Kann denn Kochen Sünde sein? – Ein Comic für Genießer

Guillaume Long
Kann denn Kochen Sünde sein? – Ein Comic für Genießer

(sfbentry)
À boire et á manger, Frankreich, 2012
Carlsen Comics, Hamburg, 08/2013
SC im Alben-Format mit Klappbroschur
Sekundärliteratur, Essen & Trinken, Lifestyle
Comic teils in Farbe und Schwarz-Weiß
ISBN 978-3-551-78580-0
Aus dem Französischen von Hans Innenteil von Kantereit
Titelillustration und Zeichnungen im Guillaume Long, Mélanie Roubineau (Kolorierung)

www.carlsencomics.de
http://long.blog.lemonde.fr

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Guillaume Long, geboren 1977 in Genf, sieht sich als Comic-Zeichner und Genießer. Nachdem er eine geraume Weile auf seinem Blog kulinarische Anekdoten veröffentlichte, folgte (neben diversen anderen Büchern) als Fortsetzung der Titel „Kann den Kochen Sünde sein?“ – in Anlehnung an Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ aus „Der Blaufuchs“ (1938).

Schon die Titelzeichnung deutet an, dass den Leser ein humoriges Buch erwartet. Der Inhalt setzt sich dann auch erwartungsgemäß aus illustrierten Erzählungen, beispielsweise über die Fehlerversuche beim Kochen und Backen oder über Restaurantbesuche, sowie einigen Produktinformationen, Informationen zu nützlichen Küchenutensilien und leicht nachvollziehbaren Rezepten zusammen. Es finden sich u. a. die Anleitungen zu „Pörkölt“, „Express-Zucchini-Salat“, „Spaghetti mit Langustinen und Tomaten“, wobei man in erster Linie eine interessante Anregung erhält und weniger akribisch eine exakt abgemessene Rezeptanleitung befolgen soll.

Sehr einfach und schnell zubereitet ist ein „Omelett“: Pro Person 2 Eier verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Kräuter nach Geschmack würzen. Butter oder Öl in einer Pfanne erhitzen, Eimasse hineingeben und stocken lassen. Dann mit dem Spatel zusammenklappen, gegebenenfalls noch ein wenig nachgaren. Das Rezept ist in Wort und Bild anschaulich erklärt. Hinzu kommen einige zusätzliche Tipps, damit das „Omelett“ schön locker und cremig wird.

Die Rezepte sind durchaus brauchbar, die Anekdoten mehr oder minder witzig, die cartoonhaften Zeichnungen passend, aber Geschmacksache. Die Zielgruppe zu ermitteln, ist nicht leicht. Der Comic-Fan liest i. d. R. lieber ein hübsch illustriertes Abenteuer, wer Spaß am Kochen hat, greift vorzugsweise zu einem Kochbuch mit mehr Rezepten …, bleibt in erster Linie jene Klientel, die sich für humorig aufbereitete Restaurant-Kritiken, Lifestyle und einen ausgewählten Rezeptteil interessiert, dabei dem Comic-Ambiente gegenüber ausgeschlossen gegenübersteht.
Am besten blättert man ein wenig in dem Band, um sich selbst einen Eindruck von dem Titel zu machen.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

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