachten, und doch ist sie ein eigener Charakter. Durch den Bogen der toten Miko wurde sie in die Lage versetzt, sich zu verteidigen und helfend einzugreifen, doch nun soll sie offensichtlich neu aufgebaut werden. Dafür wird es auch Zeit, denn im Gegensatz zu den anderen Figuren machte sie bislang die wenigsten Veränderungen durch und ist de facto die Schwachstelle der Gruppe.

Dadurch wird deutlich, dass die Serie noch lange nicht zu Ende ist und man noch mit allerlei Überraschungen rechnen muss. „Inu Yasha“ ist ein wahrer Dauerbrenner und weiß zu fesseln. Man sollte jedoch bei Bd. 1 einsteigen, um sich selbst nicht eines großen Teils des Lesevergnügens zu berauben, denn auch wenn man das Wesentliche den Dialogen entnehmen kann, so fehlen doch die Details.

„Inu Yasha“ ist eine All Age-Fantasy-Reihe, die eine gute Mischung aus Action und Humor sowie eine vage Prise Erotik bietet. Wenngleich die Protagonisten putzig aussehen, so sollte man die Bände nicht unterschätzen, denn hin und wieder gibt es heftige Kämpfe, es stirbt auch mal ein Sympathieträger… – nicht grundlos wurde der Anime aus dem Nachmittags-Fernsehen verbannt. (IS)

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