I*O*N

ionArina Tanemura
I*O*N

(sfbentry)
ION, Japan, 1997
EMA, Köln, 9/2003, 7. Auflage: 2008
TB, Manga, Fantasy, Romance
ISBN 978-3-89885-789-5
Aus dem Japanischen von Yuji Uematsu

www.manganet.de
http://rikukai.arina.lolipop.jp/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Schulsprecher Koki Shiraishi ist schon lange in Ion Tsuburagi verliebt, wird aber immer wieder abgewiesen, denn Ion möchte mit einem Jungen zusammen sein, der für seinen großen Traum kämpft. Als sie Mikado Horai kennen lernt, der sich der Erforschung telekinetischer Phänomene verschrieben hat, ist sie davon überzeugt, dass er der Richtige ist. Sie unterstützt ihn nach besten Kräften, sehr zu Kokis Verdruss, der nicht müde wird, Mikado immer neue Steine in den Weg zu legen. In Mikados Labor kommt Ion in Berührung mit einem geheimnisvollen Stein – und plötzlich kann sie fliegen. Mit ihren neuen Kräften löscht sie ein Feuer und rettet die anderen Schüler vor einem Erdbeben. Mikado ist beeindruckt und möchte Ion zu seinem Forschungsobjekt machen. Sie willigt ein, obwohl es ihr lieber wäre, wenn er sich auch für sie interessieren würde, wenn sie dieses Talent nicht offenbart hätte.

Dann taucht unverhofft Ai Minase auf, Mikados Ex, die in der Zwischenzeit ihre parapsychischen Fähigkeiten weiter entwickelte und Ion herausfordert. Bei einem Wettstreit um Mikado versagen Ions Kräfte: Nicht nur wandte Ai einen gemeinen Trick an, Ion kann sich außerdem nur konzentrieren, wenn wirklich Gefahr droht und sie die einzelnen Buchstaben ihres Namens sagt. Hat sie Mikado nun verloren? Arina Tanemura ist vor allem durch ihre Serie „Kamikaze Kaito Jeanne“, die als Anime im TV lief, bekannt geworden. Seither sind von ihr weitere Manga-Reihen, daruner „Time Stranger Kyoko“, „Squib Feeling Blue“, „Full Moon Wo Sagashite“ etc., und zwei Artbooks erschienen. Auch in „I*O*N“ ist die Hauptfigur – wie so oft – ein Magical Girl, das über besondere Fähigkeiten verfügt und mit diesen anderen hilft.

Die Geschichte an sich ist nicht neu und in ähnlicher Form häufig erzählt worden: Eine Schülerin kommt dank ihrer speziellen Talente dem Jungen näher, in den sie sich verliebt hat. Bis sie mit ihm glücklich wird, müssen viele Missverständnisse geklärt und Rivalen ausgestochen werden. Immer wenn man denkt, nun haben die beiden es geschafft, passiert erneut Unvorhergesehenes. Dabei sind die Aktionen und Intrigen keineswegs spektakulär sondern naiv-harmlos und gewaltfrei. Die Fantasy-Elemente peppen eine typische First Love-Story auf, wie sie vor allem Leserinnen ab 10 Jahren gefällt.

Die Illustrationen erfüllen die Erwartungen, die die Zielgruppe an einen Magical Girl-Manga richtet: junge, niedliche Protagonisten mit riesigen Augen und wehendem Haar, die adrette Schuluniformen und schwingende Röckchen tragen, werden in Szene gesetzt. Wer die anderen Titel der Künstlerin kennt, weiß, was ihn erwartet. „I*O*N“ spricht junge Mädchen an, die Spaß an humorig-romantischen Serien wie „Card Captor Sakura“, „Shao die Mondfee“, „Faeries’ Landing“ usw. haben.

Copyright © 2008 by Irene Salzmann (IS)

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